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Kategorie: 100 Jahre BMW

07.03.2016
Das Zukunftsbild der BMW Group: Wandel und Visionen.
 

Bei der Wahl des Leitmotivs THE NEXT 100 YEARS, ließ sich die BMW Group bewusst auf einen Widerspruch ein: Kein Wissenschaftler, kein Politiker oder Wirtschaftsstratege kann die nächsten 100 Jahre voraussagen. Was aber existiert, sind seriöse Prognosen, die unterschiedlichste Faktoren und Zahlen in die Zukunft fortschreiben. Nach umfangreicher Recherche hat die BMW Group aus diesen Prognosen eine Vorschau auf die Welt von Morgen erarbeitet. Dabei hat sich die BMW Group auf zentrale Fragestellungen konzentriert, die die individuelle Mobilität des Menschen, unser Alltags- und Arbeitsleben beeinflussen werden.

Der Anspruch der BMW Group ist es dabei, ein möglichst ganzheitliches Bild der Zukunft über einen Horizont von etwa zwei bis drei Jahrzehnten aufzuzeigen. Hierzu wurden renommierte Studien unterschiedlicher Quellen sowie Meinungen anerkannter Zukunftsforscher zu Grunde gelegt.

In Abgleich mit unternehmensinternen Informationen der BMW Group sowie Auswertungen von unterschiedlichen Forschungsinstituten entstand ein umfangreiches Bild der Zukunft, des gesellschaftlichen Wandels und der damit verbundenen Bedürfnisse der Menschen. Dabei ist die BMW Group der Überzeugung, dass die individuelle Mobilität ein Grundbedürfnis des Menschen ist und bleibt.

Stark wachsende Ballungsräume, Megacities, Globalisierung und Metropolregionen: Mobilität wird vielseitig.

Ein wesentliches Merkmal des Wandels sind stark wachsende Ballungsräume. Experten schätzen, dass 2050 in Europa mehr als 75 Prozent, in den USA fast 90 Prozent aller Menschen in Städten leben werden. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach mehr Individualität.

Schon heute reicht der Besitz eines Autos allein in bestimmten Fällen nicht mehr aus, um die sich wandelnden individuellen Grundbedürfnisse und Anforderungen nach Mobilität ausreichend zu befriedigen. Zu hohes Verkehrsaufkommen, mangelnde Parkmöglichkeiten oder Fahrverbote aufgrund von Umweltbelastung sind nur wenige Beispiele für Mobilitätsbarrieren, die es im urbanen Siedlungsraum zu lösen gilt. Deshalb hat im Juli letzten Jahres das Kompetenzzentrum Urbane Mobilität der BMW Group die Arbeit aufgenommen. Das hier zusammengeführte Expertenteam entwickelt gemeinsam mit Städten und allen relevanten Interessengruppen nachhaltige Konzepte für zukünftige Mobilität in urbanen Räumen.

Menschen möchten in jeder Situation auf die passende Mobilität zugreifen. Car-Sharing wie DriveNow oder Bike-Sharing sind in Großstädten bereits funktionierende neue Konzepte, doch erst die perfekte Kombination schafft das passende Angebot, denn oftmals ist der Wechsel von Fortbewegungsmitteln mit erheblichem Aufwand verbunden. Multimodales Routing, wie es erstmals im BMW i3 angeboten wurde, schlägt situationsabhängig den Wechsel zu öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Automatische Buchungs- und einheitliche Bezahlsysteme bieten heute Lösungen für Teilbereiche, greifen aber noch nicht perfekt ineinander.

Gleichzeitig steigt auch der qualitative Anspruch an die Fortbewegung. Da Zeit zukünftig eine der knappsten Ressourcen sein wird, wird es zunehmend wichtiger werden, wie sich der Weg von A nach B gestalten lässt: Möglichst effizient, sicher, entspannt, erlebnisreich, in Begleitung, arbeitend, oder schlafend? Deshalb denkt die BMW Group Mobilität weit über das Produkt hinaus und ergänzt ihr Angebot mit Technologien, Services und Dienstleistungen, die Mobilität besser machen. Die Vision für die Zukunft lautet, dass die Mobilität mit der BMW Group völlig mühelos, stets verfügbar und individuell anpassbar ist. Die BMW Group will auch in Zukunft die Menschen bewegen und zwar auf die bestmögliche Weise.

