Hallo,
wenn ich mich einmischen darf...
Die Vialle LPI hatte ich mir auch anbieten lassen. Im April waren das 4.200 €; Einbaubetrieb wäre ein BMW-Vertragshändler gewesen.
War mir ein bisschen zu teuer.
Parallel hatte ich Angebote für eine Prins VSI für 3.200 € und 2.800 €.
Die Einbaubetriebe waren von mir aber ca. 400 km und mehr entfernt.
Durch Zufall bin ich bei der Suche nach Einbaubetrieben in motor-talk.de über die ICOM JTG gestolpert.
Von der wurden dieselben Macken beklagt, wie bei der Vialle (Pumpenausfälle in der Vergangenheit) und auch noch ein paar spezielle Probleme (reboot der Elektronik), wobei diese Probleme angeblich seit Anfang 2006 der Vergangenheit angehören sollten.
Ich habe dann die ICOM von einem Umbaubetrieb für 3.120 € angeboten erhalten (mit 81-Liter Radmuldentank und kompletter TÜV-Abnahme).
Da ich manchmal auch ein wenig Pioniergeist verspüre

, da habe ich dann den Auftrag erteilt.
Die Anlage ist in meinem Grauen seit etwa 1.000 km drin; ein paar Berichte sind auch schon im Forum (einfach nach ICOM suchen).
Ich habe keine Verdampferanlage gewollt, da dann noch zusätzlich ein Eingriff in das Kühlsystem nötig wäre. Und bei den Verdampfern, da habe ich lediglich bei dem von Prins den Eindruck, daß er bei Maximalleistung (und mit Hänger am Eichelberg kann das schon mal nötig sein) nicht abmagert. Der verdampft wohl bis 60 kg LPG pro Stunde, das sollte für etwa 250 kW mechanische Leistung ausreichen. Die anderen Systeme krebsen bei 40 - 50 kg herum; da wird es schon eng und Benzinbetrieb ist angesagt.
Außerdem ist unter der Motorhaube sowieso nicht viel Platz.
Wenn ich was allgemeines sagen darf (wenn nicht, dann ist mir das auch egal...): Wichtiger ist der Einbaubetrieb!
Gute Anlagen gibt es viele. Und bei Verdampfern gibt es auch viele Erfahrungswerte. Und die dort vorhandene Elektronik baut ein komplett neues Kraftstoffsystem in den Wagen ein.
Bei der ICOM behält die originale Motorelektronik das Sagen.
Das hat Vor- wie Nachteile.
Hauptnachteil: Die Anlage muß genau an den Wagen angepaßt werden.
Hauptvorteil: Wie ist das mit Maßanzug und Konfektion?
Ich habe bei meiner Suche fünf Umbaubetriebe gefunden, die in Frage gekommen wären. Einer war der teuerste, aber in der Nähe. Der billigste war im hohen Norden, der mit viel Erfahrung beim E38 V8 war bei der Prins teuer, hatte aber ein gutes Konzept. Bei der ICOM gab es einen mit viel Erfahrung im Norden und einen mit viel Enthusiasmus auf halber Strecke. Der mit Enthusiasmus hat das Rennen gemacht, denn da habe ich immer gleich jemanden am Telefon gehabt. E-mails wurden schnell beantwortet und wenn eine Frage auftauchte, da wurde sofort reagiert, die Information beschafft und geantwortet.
Außerdem baut der verschiedene Anlagen ein und setzt immer mehr auf die ICOM. (Kunststück: Die ist einfacher einzubauen. Da bleibt mehr über...).
Mein V8 war dort der erste seiner Art. Und dafür ist das Ergebnis doch sehr ausgereift (was es an Macken gab - s.o.).
Jetzt geht es an den Dauertest unter realen Bedingungen: Anhängerbetrieb, Autobahn, Stadt-Stau, Kurzstrecke, Minus-25-Grad-Winter.
Das Sparen mit dem Gas-Umbau fängt nach

dem Umbau an.
In 200tsd Kilometern weiß ich mehr. Aber das dauert noch ein paar Tage bis dahin.
Grüße
Graue Eminenz