Was zum Teufel ist der Schwarze Tod
Der Schwarze Tod wurde in den frühen 80er Jahren erstmalig beobachtet, als man in dahingeschiedenen Motoren eine klebrige schwarze Substanz entdeckte. Diverse Maschinen waren von diesem Phänomen betroffen, vornehmlich in Europa. Am meisten hatten jedoch Ford und Vauxhall (General Motors) mit diesem Problem zu kämpfen. Schnellere Geschwindigkeiten und damit verbundene höhere Maschinentemperaturen in Verbindung mit geringeren Fertigungstoleranzen und hiermit überanspruchten Moterenölen führten zu einer chemischen Änderung der Molekularstruktur des Öls zu einer teerartigen Substanz, die sämtliche Ölkanäle verstopft und so zum Verlust der Schmierung führt. Dieser Vorgang kann sich durchaus innerhalb von Minuten ereignen.
Der nachfolgende Versuch zur Simulation dieses Problems kann nicht empfohlen werden, aber die Entstehung des Schwarzen Tods kann mit einfachen Mitteln nachgestellt werden. Benötigt wird eine Pfanne, eine Lötlampe und etwas Speiseöl. Wenn das Speiseöl mit der Lötlampe in der Pfannerhitzt wird, erwärmt es sich wesentlich schneller als bei seiner üblichen Verwendung und verwandelt sich in eine dem Schwarzen Tod ähnliche klebrige, teerartige Masse. Oder es fackelt einfach die Küche ab , deshalb einleitend auch der Hinweis, dass dieser Versuch nicht zur Nachahmung empfohlen ist.
Aber brennende Küchen mal bei seite gelassen, dieser Effekt war der Katalysator für die Entwicklung neuerer Motorenöle höherer Qualität, meist auf synthetischer statt mineralischer Basis.
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