Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 30.09.2020, 14:28   #2
Sajuk0
Mitglied
 
Benutzerbild von Sajuk0
 
Registriert seit: 22.05.2017
Ort: München
Fahrzeug: BMW F01-750i xDrive (11.2013)
Standard

Also erstmal, ums wie üblich zu erwähnen ist das deaktivieren der AGR nicht ohne.
Zum einem kommt so ein Auto nicht durch den TÜV wenn es auffliegt.
Durch den Eingriff erlischt die ABE und damit auch die Zulassung.
Baust du einen Unfall mit dem Auto oder wirst darin verwickelt und dabei wird das mit AGR festgestellt -> ABE und Zulassung erloschen -> sehr großes Problem mit der Versicherung.
Erwischt dich die Polizei vorher (obgleich unwahrscheinlich), wirds auch sehr teuer.

Zudem ist bei einem modernen Fahrzeug das AGR nicht mal so zu deaktivieren ala Unterdruckschlauch abziehen und gut ist. Quasi jedes Auto ist darauf getrimmt das zu bemerken -> aktive Motorkontrollleuchte -> im Zweifel läuft das Auto dann im Notlauf und das will man nicht.
Hier muss man meist einiges an Geld in die Hand nehmen damit das Professionel aus dem Motorsteuergerät raus codiert wird.

Die Vorteile sind primär das der Ansaugtrackt nicht so hart verkokt. Fährt man aber sein Auto vernünftig mal des Öfteren auf der BAB schön warm und nicht nur Kurzstrecke in der Stadt (wofür braucht man da nen Diesel dann überhaupt?) ist selbst das kaum ein Thema.

Kurz und knapp, AGR deaktivieren würde ich niemanden empfehlen der mit dem Auto normal seinen Alltag bestreitet.
Sajuk0 ist offline