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Neuheiten auf dem Genfer Salon 2006: Nissan bis Volvo

Nissan | Opel | Peugeot | Porsche | Renault | Saab | Seat | Skoda | Smart | Subaru | Suzuki | Toyota | VW | Volvo

 

Nissan: Mit dem kurz vor dem Marktstart stehenden kompakten Familienfahrzeug Note und zwei Konzeptfahrzeugen reist Nissan zum Genfer Automobilsalon. Weltpremiere am Lac Leman feiert die Allradstudie Terranaut. Erstmals in Europa zu sehen ist zudem der Pivo, ein Entwurf für ein Stadtauto, das bereits in Tokio Premiere feierte.

Nissan NoteFoto: Nissan Note

 

Der Terranaut versteht sich Fingerübung für Wissenschaftler und Entdecker, die es aus Spaß oder Wissensdurst in die abgelegensten Gegenden der Erde zieht. Seine Kabine ist so gestaltet, dass sie drei Menschen optimalen Platz bietet. Hinter dem Fahrer und dem Beifahrer befindet sich ein Arbeitsplatz mit Computer, Bordkommunikation und Analyse-Equipment. Um den Laborbereich leichter zugänglich zu machen, wurde links auf eine B-Säule verzichtet. Die zwei gegenläufig öffnenden Türen erleichtern den Zugang zum Fahrersitz und zum hinteren Arbeitsplatz. Die auf 19-Zoll-Felgen aufgezogenen Reifen sind von Goodyear speziell für den Terranaut konstruiert worden. Die pannensicheren Pneus arbeiten zum Beispiel auf Schotter wie konventionelle Straßenreifen. Durch eine Senkung des Luftdrucks können sie jedoch in Offroad-Reifen verwandelt werden. Eine Serienreife erscheint unwahrscheinlich.

Das Elektromobil Pivo macht rückwärts Einparken überflüssig. Die runde Kanzel für drei Personen ist komplett drehbar, so dass wenden oder rückwärts fahren unnötig sind. Die Umgebung wird von Kameras in den Innenraum auf Monitore oder über ein Head-Up-Display übertragen, die Steuerung wichtiger Funktionen erfolgt über ein infrarotbasiertes System direkt vom Lenkrad. Angetrieben wird der Pivo von einem von Nissan selbst entwickelten elektrischen Motor, der seine Energie aus einer ebenfalls Nissan-eigenen Lithium-Ionen-Batterie bezieht. Da das Konzeptauto mit 1,60 Meter sehr schmal ausgefallen ist, findet es auch durch belebte Straßen immer einen Weg und zudem fast überall einen Parkplatz. Das Besondere am Pivo ist jedoch seine Kabine. Wie der Name des Fahrzeugs (Pivo engl. für Drehpunkt) schon andeutet, lässt sich die Kabine um 360 Grad drehen. Die elektrisch betriebenen Schiebetüren erleichtern den Ein- und Ausstieg auch in engen Parklücken.

Opel: Opel feiert die Wiedergeburt einer Legende: Der GT. Der sportliche Zweisitzer soll an den legendären Vorläufer aus den 70er Jahren anknüpfen. Fahrspaß sollen der Heckantrieb, das nahezu ausgeglichene Gewichtsverhältnis und der 191 kW/260 PS starke 2,0-Liter- Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung garantieren. Das Aggregat beschleunigt den GT in weniger als sechs Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 230 km/h. Markteinführung soll im Frühjahr 2007 sein.

Opel GTFoto: Opel GT

 

Das Stoffverdeck verschwindet vollständig unter einer Klappe. Kurze Überhänge und weit außen platzierte 18-Zoll-Räder runden den sportlichen Auftritt ab. Produziert wird der neue Opel GT in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware. Der Neue basiert auf dem Saturn Sky, der in den USA gerade zu den Händlern rollt.