Technik und Digitalisierung. Vernetzung wird natürlich.

Die Automobilindustrie wird sich im nächsten Jahrzehnt stärker verändern als in den letzten 30 Jahren. Dabei spielt vor allen Dingen die Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Als Innovationstreiber ist es Anspruch der BMW Group, Vorreiter in Sachen Digitalisierung in der Automobilindustrie zu sein.

Vernetzung von Fahrzeugen mit ihrer Umwelt, der automatische Informationsaustausch der Verkehrsteilnehmer untereinander sowie die Kombination von intelligenten Fahrzeugen mit individualisierten Mobilitätsdienstleistungen bergen ein enormes ökonomisches Potenzial mit hohem gesellschaftlichem Nutzen.

Wir befinden uns bereits heute an der Schwelle zum automatisierten Fahren. Dies bringt eine Reihe technischer Herausforderungen, aber gleichzeitig eine große Chance zur Revolutionierung der Mobilität mit sich: Zukünftig definiert sich die Freude am Fahren auch über eine Entlastung des Fahrers durch Automatisierung. Bereits heute bietet die BMW Group den Kunden entlastende teilautomatisierte Fahrfunktionen, wie z. B. im neuen BMW 7er mit dem Lenk- und Spurführungsassistenten. Mit dem nächsten Schritt, dem hochautomatisierten Fahren, steigt neben der Verkehrssicherheit auch maßgeblich der Komfort sowie die Effizienz beim Fahren. Hochautomatisiertes Fahren, wie es auch mit dem BMW i Vision Future Interaction (gezeigt auf der CES 2016) möglich ist, wird damit zukünftig die individuelle und nachhaltige Mobilität entscheidend prägen.

Auch in der Produktion setzt die BMW Group immer mehr auf die Vorteile der Digitalisierung. Die Vernetzung der realen mit der digitalen Welt bietet in vielen Bereichen große Potenziale. Ziel ist eine intelligente, vernetzte Produktion, in der komplexe Abläufe durch den Einsatz IT-gestützter Technologien noch effizienter gestaltet werden können.

Die BMW Group fokussiert sich dabei im Wesentlichen auf vier Potenzialfelder:
Die automatisierte Datenerfassung und -analyse führt zu einer erhöhten Prozesssicherheit. Darunter fallen auch Simulationen und die digitale Erfassung von Werksstandorten. Anhand aktueller 3D-Daten eines Werkes ist eine sehr genaue Planung möglich, wenn es beispielsweise darum geht, neue Anlagen oder Strukturen in den Bestand einzuplanen. Dadurch wird eine neue Dimension von Flexibilität erreicht.

Der Bereich „Smart Logistics“ zielt auf eine Steigerung der Transparenz des Versorgungsnetzwerks ab sowie einer Optimierung der Zulieferketten.

Innovative Automatisierungssysteme unterstützen den Mitarbeiter direkt bei seiner Tätigkeit in der Produktion. Dabei übernehmen unter anderem flexibel einsetzbare Robotersysteme körperlich anstrengende Tätigkeiten und können Seite an Seite neben dem Mitarbeiter eingesetzt werden.

Der Einsatz additiver Fertigungsverfahren, auch bekannt als 3D-Druck, ermöglicht neue Lösungen in der Produktion. In additiven Verfahren gefertigte Teile bieten einen hohen Grad an Freiheit in der Formgebung und können gleichzeitig schnell und in passender Qualität produziert werden. Klassische Anwendungsbeispiele sind derzeit maßgeschneiderte Teile in kleinen Stückzahlen. Die BMW Group sieht künftig ein großes Potenzial im Serieneinsatz sowie in neuen Kundenangeboten, beispielsweise bei personalisierten Fahrzeugteilen und der Ersatzteilversorgung.

