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Kategorie: Formel1 01.01.1970
GP Deutschland 2006 - Qualifikation
Wetter: sonnig und trocken, 30-31°C Luft, 47-49°C Asphalt
Hockenheim (DEU). Der Große Preis von Deutschland wird ein hartes
Stück Arbeit für die BMW Sauber F1 Team Piloten. Jacques Villeneuve belegte im
Qualifying Rang 14, Nick Heidfeld kam vor dem zweiten Heimrennen des Teams nur
auf Platz 16.
Jacques Villeneuve:
BMW Sauber F1.06-08/BMW P86
Qualifying: 14., 1.15,329 min (3. Training: 17., 1.17,740 min)
Wir wussten, dass wir nicht besonders schnell sein würden, aber dieses Ergebnis
ist enttäuschend, weil meine Runde fehlerfrei war. Die Balance meines Autos war
gut, die Abstimmung war gut, aber ich konnte einfach nicht schneller fahren. Wir
haben das Auto seit gestern erheblich verbessert. Wie auch immer: Wir müssen
definitiv weiter am Motor und am Chassis arbeiten.
Nick Heidfeld beim Qualifying am Hockenheimring
Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-02/BMW P86
Qualifying: 16., 1.15,397 min (3. Training: 7., 1.16,167 min)
Ich hatte mir zwar etwas mehr erhofft, aber heute nicht damit gerechnet, dass
wir ins Top-Ten-Qualifying kommen. Wir sind momentan einfach nicht schnell
genug, gleichzeitig ist Bridgestone stärker geworden. Mein Auto hat leicht
übersteuert, war aber ansonsten in Ordnung. Ich hatte festgestellt, dass die
Reifen hier auf ihrer zweiten Runde besser funktionieren. Deshalb bin ich in
meinen jeweils ersten Runden nicht ans Limit gegangen, sondern erst in der
zweiten.
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Das Qualifying hat den Eindruck des heutigen Trainings bestätigt: Wir sind hier
nicht schnell genug. Offensichtlich haben uns die Restriktionen in der
Aerodynamik zurückgeworfen. Wir müssen die Entwicklung in diesem Bereich mit
Hochdruck weitertreiben. Zunächst aber gilt die Konzentration dem Rennen. Wir
haben die Möglichkeit, die Rennstrategie bzw. die Kraftstoffmenge, mit der wir
ins Rennen gehen, anzupassen.
Willy Rampf (Technischer Direktor):
Natürlich sind wir über dieses Resultat enttäuscht, aber ganz überraschend
kam das nach dem freien Training von heute morgen nicht. Mit dieser Ausgangslage
wird es kein einfaches Rennen. Wir müssen nun versuchen, mit einer optimalen
Strategie und hoffentlich guten Starts das Optimum aus unseren Möglichkeiten
herauszuholen.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 29.07.06
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