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Alt 01.09.2004, 16:38   #1
VollNormal
Normal ist, wie ich bin!
 
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Registriert seit: 17.05.2004
Ort: Bochum
Fahrzeug: Ringe-Wagen, Porsche-Boxster-Bobbycar
Standard Wie Wackler am Temperaturfühler beseitigen?

Tach!

Mein 730er (R6) macht ja schon länger Zicken mit seinem unrunden Motorlauf. Nach viel Recherche und einigen Versuchen, die auch Teilerfolge mit sich brachten, habe ich jetzt als weiteren Verdächtigen die Anschlußleitung des Temperaturfühlers für die Motorsteuerung im Visier.

Die Ummantelung ist defekt und die rot-braune Ader sieht ein wenig geknickt aus. Aber wie sagt mein Bekannter bei der Lokalredaktion: "Ein großes Bild schindet mehr Platz als tausend Worte"



Ich habe auch mal grade versuchsweise dran gewackelt und tatsächlich Drehzahlschwankungen provozieren können. Jetzt möchte ich natürlich den Fehler schnellstmöglich beheben, aber weder € 544,- für den Kabelbaum auf den Tisch des Hauses legen noch denselben in tagelanger Arbeit im Motorraum einflechten.

Deshalb gilt es jetzt
  1. die Bruchstelle möglichst exakt zu lokalisieren und
  2. den vermuteten Kabelbruch möglichst dauerhaft zu flicken.

Dafür hätte ich gerne ein paar Tips, wie ich mich dabei am wenigsten doof anstelle . Daß ich die Ader durchschneiden, Enden abisolieren neu verbinden und neu isolieren muß ist mir klar , aber zuerst muß ich ja (siehe oben Punkt a), dann ist noch die Frage, wie neu verbinden. Löten (was ist mit Vibrationen?) und Schrumpfschlauch wäre meine Idee. Wer hat eine bessere?

Danke für alle Anregungen!
__________________
Tüssi, Andreas

Nomaal is dat nich ...

Alt genug, um es besser zu wissen. Aber jung genug, um es trotzdem zu tun!
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Alt 02.09.2004, 08:43   #2
mäc
Mitglied
 
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Registriert seit: 22.07.2004
Ort: Treisenberg
Fahrzeug: 730 I (E32)
Standard Wackler finden

hallo Andreas

Als du am Kabel gezogen hast, kannst du auch irgend ein anderes Kabel im Kabelkanal bewegt haben. Stelle erst sicher dass es dieses Kabel ist.

Gute Verbindeungen sind meines Erachten nach immer noch die gepressten Verbindungen, aber nicht mit irgend einer Zange, sondern einer aus dem Fachhandel, die ein gutes Abpressbild gibt. Danach zur sicherheit einen Schrupfschlauch über die Stelle ( und weiter, dass keine Knickgefahr am Ende der Pressung entsteht ).

Viel Glück

Gruss Marco
mäc ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2004, 13:35   #3
VollNormal
Normal ist, wie ich bin!
 
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Registriert seit: 17.05.2004
Ort: Bochum
Fahrzeug: Ringe-Wagen, Porsche-Boxster-Bobbycar
Standard

Da ist genug Platz, daß ich am Kabel wackeln konnte, ohne dran zu ziehen. Den Kabelbruch würde ich trotzdem gerne sicher verifizieren, wenn ich nur wüßte wie. Wo kommt die Strippe denn an der anderen Seite raus? Und wie lokalisiere ich die exakte Stelle, wo das Kabel gebrochen ist?

Die Quetschverbindung ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, das werde ich mir noch mal näher ansehen.

Jetzt gibt's aber erstmal 'nen Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) Tee, und dann geht's ans Tonnenlager!
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Alt 02.09.2004, 14:38   #4
Krüll
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 11.07.2004
Ort: Düsseldorf
Fahrzeug: BMW 750i
Standard

Hallo
Kabelbrüche werden normalerweise mit einer Prüflampe lokalisiert, die eine nadelfeine Spitze hat. Mit dieser feinen Spitze wird dann durch die Isolierung ins Kabel gestochen, und so die schadhafte Stelle eingekreist.
Gerhard

PS:

Beste Erfahrungen mit dem Verbinden von Kabeln habe ich mit Quetschverbindern gemacht, die ich dann nachher noch verlöte. Und dann kommt Schrumpfschlauch drüber. Hält für die Ewigkeit.
Gerhard

Geändert von Krüll (02.09.2004 um 18:18 Uhr).
Krüll ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2004, 08:20   #5
mäc
Mitglied
 
Benutzerbild von mäc
 
Registriert seit: 22.07.2004
Ort: Treisenberg
Fahrzeug: 730 I (E32)
Standard Vorsicht Löten

Hallo Krüll und Andreas

Das mit der Prüfspitze ist eine gute Idee. Nur mit dem Verlöten der Kabel bin ich nicht so einverstanden.
Am Ende der Lötstelle kommt ja das flexible Kabel raus. Mir hat man mal gesagt, dass dort ein Kabel sehr gerne Bricht. Dazu kommt, dass mit dem Lötzinn eine chemische Reaktion hervor rufen kann, die wieder zu einem erhöhten Wiederstand, und somit zu einem falschem Signal führen kann. Diese Imformationen habe ich aus einer Oldtimerzeitschrift.