Neben dem Zweisitzer, dessen Verkaufsstart für Frühjahr 2007 geplant ist, stehen zwei weitere Modelle im Rampenlicht, die das Open-Air-Angebot komplettieren: Das dynamisch gezeichnete Cabrio-Coupé Astra TwinTop mit seinem dreiteiligen Stahl-Klappdach ist ein vollwertiger und vielseitiger Viersitzer, der im Mai rechtzeitig zum Beginn der Freiluft-Saison zu den Händlern kommen soll.

Der Mini-Van Meriva stellt sein neues Gesicht auf dem Salon zur Schau. Er erscheint in aktualisiertem Design, mit neuen Motoren und Hightech-Paket. Ganz neu im Meriva-Programm ist die 132 kW/ 180 PS starke und über 220 km/h schnelle OPC-Vversion des Multitalents. Konsequent auf Wirtschaftlichkeit und vorbildliches Umweltverhalten setzt die Neuauflage des Zafira 1.6 CNG (Compressed Natural Gas) mit monovalentem Erdgasantrieb.

Der Signum erhält einen neuen Top-Motor. Der 2,8-Liter-V6 mit zweiflutiger Turboaufladung leistet 184 kW/250 PS bei einem maximalen Drehmoment von 350 Nm. Das hochmoderne Hightech-Triebwerk ermöglicht sehr hohe Fahrleistungen bei moderatem Kraftstoffverbrauch. Den Standardsprint von Null auf 100 km/h erledigt der neue Signum Sport 2.8 V6 Turbo S in gerade einmal sieben Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h, während im Durchschnitt 10,6 Liter Super durch die Einspritzdüsen laufen sollen. Die angegebenen Werte gelten für die Version mit serienmäßigem Sechsgang-Schaltgetriebe; auf Wunsch ist eine Sechsgang-Automatik verfügbar. Der Signum Sport 2.8 V6 Turbo S kann zu Preisen ab 35 290 Euro bestellt werden.

Peugeot: Einer des Bestseller Europas feiert bei Peugeot seine Neuauflage. Der 206 soll den überaus erfolgreichen 206 beerben. Der Neue ist gewachsen - und zwar um satte 20 Zentimeter auf 4,03 Meter in der Länge. Die Spur wurde um 30 mm verbreitert, die Höhe legte ebenfalls um rund 30 mm zu. Fünf Zentimeter mehr Breite sollen mehr Platz für die Passagiere bringen. Damit nimmt er das Gardemaß dieser Klasse in Form von Renault Clio und Fiat Punto neu auf. Zugute kommt das vor allem den Fondpassagieren, die mehr Raum haben. Auch der Kofferraum wuchs deutlich auf 270 Liter Volumen.

Peugeot 207Foto: Peugeot 207

 

Viel wichtiger bei einem Markenzeichen wie dem 207 ist jedoch das Design: Es muss neue Kunden erschließen und alte nicht vergraulen. Der Spagat ist den Designern gut gelungen. Eine markante Trennung zwischen Drei und Fünftürer durch eine modifizierte Frontschürze sorgt für eine gewisse charakterliche Trennung zwischen beiden Modellen - so werden die Damen nicht verprellt und die Herren gewonnen. Zu Beginn werden Benziner von 55 kW/75 PS bis 81 kW/110 PS zur Verfügung stehen, die Selbstzünderpalette reicht von 50 k/W 68 PS bis 81 kW/110 PS. Zwei moderne Turbo-Motoren aus der Kooperation mit BMW werden den Antrieb ergänzen, sie leisten 85 kW/115 PS bzw. 110 kW/150 PS. Sie sollen noch vor Ende des Jahres ihre Premiere feiern.

