Zitat:
|
Zitat von the_bob
Das ist so nicht richtig. Mess einen Sub mit 4Ohm Impedanz. Dann wird dir auch der Gleichstrommesser 4Ohm anzeigen. Schalt 2 davon parallel, dann sinds 2 Ohm.
Und mit der zuwenigen Leistung ist mir mal ein Sub zerstört worden.
50Hertz mit einem Frequentzgenerator erzeugt (Sinusform) und nach der Stufe abgegriffen. Anstatt einem Sinus (Auf meiner Zeichnung links zu sehen) kam eine Kurvenform heraus wie auf der Zeichnung rechts zu sehen. (Erstellt mit Mousepad und Paint 
|
Hi, thebob !
Impedanz ist der Wechselstromwiderstand. Er setzt sich zusammen aus der
Induktivität der Spule, den kapazitiven Anteilen und dem rein ohmschen
Wirkwiderstand. Alles zusammen genannt Z.
Um die Impedanz zu messen, musst Du einen Sinus auf das Messobjekt geben.
Mit einem normalen Ohmmeter misst Du nur den Draht, also den reinen Wirk-
widerstandsanteil.
Deine Messung kann ich mit den Angaben nicht wirklich nachvollziehen.
Da dürfte noch etwas anderes im Spiel gewesen sein.
Der Nadelimpuls kommt nicht vom Clippen, sondern eher vom Speaker.
(Dynamoeffekt : Spule bewegt sich im Magnetfeld)
Aber dann wäre er invers ausgerichtet.
Deshalb kann ich dazu nichts sagen.
Wenn Du eine Endstufe in die Begrenzung fährst, kappt dieser bei einem Sinus
die Halbwellen oben und begradigt sie. Dadurch entsteht dann ein Rechteck.
Ein Rechteck beinhaltet alle Harmonische der Sinusgrundwelle und damit alle
nichtlinearen Verzerrungen. Wird aber niemals höher als die maximale
Betriebsspannung.
Da aber die Fläche (Sinus/Rechteck) die Leistung abbildet, ist die Leistung bei
einem Rechteck insgesamt höher, als bei einem Sinus.
Solche Impulse wie auf Deinem Diagramm können nur durch Induktivitäten
oder Kapazitäten entstehen.
( z.B. eine beschleunigte Membran, die beim Zurückschnellen als
Spannungsgenerator arbeitet)
Nur auf diese Art bekommst Du höhere Spannungswerte als die Betriebsspannung
der Endstufen.
Nachtrag dazu:
Und diese Spitzen killen dann die Endstufe. Was aber nichts mit der geringeren
Leistung /Clipping/Verzerrungen zu tun hat, sondern mit schlechter
Rückkoppeldämpfung eben durch die Endstufe.....(z.B. Billigheimer mit zu
niedrigem Dämpfungsfaktor. Angegeben in z.B. xxx :1 etc.)
Ansonsten vielleicht mal googeln. Es gibt im Net genügend Literatur über die
elektrotechnischen Grundlagen, wenn es um das Zusammenspiel von R / C / und L
geht.
Mein verzeihe mir meine obige volkstümliche und unvollständige Ausdrucksweise.
Ich wollte kein Referat halten....
Gruß
Artur