Grundsätzlich geht das.
Wenn die Ausgangsspannung des Quellgerätes nicht verändert werden kann,
oder das Signal/Rausch-Verhältnis sich zu stark verschlechtert,
ändert man eben die Eingangsspannung am Zielgerät.
Das geht, wenn man in das Kabel einen Spannungsteiler bestehend aus
Widerständen einfügt. Nur sehr selten ändert sich dabei gravierend
das Klangbild. Mann muss wissen, daß Ohmsche Widerstände nur ein Teil
dessen ist, worauf man achten muss : Die Impedanz ( der sog. Wechselstromwiderstand).
Ich kenne ja die Impedanz der Kopfhörer nicht.
Aber nehmen wir an, diese sei ca. 200 Ohm.
Dann würde ich in jeden Kanal einen 220-Ohm-Widerstand in Reihe schalten
und auf der Seite, die zum Zielgerät führt, einen 220 Ohm nach Masse/Minus/Abschirmung.
Dadurch hätte man schon mal die Eingangsspannung zum Zielgerät auf die
Hälfte reduziert.
Da das Löten an diesen Kabeln äußerst schwierig ist, würde ich ein
Kästchen nehmen, in dem ich zwei Buchsen einbauen würde.
Passend zum Quellgerät und Zielgerät. Das Kabel zum Zielgerät lässt sich
recht einfach erstellen/löten.
In dem Kästchen würde ich dann die Widerstände, die gegen Minus/Masse/Abschirmung
gehen durch Poties á 500 Ohm ersetzen und dann stufenlos die Lautstärke anpassen.
Kann man auch als Tandempotie mit Reglerknopf setzen. Dann hätte man permanenten Zugriff.
Das Mikro bekäme eine separate Buchse.
Soviel als Bastlertipp.
Klar kann man das alles auch noch aufpeppen, indem man die Pegelanpassung
nicht passiv, sondern aktiv gestaltet.
Dürfte aber vom Ergebnis her nicht viel besser sein.
Es sei denn, das Quellgerät ist sehr intolerant mit seinem Ausgang
oder das Zielgerät mit seinem Eingang. (Ggflls neu anpassen)
Wovon ich aber in diesem Fall nicht ausgehe. Der 220 Ohm in Reihe
verhindert eine Überlastung des Quellgerätes.
Im Prinzip ist es so wie früher, als man einen Walkman an die Cincheingänge
seines HiFi-Verstärkers angeschlossen hat.
Möglicherweise gibt´s das auch fertig konfektioniert.
Gruß
Knuffel
P.S.: Die Verbindungsabbrüche haben möglicherweise ihre Ursache in einer instabilen Bluetooth-Verbindung
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