Sorry, aber ich finde es schon in Ordnung, wenn Spitzenpolitker in anständigen Autos bewegt werden. Wenn ein Politiker wichtige Termine wahrnimmt, bei denen es um wichtige Entscheidungen geht, sollten sie dort schon eingermaßen ausgeruht ankommen, außerdem, wie sieht es denn aus, wenn du als Ministerpräsident ein Unternehmen besuchst und du im Golf ankommst, oder du gar Putin im Passat vom Flughafen abholst.
Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht: Koch, Merkel und Co machen einen verdammt harten Job, ich möchte nicht mit ihnen tauschen! Das Auto ist dabei Zweitbüro, vermeintlicher Luxus wie Telefonhörer im Fond, Internetanschluß und Telefax sowie einigermaßen bequeme Sitze sind einfach Notwendigkeiten, um die Zeit im Auto möglichst produktiv zu nutzen.
Als Spitzenpolitker verliert man überdies einen erheblichen Teil der persönlichen Freiheit. Man kann nicht mehr "einfach so" in die Stadt gehen, oder gar eine Runde Motorrad fahren - mal abgesehen davon, daß die dazu überhaupt keine Zeit haben.
Last but not least: eine einzige Flugstunde der Flugbereitschaft kostet ein vielfaches von dem, was ein einziger BMW 760il Protection im Monat kostet. Desweiteren zahle die Regierung keine Steuern auf den Sprit, von daher egalisiert sich der Verbraucht, der Liter Benzin kommt die Regierung sogar billiger als der Liter Diesel.
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