Eine Hybridversion des 307 CC koppelt einen 1,6-Liter-Dieselmotor mit 80 kW/109 PS mit einem 31 kW/42 PS starken Elektroaggregat. Der Verbrauch soll so bei etwa vier Litern liegen. Sicher werden auch der geschlossene Variante des 307 und sein Pendant von Schwester Citroen der C4 Hybrid zu sehen sein. Die Technologie der Hybrid HDi kombiniert den mit einem Partikelfiltersystem ausgestatteten HDi-Dieselmotor mit einem System Stop & Start (STT) der neuesten Generation, einem Elektromotor, einem Gleichrichter, Hochspannungsbatterien und einer eigenen elektronischen Steuereinheit. Die Kraftübertragung erfolgt durch ein automatisiertes Schaltgetriebe. Konkrete Leistungsdaten nannte das Unternehmen noch nicht. Die Verbrauchseinsparung im Vergleich mit einem ähnlichen Fahrzeug mit Benzin-Hybridantrieb soll einen Liter auf 100 km im Gesamtzyklus betragen, das entspricht nahezu 25 Prozent.

Porsche: Porsche zeigt mit dem Cayenne Turbo S den stärksten Straßenporsche aller Zeiten. Zwei weiterentwickelte Ladeluftkühler mit höherem Wirkungsgrad, ein um bis zu 0,2 bar höherer Ladedruck und die entsprechend angepasste Motorsteuerung verleihen dem 4,5 Liter großen Achtzylinder-Biturbomotor des Porsche Cayenne Turbo S ein deftiges Leistungsplus: Mit 383 kW/521 PS bei 5500 Umdrehungen pro Minute liegt die Nennleistung um 52 Kilowatt oder 71 PS über der des Cayenne Turbo. Der Preis in Deutschland liegt bei 117.573 Euro.

Porsche Cayenne Turbo SFoto: Porsche Cayenne Turbo S

 

Das Maximum von 720 Newtonmetern gibt der S-Motor zwischen 2750/min und 3750/min ab. Damit gewinnt das neue Modell exakt 100 Newtonmeter an Kraft hinzu. Das Fahrzeug beschleunigt in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 270 km/h. Um aus Tempo 80 auf 120 km/h zu beschleunigen, benötigt das neue Cayenne-Topmodell im fünften Gang 5,4 Sekunden.

Ebenfalls wenig bescheiden gibt sich der neue 911 Turbo. Sein 3,6-Liter-Boxer leistet 60 PS mehr als sein Vorgänger (Typ 996). Die spezifische Leistung klettert damit auf die neue Höchstmarke von 98 kW (133 PS) pro Liter Hubraum. Von Null auf 100 km/h sprintet der Porsche in 3,9 Sekunden, rund neun Sekunden später erreicht er die 200 km/h-Marke. Mit dem optional verfügbaren Automatikgetriebe Tiptronic S spurtet der 911 sogar um einige Zehntelsekunden schneller. Die Höchstgeschwindigkeit für beide Getriebe-Varianten liegt bei 310 km/h.

Um die vorhandene Kraft optimal auf die Straße zu übertragen, verfügt die neue Generation des 911 Turbo über einen neu entwickelten Allradantrieb mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung. Das Porsche Traction Management (PTM) sorgt für eine variable Kraftverteilung auf beide Antriebsachsen. In Deutschland wird der Turbo für 133 603 Euro angeboten

Renault: Als Blickfang platzieren die Franzosen die futuristisch anmutende Studie Altica. Der Altica mischt fließende Linien mit einem geräumigen Interieur. Die Optik des 4,27 Meter langen, 1,36 Meter hohen und 1,83 Meter breiten Konzeptes wird geprägt von einer langen Motorhaube, ausgeprägten Rundungen und zwei Flügeltüren und einer großen Panorama-Frontscheibe. Der Radstand beträgt 2,62 Meter.

Renault-Studie AlticaFoto: Renault-Studie Altica

 

Das Interieur spiegelt das dynamische Äußere wider. Der Instrumententräger ist an vier profilierten Armen aufgehängt, die an die Welt der Formel 1 erinnern. Das transparente Dach und die seitlich weit herumgezogene Frontscheibe sorgen für einen hellen Innenraum. Vier Einzelsitze sollen für Komfort sorgen. Anstelle der Sitze, die fest installiert sind, lassen sich Instrumententräger und Pedalerie elektrisch an die Größe des Fahrers anpassen. Die höheneinstellbare Mittelarmlehne fährt automatisch in Position, sobald der Fahrer Platz nimmt.

