Nichts ist für alle Zeit vollkommen. Für den Augenblick mag ein Ding vollkommen erscheinen, aber da die Welt in ständigem Wandel ist, ändern sich auch die Anforderungen an das Ding. Irgendwann erfüllt es diese nicht mehr. Es gibt Leute, die behaupten es gebe ein vollkommenes Wesen, das halte ich persönlich jedoch für reine Spekulation.
Da der Mensch nur eine sehr beschränkte Sicht auf die Welt hat, wäre es schon sehr großer Zufall, wenn ihm die Herstellung eines auch nur annähernd "vollkommenen" Dinges gelänge. Die Erfahrung zeigt, daß der Mensch sich in der Vergangenheit bei der Beurteilung angeblich "vollkommener" Dinge regelmäßig schwer vertan hat.
Aber das Beispiel zeigt eindrucksvoll, daß auch eine noch so ausgefeilte Technik den Fahrer eines Kfz nicht von seiner Verantwortung enthebt. Ich halte die ganzen Fahrer-"Assistenz"-Systeme (man könnte sie auch Fahrer-"Entmündigungs"-Systeme nennen) für zumindest bedenklich. Die physikalischen Vorgänge beim Autofahren werden dem Fahrer vorenthalten, die wenigsten Leute sind noch in der Lage die simpelsten Zusammenhänge der Fahrphysik zu verstehen, was sich bei Ausfall der "Assistenz"-Systeme in absoluter Hilflosigkeit mit entsprechenden Unfallfolgen niederschlägt.
Außerdem werden die vorhandenen "Assistenz"-Systeme regelmäßig in ihrer Wirkung falsch eingeschätzt. ("Wieso soll ich Abstand halten, ich hab doch ABS ..." - "langsam fahren, nur weil's nass ist? Ich hab doch ESP ..."

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