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Alt 09.01.2007, 14:49   #12
hemmer.tom
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Zitat:
Zitat von Grinch Beitrag anzeigen
Wieso müssen die Jungs von TÜV und Co denn dann soviele Lehrgänge machen und studieren wenn sie nicht erkennen können ob ein Auto nun noch zwei Jahre lang fahrtüchtig ist oder nicht. Dann kann man ja genau so gut einen Kfz-Mechaniker dahinstellen der einem sagst das ja soweit noch alles ganz gut aussehe und man mal vorsorglich in einem Jahr wieder kommen solle.

In meinen Augen einfach nur Geldschneiderei !

MfG Jens

Vollkommen meine Meinung!!! Man (bzw. ein TÜV Prüfer) kann meines Erachtens ohne Probleme beurteilen, ob ein Auto noch 2 Jahre hält oder nicht. Und nur darum gehts bei der HU.

Und das Risiko, daß etwas relevantes kaputtgeht hat man bei jedem Fahrzeug. Es gibt auch genügend jüngere Fahrzeuge bei denen ein gravierender Mangel auftauchen kann.

Nur mal so zum Vergleich:

Auf der einen Seite 4-5 jährige Flottenfahrzeuge von Firmen, meist Kombis wie Golf Kombi oder Passat Variant, meist gut beladen und etwa 50.000 km im Jahr unterwegs. Solch ein Auto ist dann im Alter von sagen wir 6 Jahren mit 220.000 km auf der Uhr ohne Probleme 2 Jahre Tüv-fähig.

Zum Vergleich sowas wie mein 7er: 19 Jahre alt, 139.000 km, sehr gepflegt, wirklich alles tiptop, nix ausgeschlagen, Bremsen top, Stoßdämpfer top, Abgaswerte vorbildlich, wird im Jahr ca. 10.000 km bewegt. Und der muß dann jedes Jahr zum Tüv.

Und dafür, daß der Prüfer dann einmal jährlich unten durchmarschiert, mit dem Kopf schüttelt, sich über den guten Zustand wundert und anschliessend die Plakette draufklebt, weil bei Bremsenprüfung und Achskontrolle sowieso nix negatives rausgekommen ist, zahl ich dann JEDES Jahr die Gebühr. Schönen Dank auch!

Das entbehrt sich jeder Logik!

Aber es ist halt so: In unserem schönen Bundesstaat is man halt nix wert, wenn man ein gebrauchtes, älteres Auto fährt, auf seine Sachen achtet und auch ältere (sehr gute) Produkte schätzt, seine Kohle zusammen hält und jeden Cent umdreht. (weils oft auch nicht anders geht)

Zum Konsum gezwungen, weil ja alles andere immer vieeel komplizierter is, soll man sich zu einem Wegwerfartikelverbraucher erziehen lassen, nur damit alles schön läuft und die Steuern in die Kassen sprudeln. Es hat ja keiner was davon wenn Produkte 20 Jahre halten und die Leute drauf aufpassen, damit ja nix kaputtgeht und somit die Produkte noch länger halten. Deutsche Wertarbeit? PAH - Sowas unwirtschaftliches... Lieber nach 1-2 Jahren weg damit und was neues kaufen. Und so ist's mit allem, nicht nur mit Autos.

Nur gibts Gott sei Dank noch Leute, die genau da drauf keinen Bock haben...
Und die wiederum müssen halt mit den "Erziehungsversuchen" von Vater Staat klarkommen...
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----- Im Gedenken an Reinhard (Rottaler2), Du fehlst uns -----
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