Na ja, ich hab auch schon gelötet, nur wenn man`s weiss...

Gruss und viel Glück mit dem Tonnenlager, Andreas...

Marco

P.S. Kannst du mich wegen des Tonnenlager-wechsels Infomieren, wie es gegangen ist....( denke, wird beim mir auch kommen...)
mäc ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2004, 09:43   #6
Krüll
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 11.07.2004
Ort: Düsseldorf
Fahrzeug: BMW 750i
Standard

Hallo Mäc

Es wird ja nicht nur gelötet, sondern auch gequetscht. Die elektrische Verbindung stellt die Quetschung her, und die Zugentlastung macht dann das Lötzinn. Von einem erhöhten Widerstand kann also gar keine Rede sein, und gegen das Abknicken nach der Lötstelle hilft sehr wirkungsvoll der Schrumpfschlauch.
Ich hätte da keinerlei Bedenken.

Gerhard
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Alt 03.09.2004, 11:07   #7
mäc
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Registriert seit: 22.07.2004
Ort: Treisenberg
Fahrzeug: 730 I (E32)
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hallo Krüll

Das mit der chem. Reaktion ist eine Langzeitwirkung, da es ( glaube mal ) elektrochemische Potentialunterschiede gibt, die so was wie Kontaktkorrosion hervorrufen....
Aber ich will hier nicht recht haben, hab`s nur gelesen. Also easy

Gruss Marco ( aus`m Ländle, FL )
mäc ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2004, 11:37   #8
Rottaler2
† August 2007
 
Benutzerbild von Rottaler2
 
Registriert seit: 09.02.2003
Ort: Eggenfelden
Fahrzeug: 750iL Bj 04.91 +T+SH
Standard

Hi mäc
Wenn das löten so einen Übergangwiderstand erzeugt, warum wird alles gelötet?
Gerade eine Quetschverbindung bringt mehr oxidation (meist verschidene Materialien) ins Spiel als eine Lötung, den die Lötung umschliest den kontakt, man sollte beim verlöten der Kabel immer etwas mehr abisoliren und das Zinn nicht bis zur Umhüllung laufen lassen, und wichtig ist natürlich ein der Grösse angepaster Schrumpfschlauch, der das Kabel richtig umschliest, es gibt auch Schrumpfschläuche mit innen liegendem Kleber.
Das Problem ist, wenn das Zinn bis zur Isolierung geht entsteht dort ein abrupter Übergang von Hart auf Weich, und dort brechen die Kabel nach Erschüterungen
zu gern. Es kommt alo immer auf die Technik an wie sie gehandhabt wird.
Gruß Reinhard
Rottaler2 ist offline   Antwort Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2004, 12:17   #9
VollNormal
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Registriert seit: 17.05.2004
Ort: Bochum
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Standard

Zitat:
Zitat von mäc
elektrochemische Potentialunterschiede gibt, die so was wie Kontaktkorrosion
Das würde doch, meiner bescheidenen Halbbildung nach, die Anwesenheit eines Elektrolyten (z.B. gewöhnliches Wasser) voraussetzen. Wenn das Kabel anständig isoliert ist, dürfte da nichts passieren.

Wegen Löten oder Quetschen werde ich mir wohl keine allzugroßen Gedanken machen, sondern die Flickstelle einfach ein bisschen schienen und einschrumpfen, dann sollte auch die Lötverbindung halten. Nur finden muß ich den Knick. Mal sehen, wo ich so eine Nadelspitze bekomme. Sind die Stecker/Buchsen von den Prüfspitzen eigentlich genormt?

@mäc:
Tonnenlager Nr. 1 ist gewechselt , da werde ich demnächst an anderer Stelle ausführlich berichten.
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Alt 03.09.2004, 12:29   #10
Krüll
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 11.07.2004
Ort: Düsseldorf
Fahrzeug: BMW 750i
Standard

Hallo
Man nehme eine schöne grosse Nadel aus der Haushaltswarenabteilung, eine Lüsterklemme passender Grösse, und klemmt damit die Nadel auf die Prüfspitze.
Wenns für dauernd sein soll, kann man die Nickel- oder Chromschicht auch abschleifen, und die Nadel mit der Spitze verlöten.
Gerhard
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