Hallo!
Sorry erst einmal für die späte Antwort!!
Ich hatte es selbst fast aufgegeben!
Erst hatte mein Kollege, welcher mir helfen wollte, einen Unfall. Somit fehlte mir der Hauptakteur. Also mußte ich mich fitt machen.
Dann paßte mein Werkzeug nicht. Ich habe nur 1/2 und 1/4 Zoll Ratschen und der Gewindeschneider war 3/8 Zoll.
Dummerweise gibt es da kein passendes übergangsstück. Auch nicht im Fachhandel!!!
Aber nach langem tüfteln habe ich ein passendes Werkzeug zusammengesteckt bekommen! Fragt aber nicht, wie das aussah!
Darf man keinem Fachmann zeigen.
Aber nach langem testen war ich dann endlich soweit und hatte alles passende Werkzeug beisammen!
Das Schneiden an sich war eigentlich gar nicht so schwierig.
Der Gewindeschneider hatte ja das Vorgewinde, also einfach nur dick einfetten nd dann mit der Hand soweit wie möglich reinschrauben, dann Ratsche drauf und schneiden.
Immer mal wieder raus, das Fett mit Spänen abmachen, neu fetten und dann wieder weiter schneiden. Das ganze habe ich dann so ungefähr 8mal gemacht, und der Gewindeschneider war durch.
Allerdings durfte der Kolben nicht ganz oben sein, da sonst der Gewindeschneider durch das Vorgewinde auf den Kolben gestoßen wäre.
Ich war auch überrascht, wie leicht sich der Schneider drehen ließ!
Ich hatte schon Angst, das das Vorgewinde des Schneider den Rest des alten Zylindergewindes rausreißt. War dann aber nicht der Fall.
Als ich durch war, ordentlich Bremsenreineiger in den Brennraum und ohne Kerze kurz laufen lassen. Das ganze noch einmal und dann den coil reingeschraubt.
Ich war und bin mir immer noch nicht sicher, ob die Einschraubtiefe paßt, da ich nirgens einen Anschlag habe.
Also habe ich den Coil soweit eingeschraubt, bis ich mit einem Schraubendreher keinen Höhenunterschied zwischen Coil und Zylinderkopfaußenfläche mehr gemerkt habe.
Dann war nur noch das Problem mit dem Einschraubstift des Coils.
Ich konnte leider nirgens eine passende Zange Auftreiben. Die längste Spitzzange hat zwar bis zum Stift gereicht, allerdings konnte ich Sie dann nicht mehr drehen. Also mußte ich mir etwas anderes überlegen.
Ich habe einfach ein Stück Zwirn mit einer Schlinge um der Stift gefummelt und den Stift dann nach innen gedrückt.Er ließ sich auch problemlos wieder herausziehen.
Dann nur noch die Kerze rein, Zündspule drauf und dann den Testlauf. Scheint zu funktionieren.
Also erst einmal alle anderen Kerzen Raus und nachgeschaut. Alles wieder rein und dann alle Verkleidungen wieder drauf und eine kleine Testfahrt.
Der Motor läuft wieder normal. Ich hoffe mal, das das auch so bleibt!
Was lange währt wird endlich gut, heiß es ja.
Auf jeden Fall bin ich jetzt um einige Erfahrungen und Spezialwerkzeug reicher.
Jetz habe ich mir passende Zünkerzen besorgt, welche ich demnächst verbauen werde (NGK BKR6EQUP).
Danke für die Hilfe an alle!!!!
Möge mein 7er ewig laufen!
;-)
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