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Alt 13.06.2004, 09:00   #7
Marantzpaul
Erfahrenes Mitglied
 
Registriert seit: 13.12.2002
Ort: Frankfurt
Fahrzeug: E38 740i
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Hallo babbi,

eine kleine Geschichte für Dich, die ich am Freitag bei A.T.U. in Frankfurt/Main persönlich erlebt habe, als ich mit dem Daihatsu meiner Frau wegen anstehenden Ölwechsel da war.
Erstes Ärgernis, ich musste mehr als 2 Stunden warten bis ich drankam, soviel zum Sofortservice.
Aber diese Zeit habe ich genutzt, und denen mal beim Arbeiten zugeschaut.
Der Meister ist absolut überfordert, da er permanent von Kunden aufgesucht wird, er unterschreibt die ausgeführten Arbeiten seiner Mitarbeiter blind, das heißt, er hat gar keine Zeit das Auto zu kontrollieren.
Ein Mitarbeiter hat es in den 2 Stunden nicht geschafft, einen Auspuff für einen Mitsubishi Colt zu wechseln, das Endrohr lag immer zu fest an der Heckschürze, Hilfe vom Meister -Fehlanzeige-.
Bei einem Mercedes 190 sollte ein Ölwechsel duchgeführt werden, also der Mechaniker macht auf der Beifahrerseite die 2 Arme der Hebebühne drunter, als er das gleiche auf der Fahrerseite machen will, kommt ein Kollege und fragt ihn nach einem 19er Gabelschlüssel, nach 1 Minute haben die beiden den Schlüssel gefunden.
Der Mechaniker zurück zum Mercedes und was macht der Chaot, er fährt die Hebebühne hoch, der merkt nichts, erst als der Besitzer halt schreit und der Wagen schon ganz schräg steht stoppt der die Anlage.
Die Angestellten bei A.T.U. sind meiner Meinung nach total überfordert, zum einen weil fast alle Kunden bei ihrem Auto stehen und so dem Mechaniker immer beim Arbeiten zusehen, wer findet das schon schön?
Zum anderen gibt es zu viele verschiedene Modelle auf dem Markt, und dadurch die Mechaniker nicht immer mit Wissen, sondern mit probieren ans Werk gehen.

Schönes Wochenende


Gruß Dieter
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