Außerdem hat Renault hat die Großraumlimousine Espace überarbeitet. Eine neue Front, moderne Common-Rail-Dieselmotoren mit serienmäßigem Partikelfilter, ein neu entwickeltes Sechsgang-Automatikgetriebe und hochwertige Komfortdetails sollen den Franzosen im neuen Jahr attraktiver für die Kunden machen. Ab 7. April steht er bei den Händlern.

Optisch fallen unter anderem überarbeitete Scheinwerfer und Heckleuchten, der schmalere Stoßfänger vorn sowie der Kühlergrill mit zwei statt drei Lamellen in Auge. Der 2,0-Liter-Selbstzünder wird in zwei Leistungsvarianten angeboten, die 110 kW/150 PS oder 127 kW/173 PS leistet.

Der neue Clio wird erstmals als Serienfahrzeug in der Turbo-Version zu sehen sein. Sein Zweiliter-Benziner leistet 147 kW/200 PS.

Saab: Die schwedische GM-Tochter feiert 20 Jahre Cabriolet mit einem Sondermodell.

Saab 9-3 CabrioletFoto: Saab 9-3 Cabriolet

 

Leichte Retuschen an der Karosserie lassen den Langläufer moderner wirken. War das 9-3 Cabriolet bisher nur mit vier Benzinern im Angebot, kann es jetzt auch mir dem bekannten 1,9-Liter TiD-Motor mit 110 kW/150 PS kombiniert werden.

Seat: Seat hat gerade seinen Bestseller Ibiza aufgefrischt und zeigt in jetzt als Mittelpunkt auf dem Messestand. Die Spanier setzen auf Vielfalt: Die neue Ibiza Modellpalette umfasst zur Markteinführung fünf Ausstattungslinien und zehn Motoren von 47 kW/64 PS bis 132 kW/180 PS (jeweils fünf Benziner und TDI Aggregate). Top-Modell bleibt der Cupra. Die Ingenieure haben vier verschiedene Fahrwerksabstimmungen entwickelt. Das Standard-Agil-Fahrwerk für Reference und Comfort Edition, sowie jeweils eine spezifische Abstimmung für Sport Edition, FR und Cupra.

Innen kommen bessere Kunststoffe zum Einsatz, außen ist der Ibiza vor allem an dem neuen Stoßfänger an der Fahrzeugfront, der stärker herumgeführt wird und einen Grill mit wabenförmigen Lufteinlässen umschließt, zu erkennen. Cupra und FR erhalten ein eigenes Gesicht.

Skoda: Skoda präsentiert auf dem 76. Genfer Automobilsalon die Weltpremiere des Roomster. Die vierte Modellreihe des tschechischen Autobauers hat eine Außenlänge von 4,20 Meter. Darüber hinaus biete der Neue überdurchschnittlich viel Platz für Passagiere und Gepäck.

Skoda RoomsterFoto: Skoda Roomster

 

Die Sitze des Fahrzeugs sind mit Hilfe des VarioFlex-Systems leicht einzeln klapp- und demontierbar. Außerdem sind sie in Längs- und Querrichtung verschiebbar. Die Rückbank hat eine erhöhte Sitzposition, die Hintertüren sind großflächig verglast und über den Sitzen befindet sich ein Panorama-Sonnendach. Optional können Halogen-Scheinwerfer mit Kurven- und Abbiegelicht bestellt werden. Ein Dieselpartikelfilter soll ab Markteinführung in der zweiten Jahreshälfte 2006 verfügbar sein.

Am Lac Leman werden ebenfalls die drei Modellreihen Fabia, Octavia und Superb zu sehen sein. Neu im Fabia Combi sowie in der Stufenheckversion ist der 1,4 Liter 16 V Benzinmotor mit 59 kW/ 80 PS, der das bisherige 55kW/ 75 kW-Aggregat ablöst. Der neue Motor wird ebenfalls im Octavia zum Einsatz kommen.

