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Alt 20.05.2002, 12:24   #4
FrankGo
Erfahrenes Mitglied
 
Benutzerbild von FrankGo
 
Registriert seit: 14.04.2002
Ort: Trier
Fahrzeug: E38 750i 10/95
Standard

ASC+T bremst "selbständig" bei Bedarf.

ABER ..+T bremst den Wagen "in die Kurve". Somit muß ..+T an ALLEN Rädern (einzeln !!!!) bremsen können. Nicht nur an den Antriebsrädern, so wie Markus es meinte.

Beispiel:
Linkskurve und "zu schnell".

Wenn der Wagen über die Hinterräder weg will (übersteuern) reicht normalerweise gekonntes Gegenlenken.
Immer wenn ich anfangen will gegenzulenken regelt mir ASC die Motorleistung ab und ein Gegenlenken ist nicht mehr erforderlich. Ärgerlich, aber "sicher" für nicht erfahrene "Gegenlenker" / Heckschleuder-Fahrer.
Das ..+T würde hier, falls die Motorleistungsreduzierung nicht ausreicht das kurveninnere Hinterrad (oder je nach Winkel, Untergrund, Speed auch ganz selten zusätzlich das rechte Vorderrad) abbremsen.

gleiche Kurve; untersteuern (der Wagen schiebt über die Vorderräder Richtung Kurvenrand):
Das ASC regelt die Motorleistung ab und hofft, dass es reicht. Der Mensch würde ohne ASC hoffen dass es reicht, schlagartig vom Gas gehen (oder manche Irre meinen, dass es nun gut währe schagartig Gas zu geben, um das Heck herrum zu reißen; Richtung: übesteuern zu provozieren. Dies ist nur bei viel PS - viel mehr als wir als wir alle haben- oder auf Schotter sinnvoll.), um Geschwindigkeit abzubauen und das Heck "leicht" werden zu lassen, also Tendenz "übersteuern" zu erreichen. Falls das nicht reicht / oder das ganze so geplant war hilft nur noch ein beherzter, kurzer Einsatz der Handbremse, um das Heck herrum zu reißen und gegenlenkend durch die Kurve zu kommen. .
Vor Schreck erstarrte Fahrer oder von der Situation überraschte Fahrer oder welche, die keinen "Rally-Sport" betreiben werden entweder aus der Kurve getragen, oder steigen voll in die Eisen, was ohne Frage Geschwindigkeit abbaut. Wenn früh genug VOLL in die Eisen gestiegen worden ist, so stehen die Chancen gut, die Bremse vor erreichen eines Hindernissen (oder Kurvenrand) wieder los zu lassen und um das hindernis herrum zu fahren / dass das ABS es schafft, den Wagen an der "Schmiergrenze" durch die Kurve zu bekommen.
Das GUTE ...+T vereinfacht die Sache erheblich, denn es bremst (rechtzeitig !!!!!!!) das hintere linke Rad ab. Somit schiebt der Wagen nur noch minimal über die Vorderräder und die Kurve wird ohne größere Probleme gemeistert.
Das kann man sich so vorstellen: Nur das linke hintere Rad wird abgebremst, man kann auch sagen, dass dieses Rad am Boden kleben bleibt. Somit wird eine Drehbewegung des Autos nach links erzeugt. Diese Drehbewegung hilft durch die Kuve zu kommen / wirkt gegen die vorhanden Drehbewegung des Autos.
Ohne ..+T schafft man es nur mit viel Glück oder verdammt, verdammt viel Rally-Können und schnellen Reaktionen. Kommt hierbei eine Reaktion des Fahrers zu langsam oder nicht ausreichend, oder falsch, so landet die Karre im Graben / auf der Wiese / an der Leitplanke / im Gegenverkehr [bei Rechtskurven] / am Baum.


Merke:
Übersteuernden Wagen bringt ...+T nicht allzu viel, macht die Sache jedoch erheblich leichter.

Untersteuernden Wagen bringt ...+T eine "Lebensversicherung".


PS: auch wenn jetzt viele meinen: "ich fahre nie zu schnell in die Kurve, ich brauche nie den elektronischen Schnickschnack", so muß ich entgegnen:
10 km/h sind zu schnell, wenn man auf einer Glateis-Platte in der Kurve ankommt; 50 km/h sind auf der Langstraße zu viel, wenn der Vordermann 2 Liter Öl oder Diesel in der Kurve hat liegen lassen. Dann wird selbst eine Heckschleuder zum "untersteuernden Wagen".

PPS: Gerade bei unseren Wagen ist der einsatz von derartiger Ekeltronik sinnvoll, denn der Wagen hat eine derart hohe nutzbare Kurvengeschwindigkeit, dass bei "normal-zügiger" fahrt kurvengeschwindigkeiten erreicht werden, die dem Normal-Fahrer als "sicher" vorkommen, es aber bei Schotter oder Öl auf der Straße nicht mehr sind.
Billig-Autos-Fahrer erreichen diese "Normal-Kurvengeschwindigkeit" nie. Also fahren sie von vorne herrein langsame in die Kurve und haben somit bei Öl auf der Straße weniger "Probleme".
Das sind -ohne Frage- die Vorteile eines "langsamen" Autos. Aber dafür nen Opel kaufen ??? neeeeee.
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