@Chevyman:
Ich werde heute irre.

Die Kapazität kann man
nicht durch den Innenwiderstand ermitteln. Wie oft soll ich es noch schreiben? Es wurde hier auch nirgends so etwas geschrieben.
Der Innenwiderstand gibt wie Du richtig sagst den maximalen Entladestrom an. Weiterhin kann man durch ihn feststellen, ob eine Sulfatierung oder andere Schädigung vorliegt. Das spielt hier aber keine Rolle. Der Winnie hatte behauptet, das man den Innenwiderstand nicht durch eine kleinere Last bestimmen kann. Deswegen bin ich darauf eingegangen.
Säureschichtung gibt es bei stationären Zellen. Das habe ich angebracht, weil der MeanMaschine immer auf seine Säuremessung herumreitet.
Bei einer Batterie im PKW rüttelt es genügend um eine Schichtung zu vermeiden. Auf andere Möglichkeiten gehe ich nicht ein.
Man sollte vielleicht genauer definieren Ladezustand bzw. Kapazität.
Denn mit Spannung oder Dichtemessung erhält man den Ladezustand und nicht die Kapazität. Zwischen ihnen besteht ein Zusammenhang.
Das Messen der Spannung gibt genau so eine Möglichkeit wie das Messen der Säure über den Ladezustand und somit über die Kapazität.
Fazit: Spannung messen und fertig - reicht für den Heimgebrauch. Säure messen ist bei manchen Batterien gar nicht möglich.
Das Problem ist dass es richtig nur gut geht, wenn der Akku noch nicht geschädigt/gealtert ist. Über die Alterung kann man eine Aussage durch Säuremessung und Spannung machen und ebenfalls den Innenwiderstand.
Wer es exakt wissen möchte, muss einmal eine Entladekurve aufnehmen.
Es gibt die Möglichkeit die Kapazität zu messen, teure Meßtechnik die über die Impedanz der Batterie die Ladung berechnet.
Auf die Schnelle habe ich hier einen Artikel gefunden:
Ladezustand von Akkus bestimmen – elektroniknet
Es gab vor Jahren einen IC der konnte recht genau die Ladezustand von Bleiakkus anzeigen. Leider finde ich dazu nichts im Netz. Im Keller liegt vielleicht noch ein Prototyp. Die Bleigel-Akkus sind ja nicht mehr in Mode.