Smart: Smart verabschiedet den Roadster mit einem Sondermodell mit Namen "Collector´s Edition". Daneben kümmert sich die Daimler-Chrysler-Tochter um die Präsentation alternativer Anrtiebe.

Subaru: Die Allradspezialisten präsentieren die Europa-Version des SUVs B9 Tribeca, der in den USA bereits über die Straßen rollt. Auch den B5-TPH, der bereits auf der 39. Tokio Motor Show für Aufsehen sorgte, können die Besucher in Genf sehen. Der Tribeca verfügt über den symmetrischen Allradantrieb "Symmetrical AWD", der typisch für Subaru ist und in Kombination mit einem Boxermotor für Agilität und Fahrstabilität sorgt. Den Antrieb des 4,82 Meter langen Tribeca übernimmt traditionsgemäß ein Boxermotor. Aus exakt 3000 Kubikzentimeter Hubraum schöpft das Aggregat 180 kW (245 PS) bei 6600/min, sein maximales Drehmoment von 297 Nm liegt bei 4200/min an. Seine Kraft bringt das H6-Triebwerk über ein elektronisch gesteuertes Fünfgang-Automatikgetriebe mit manueller Schaltkulisse und vorwählbarem Fahrprogramm samt Ganghaltefunktion sowie VTD (Variable Torque Distribution) an alle vier Räder.

Subaru B9 TribecaFoto: Subaru B9 Tribeca

 

Der B5 TPH ist eine Mischung aus Sportkombi und SUV und verfügt über den Subaru-typischen Allradantrieb Symmetrical AWD. 2007 will Subaru das revolutionäre Antriebssystem zur Erprobung mit Behörden und städtischen Fuhrparks auf den Markt bringen. Das Design des Kombi-Coupé B5 TPH basiert auf dem Subaru Outback und verbindet die Vielseitigkeit eines SUV mit dem sportlichen Handling und Komfort eines Pkw. Ein großes Glasdach schafft ein sonnendurchflutetes Interieur, die riesige Heckklappe lässt sich vollständig öffnen. Seine Bodenfreiheit beträgt 200 Millimeter und die groß dimensionierten 19-Zoll-Räder mit den 245er-Reifen fügen der Erscheinung einen Schuss Bulligkeit hinzu. Bei der Turbo Parallel Hybrid-Technologie wird ein dünner, zehn Kilowatt starker Elektromotor zwischen den Verbrennungsmotor und das Automatikgetriebe platziert. Durch Modifikationen am Active Valve Control Systems (AVCS) des 260 PS starken Vierzylinder-Turbo-Boxermotors verzögert der Miller-Zyklus das Schließen der Einlassventile. Dabei wird ein Teil des angesaugten Luft-Benzin-Gemischs durch das Einlassventil, das im Verdichtungstakt noch eine Zeitlang offen steht, sofort wieder ausgestoßen. So sorgt der Miller-Zyklus für einen geringeren Kraftstoffverbrauch im täglichen Fahrbetrieb.

Suzuki: Suzuki präsentiert den SX4 während des 76. Genfer Automobilsalons. Der kompakte Sport Crossover ist das dritte strategische Weltmodell binnen eines Jahres. Der neu entwickelte SX4 ist das Ergebnis einer im April 2003 zwischen dem japanischen Autobauer und Fiat geschlossenen Kooperation. Suzuki hatte die Projektleitung von der Entwicklung bis zur Serienfertigung inne. Das italienische Pendant ist der Sedici.

Suzuki SX4Foto: Suzuki SX4

Das Fahrzeug ist mit einem neu entwickelten Allradantrieb mit elektronischer Regelung ausgestattet. Damit ist er das erste Modell seiner Klasse mit einer Kombination aus Allradantrieb, 6-Gang-Schaltgetriebe und Dieselmotor. Das 4x4-System lässt sich mittels einer elektrischen Steuerungskupplung zwischen den Modi 4WD-Auto, 4WD-Lock und 2WD umschalten. Der SX4 steht ab Mitte des Jahres in drei Motorisierungen beim Händler. Ein Benziner 1,5 Liter mit 73 kW/ 99 PS, ein Benziner mit 1,6 Liter mit 79 kW/ 107 PS sowie ein Dieselaggregat 1,9 Liter DDiS mit 88 kW/ 120 PS. Zudem wird der Prototyp des World Rallye Car SX4 WRC vorgestellt.

