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16.01.2007
Erfolgreiche Jungfernfahrt für USA 98 in Auckland
Chris Dickson: „Ein Meilenstein für unsere Kampagne”
Auckland, Neuseeland. Die neue Rennyacht von BMW ORACLE Racing hat
die ersten Seemeilen auf dem Wasser erfolgreich absolviert. Die für den 32.
America`s Cup entwickelte USA 98 - die zweite Yacht nach der USA 87 - kam heute
in Auckland im derzeitigen Trainingsquartier des Teams erstmals zum Einsatz.
Während der Jungfernfahrt stand Chris Dickson am Steuer. "In einem Zeitraum von
vier Jahren hat ein Team nur zweimal das Vergnügen, die Funktionstauglichkeit
einer neuen Yacht zu prüfen", sagte der CEO und Skipper von BMW ORACLE Racing.
"Dieser Tag ist ein Meilenstein für unsere Kampagne, denn nun beginnt der letzte
Abschnitt auf dem Weg zum Louis Vuitton Cup."
USA 98 vor der Kulisse Aucklands
Bei ihrer ersten Ausfahrt auf dem Hauraki Golf wurde die USA 98
strukturellen und technischen Tests unterzogen. Das Team wird zunächst
sicherstellen, dass die strukturelle Abstimmung des neuen Bootes stimmt, ehe das
Renntraining beginnen kann. "Ein aussagekräftiges Zeugnis können wir erst
ausstellen, wenn wir die Yacht unter voller Belastung im Rennen segeln. Aber der
erste Eindruck ist, dass die USA 98 ein besonderes Boot ist", sagte Dickson. "Im
Verlauf der Woche werden wir damit beginnen, die USA 98 mit unterschiedlichen
Geschwindigkeiten zu segeln."
USA 98 in
voller Fahrt
Wie die USA 87, die erste America's Cup Class Yacht der 2007er Generation
des Teams, ist die USA 98 das Produkt des Design- und Bootsbauerteams von BMW
ORACLE Racing. Zum 38-köpfigen internationalen Design-Team zählen unter der
Führung von Prof. Dr. Raymond Freymann, Leiter BMW Group Forschung und
Entwicklung, die BMW Ingenieure Thomas Hahn, Christoph Erbelding, Ingo Raasch
und Claus Polap, die in den Bereichen Strukturanalyse und Lastenbestimmung die
herausragende Expertise des deutschen Automobilbauers BMW einbringen. Die USA 87
und die USA 98 sind das Ergebnis der Zusammenarbeit von zwei der führenden
Yachtdesigner der Welt, Bruce Farr und Juan Kouyoumdjian (Juan K). "Bruce Farr
und Juan K sind ein eindrucksvolles Team. Beide bringen unterschiedliche
Erfahrungen und Stärken mit ein und haben im Verlauf der Kampagne eine sehr
professionelle und fruchtbare Arbeitsbeziehung entwickelt", sagte BMW ORACLE
Racing Design Coordinator Ian Burns. "Sie respektieren sich gegenseitig sehr,
und durch ihre unterschiedlichen Stile wurde das Potenzial des Design Teams voll
ausgeschöpft." Die Designstrategie des Teams sah vor, dass jedes Boot seine
eigenen Stärken und unverwechselbaren Merkmale haben sollte - um nicht etwa,
zwei identische Boote zu bauen. "Alle technologischen Erkenntnisse, die wir von
der ,innovativen Plattform' USA 87 gelernt haben, sind in die Entwicklung der
USA 98 eingeflossen", ergänzte Burns.

USA 98 im Wintertraining in Neuseeland
Das Design der USA 98 wurde durch das 25-köpfige Team von Bootsbauexperten
unter der Leitung der Boat Construction Manager Mark Turner, Tim Smyth und Mark
Somerville umgesetzt. Der Karbon-Rumpf der USA 98 wurde in einer anderen Form
gefertigt, als der der USA 87 - ebenfalls aber in der Fertigungsanlage des Teams
in Anacortes (USA). BMW ORACLE Racing kann für den in 90 Tagen beginnenden Louis
Vuitton Cup 2007 zwischen den beiden Rennyachten der neuen Generation wählen.
Zudem besteht die Möglichkeit, die Boote zwischen den einzelnen Runden zu
wechseln.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 16.01.2007
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