Diese Entwicklungen verändern langfristig auch die Rolle des Menschen in der Produktion. Er ist in Zukunft noch viel mehr als heute Gestalter und Befähiger von Prozessen. Die Arbeitswelt wird dadurch weiter modernisiert. Der Einsatz von innovativen Robotersystemen entlastet den Mitarbeiter zudem auch körperlich, indem kollaborative Roboter anstrengende und unergonomische Tätigkeiten übernehmen. Dies ist auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein großer Gewinn.

Nachhaltigkeit. Energie wird umweltschonend.

Der umweltschonende Umgang mit Energie ist fest in den Werten der BMW Group verankert. So wird beispielsweise bereits seit mehr als 15 Jahren die BMW Group von RobecoSAM als Sustainability Leader in der Automobilindustrie ausgezeichnet.

Die BMW Group ist sich ihrer globalen Verantwortung bewusst und das seit 1973: Als erster Automobilhersteller weltweit stellt die BMW Group einen Umweltbeauftragten. Seit 1990 hat das Unternehmen die Emissionen der Fahrzeugflotte um 40% gesenkt, nicht zuletzt durch den Einsatz der in 2007 eingeführten EfficientDynamics Technologie.

BMW i3

BMW i3

 

Durch den Wechsel von Verbrennungsmotoren zu rein elektrischen Fahrzeugen wie dem BMWW i3 oder dem BMW Motorrad C evolution, die mit Energie aus regenerativen Quellen betrieben werden, schafft die BMW Group vollkommen neue, wegweisende Möglichkeiten, Fahrfreude, Nachhaltigkeit und Vernetzung im urbanen Verkehrsgeschehen zu erleben.

Der ökologische Fußabdruck eines Fahrzeugs ist jedoch über den gesamten Lebenszyklus zu betrachten und nicht auf die Nutzungsphase zu beschränken. Dafür gilt es, effiziente Konzepte über die gesamte Wertschöpfungskette zu entwickeln.

Eines dieser effizienten Konzepte, das in der Produktion in den Werken Spartanburg, Leipzig und Regensburg eingesetzt wird, ist das sogenannte intelligente Energiedatenmanagement. Das System basiert auf intelligenten Stromzählern, die den Energieverbrauch von Fertigungsanlagen und Robotern kontinuierlich messen und mit einem zentralen Netzwerk des Unternehmens abgleichen. Hierdurch kann gleichzeitig der Stromverbrauch reduziert sowie die Produktionssicherheit und die Produktqualität gesteigert werden. Die Entwicklung des intelligenten Energiedatenmanagement-Systems ist Bestandteil des BMW Group Produktionskonzepts zur Digitalisierung und erhielt eine Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

BMW C evolution

BMW C evolution

 

Neben effizienten Produktionskonzepten spielt der Einsatz von regenerativen Energien wie Wasserkraft oder Windkraft bei der Produktion eine große Rolle. Bereits heute stammen rund 58 % des zugekauften Stroms der BMW Group aus erneuerbaren Quellen. So setzt die BMW Group beispielsweise im Werk Moses Lake auf Wasserkraft, in Leipzig auf Windkraft und in Rosslyn auf Biomasse. Ressourcen werden geschont durch den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen und Recyclaten. Beispiele hierfür sind Olivenöl gegerbtes Leder, Kenaf oder Recyclate aus PET für Sitzbezüge. Ziel der BMW Group ist es, den Ressourcenverbrauch – Energie, Wasser, Abfall, Lösungsmittel – pro produziertem Fahrzeug bis 2020 um 45 % zu senken.

Doch dies ist erst der Anfang. Das langfristige Ziel ist es, einen neutralen Kreislauf zu schaffen: Von der Beschaffung der Materialien, über die Produktion und Nutzung bis hin zur Wiederverwertung (weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit unter: www.bmwgroup.com/verantwortung).

Quelle: BMW Presse Mappe vom 07.03.2016


 

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