Toyota: Drei Studien und der modellgepflegte Prius werden im Mittelpunkt des Messeauftritts von Toyota am Genfer See stehen. Die Konzeptstudie "Urban Cruiser" zeigt, wie ein kleiner SUV unterhalb der RAV4-Baureihe aussehen könnte, der jetzt deutlich gewachsen Platz nach unten lässt. Der Dreitürer mit kurzem Radstand und großen Rädern zitiert Designelemente klassischer Geländewagen des Herstellers.

Toyota Konzeptstudie Urban CruiserFoto: Toyota Konzeptstudie Urban Cruiser

 

Ihre Europapremiere feiern die beiden Studien "i-swing" und "Fine-T". Der i-swing soll ein unkonventionelles Konzept für die individuelle Mobilität in der Großstadt darstellen. Er war bereits auf der vergangenen Tokio Motor Show zu sehen. Der Fine-T zeigt die mögliche Verbindung der Technologie der Brennstoffzelle mit einem Hybridsystem und Radnabenmotoren. Heraus kommt ein Fahrzeug, dass ein sehr großes Raumangebot auf relativ kleiner Verkehrsfläche mit hoher Agilität verbindet.

Premiere feiert auch der neue Jahrgang des Prius mit Hybridantrieb. Er zeigt sich in Genf im Detail qualitativ verbessert und kann nun als erstes Auto in Europa seinem Fahrer beim Einparken das Lenken abnehmen.

Volkswagen: Volkswagen wird ein Crossover-Concept auf Golf-Basis enthüllen. Der Bau des Concept A in Wolfsburg ab 2007/2008 ist bereits beschlossene Sache. Angetrieben wird der Concept A von einem neuartigen Twincharger (TSI) mit 110 kW (150 PS) Leistung. Das "Gesicht" soll VW zufolge wie das Spiegelbild eines Geparden wirken. Die Silhouette zeigt die Linien eines Coupés mit einer breiten C-Säule.

Volkswagen Concept AFoto: Volkswagen Concept A

Der Concept A liefert erste Design-Hinweise auf eine neue Geländewagen-Baureihe, die als "kleiner Bruder des Touareg" 2008 auf den Markt kommen wird. Wie viel am Ende von der Studie übrig bleibt, ist schwer zu beurteilen. Die Frontpartie des Concept A mit einem neuen 3D-Wappenkühlergrill aus gebürstetem Aluminium und prägnanten Scheinwerfern oder gegeneinander angeschlagene Türen sind in der Serienfertigung sicher kaum realisierbar. Die kurzen Überhänge und die lange Motorhaube sorgen ebenso wie die 20-Zoll-Leichtmetallräder und 295er Reifen für ein dynamisches Äußeres, eine B-Säule fehlt völlig. Im Innenraum des 4,35 Meter langen, 1,85 Meter breiten und 1,55 Meter hohen Golf-Ablegers mit einem Radstand von 2,60 Meter bieten bislang vier Einzelsitze den Passagieren Platz. Innen dominiert ein runder Multifunktionstacho.

Volvo: Bei den Skandinaviern gibt der neue Volvo S80 sein internationales Publikumsdebüt: Zu den technischen Highlights zählen ein mit Allradantrieb kombiniertes V8-Triebwerk und ein neu entwickelter Reihen-Sechszylindermotor. Innen knüpft er mit "freischwebender" Mittelkosole an die kleinen S40 und V50 Brüder an.

