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Alt 22.02.2007, 09:19   #88
The Stig
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Fahrzeug: Jaguar F-Type Cabrio, Mercedes S560L 4matic
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2006 hatte Deutschland an Einnahmen aus Steuern und Abgaben 1005,0 Mrd Euro.
Das sind als Zahl 1 005 000 000 000 Euro.(Siehe Gutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung)
Externer Link (&Ooml;ffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) http://www.sachverstaendigenrat-wirt...365_387j06.pdf

Das bedeutet, dass bei ca. 82 000 000 Bundesbürgern (incl. Kindern und nicht-Steuerzahlern) pro Bundesbürger ein Betrag von ca. 12560 Euro zur Deckung von Verwaltungskosten, Zusatzleistungen, Subventionen, Renten etc. zur Verfügung stand, Tendenz steigend.

Dazu steigt die Verschuldung von Bund und Ländern stetig an.

Wenn diese Summen vernünftig und zielgerichtet eingesetzt werden, dann kann mir keiner erzählen, dass damit nicht die Probleme, die sich finanziell angehen lassen mittelfristig in den Griff zu bekommen sind.

Damit scheiden für mich sämtliche Steuererhöhungen aus, die damit begründet sind, etwas für den Klimaschutz zu tun, denn die finanziellen Mittel stehen dafür zur Verfügung, wenn sie richtig verteilt werden.

Anreize für neue Technologien zu schaffen ist gut, aber da muss die Industrie zur Verantwortung gezogen werden, nicht der Konsument, schon gar nicht der, der vor Jahren in "Unwissenheit" Produkte gekauft hat, die ihm als umweltschonend angepriesen wurden (z.B. Schadstoffklasse D4).

Erst wenn am Markt ausreichend bezahlbare und adäquate Alternativen verfügbar sind, dann kann man über eine Förderung selbiger beim Endverbraucher nachdenken.
Soll im Klartext heissen: Angepasste Steuern für besonders "saubere" Fahrzeuge gerne.
Aber das erst beim nächsten Verbrauchszyklus der Fahrzeuge, also so in etwa ab frühestens 2012 (mal eine 5-6 jährige Haltedauer im Durchschnitt gerechnet).
Dann kann man sich drauf vorbereiten, und bis da hin sollte es dann auch Alternativen geben.
Ausserdem, wer sagt denn, dass wir dann nicht alle CO2 arme Fahrzeuge fahren, und dann wieder etwas anderes gefunden wird, was sich als Haar in der Suppe erweist (und das Ganze somit wieder teurer macht)?
War ja nun bei den Kats und bei den Dieseln genau so.
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