Er fällt deutlich weniger kantig aus als der Vorgänger. Neue Scheinwerfer und geglättete Schürzen lassen den Schweden moderner wirken. Die echten Neuerungen sitzen unterm Blechkleid. Als erste Volvo Limousine erhält die zweite Generation des Volvo S80 den im Oberklasse-SUV Volvo XC90 eingeführten V8-Motor mit einer Leistung von 232 kW/315 PS und einem maximalen Drehmoment von 440 Newtonmetern. Mit vier Abgaskatalysatoren und modernsten elektronischen Kontroll- und Regelsystemen gehört das kompakte Triebwerk zu den saubersten V8-Motoren auf dem Markt. Er wird mit einem Allradantrieb kombiniert, um die Kraft auf die Straße zu bringen. Zur optionalen Ausrüstung dieser stärksten Ausführung zählt außerdem die aktive Fahrwerksregelung "Four-C" (passt das Stoßdämpfer-Setup in Echtzeit dem aktuellen Fahrzustand an). Serienmäßig ist die elektronische Fahrdynamikregelung DSTC (stellt in Grenzsituationen durch Eingriffe in Motorsteuerung und Bremsen die Fahrstabilität wieder her) an Bord.

Außerdem debütiert im Volvo S80 ein komplett neu entwickelter kompakter Reihen-Sechszylindermotor. Durch die partielle Integration des Nockenwellenantriebs und der Nebenaggregate in den Motorblock kann er mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe kombiniert werden. Das Aggregat schöpft aus 3,2 Litern Hubraum eine Leistung von 175 kW/238 PS und ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern. Zwei Fünfzylinderversionen - ein 147 kW/200 PS starker 2,5-Liter-Benziner (maximales Drehmoment 300 Nm) sowie die neueste Generation eines von Volvo entwickelten Turbodiesels mit 136 kW/185 PS und 400 Nm maximalem Drehmoment runden die Motorenpalette ab. Der S80 ist außerdem erster Volvo mit aktivem Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem einschließlich eines Bremsassistenten, der für eine Vorspannung des Bremssystems sorgt und somit als System zur Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit agiert. Ist die adaptive Geschwindigkeitsregelung aktiviert, hält sie automatisch den eingestellten Abstandswert zum vorausfahrenden Fahrzeug konstant.

Ein Blickfang ist sicher auch das C70 Cabriolet. Der C70 wird zunächst mit Fünfzylinder-Reihenmotoren ausgeliefert. Spitzenmodell ist der C70 T5 mit 162 kW/220 PS. Darüber hinaus werden zwei Saugmotoren mit 2,4 Litern Hubraum und 125 kW/170 PS beziehungsweise 103 kW/140 PS angeboten. Die Basis kostet 33 300 Euro und wird ab Mai ausgeliefert.

Dafür bekommt der Kunde eines der wohl schönsten aktuellen Cabriolets der Saison mit einem Klappdach, das in 25 Sekunden öffnet und schließt. Der 4,58 Meter lange C70 soll vier Personen Platz bieten, der Kofferraum hat bei geschlossenem Dach 404 Liter Stauvolumen, bei offner Fahrt sind es noch 200 Liter. Zur Serienausstattung gehören unter anderem sechs Airbags, ein elektronisches Stabilitätssystem, und automatisch ausfahrende Überrollbügel.

Ebenfalls keine Weltpremiere, aber extrem wichtig für Volvo ist der C30, der im Premiumsegment der Kompaktklasse für junge Käufer sorgen soll. Der Volvo C30 basiert auf dem S40 und misst 4,24 Meter in der Länge (23 Zentimeter kürzer als der S40) und 1,78 in der Breite. Der knappe Kofferraum soll mit den einzeln umklappbaren Rücksitzen aufgewogen werden. Den Antrieb übernimmt ein 2,4-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor mit einer maximalen Leistung von 191 kW/260 PS bei 5500 U/min; das maximale Drehmoment von 350 Newtonmetern zwischen 2100 und 5000 U/min zur Verfügung. Das Fahrzeug beschleunigt Volvo zufolge in 6,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine (elektronisch limitierte) Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Diese Liste der Neuheiten gibt nur die wichtigsten Neuheiten wider und beinhaltet nicht die zahlreichen Exoten, die auf den Messen auch immer zum Zuge kommen.

 
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