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es hieß ja, das bm24 wäre von becker (ich hasse diese marke). ist das bm54 nicht mehr von becker und wäre der tonausfall mit dem wechsel zu diesem radio behoben?
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Kratz lieber die Kurve, bevor man dich von der Kurve kratzen muss
es hieß ja, das bm24 wäre von becker (ich hasse diese marke). ist das bm54 nicht mehr von becker und wäre der tonausfall mit dem wechsel zu diesem radio behoben?
a) hast Du dann eh ein physisch neues Radio
b) ist es aus neuerer Produktion, wobei man nach all den Erfahrungen hier im Forum der BM24-Serie ja wirklich Fertigungsmängel unterstellen muß
c) ob es von Becker ist, weiß ich nicht, wäre aber optimistisch, selbst wenn, dass derartige Fertigungsmängel erkannt und abgestellt sein müssten.
das Späneabsaugen muß sicherlich sehr gründlich schon wöhrend des Drehmelns (wie lange dauerte dies ?) geschehen.
Das Zusammenlöten muß wohl mit einer Lötpistole (hoher Leistung) sehr schnell erfolgen, damit der Wärmeeintrag ins PCB gering bleibt (kein "Bebraten").
Deine Beobachtung zu weiteren schlechten Originallötungen von ICs könnte erklären, dass vereinzelte Beiträge im Forum den Tonausfall nur einzelner Quellen schilderten, falls die Tonquellenumschaltung davon betroffen sein würde.
Das würde generell bedeuten, für die, die es noch anpacken wollen, dass man beim Handling des Mainboards wirklich keine nennenswerten Biegekräfte aufwenden darf, um nicht die Tendenz zu Haarrissen zu fördern.
Das Nachlöten des gesamten Boards sollte sicherlich nur wirklich Erfahrenen mit dem richtigen Equipment empfohlen werden, da sonst mehr kaputt gemacht werden könnte, als verbessert.
Hallo,
das Drehmeln hat ca. 5 Minuten gedauert, das Zusammnelöten der Abschirmung ca. 15 sec. Das Lötgerät bei solchen Sachen ist eine Weller WTCP mit dicker Spitze, geht schnell. Ich benutze aber fürs Entlöten immer Litze, die Pumpe reisst u. U. schnell ein ganzes Pad weg. Bei groben Sachen ist das kein Problem, aber bei SMD tödlich.
Das mit den schlecht gelöteten IC´s könnte eine weitere Ursache sein. Oftmals sieht man es selbst unter der Lupe nicht genau, aber bei hohen Frequenzen und einer angesinderten Lötung kann es Probleme in der Signalübertragung kommen. Ich habe hier Tonnen von CPU´s auf Mainboard nachgelötet, die immer irgendwelche "Fatal Erros" hatten. Grund war immer eine schlechte Lötung zu den Pads.
Bei meinem Modul handelte es sich um ein Becker mit TMC. Gleich vorab Becker macht klasse Empfangsteile und auch Flugfunk, die wissen was sie machen. Die meisten HF Geräte sind immer irgendwie verbaut, das liegt in der Natur der Dinge.
Auf jeden Fall sollte ein Augenmerk unter das Blech fallen, für die SMD Sektion wird nicht jeder gerüstet sein, was ich auch vollkommen verstehe.
Die Station ist teuer und man braucht auch das Gefühl für die kleinen Bauteile, das kommt nicht mal so und erfordert Erfahrung. Die Controller die ich Anfangs in 30 Minuten gelötet habe löte ich heute bei einer Tasse Kaffee.
Als Tip auf dem Radio Modul auch die Verbindungen zwischen den aufgesetzten Platinen nachlöten. Ich verwende hier flüssiges Lot zum Benetzen der PCB auf der Unterseite und sehr dünnes Lötzinn mit viel Flussmittel. Der Vorteil ist ein schnelles Fliessen beim Löten und so wird auch auf der anderen Seite das Pad gut mit Lot ausgefüllt. Wenn man fertig ist die PCB mit Kontakt WL besprühen etwas warten und dann nochmals Absprühen und zum Abfliessen aufstellen, der Rest des Flussmittels wird dann weggewaschen. Als Unterlage irgendwelche Einwegtücher benutzen, sonst gleicht der Tisch einem Klebepad.
Also in erster Linie: Ein Herzliches Danke Schön an dem Thread Verfasser "Sinclair" falls ich nichts falsch verstanden habe, für den TIP als Wegweiser
Desweiteren muss ich mich meinen Vorredner anschliessen sowie auch noch was hinzufügen (hatte nähmlich mehr als 106 "kalte Lötstellen, Lotbrüche und Materialermüdung bei Lötstellen)
Und jetzt schein alles wieder in butter zu sein *finger kreuzt und daumen drückt
bin auch zufriedener dauerhörer, seit ich die 19 lötstellen neu verlötet habe. bin guter zuversicht, dass es so bleibt !!
sinclair, du bist fast ein gott
nachdem ich unter den gleichen Symptomen leide (also das Radio ), bin ich dieses ganze Thema durchgegangen, und habe mir auch die Anleitung von "Sinclair" ausgedruckt, und hab das meinem Mechaniker übergeben. Wir mussten jedoch feststellen, dass es sich bei mir anscheinend um ein anderes Radiomodul handelt, als welches von Sinclair beschrieben wurde.
Was ich bereits herausfinden konnte: Is ein Radio/TV/Navi - Professional.
Habe im Anhang Fotos, welche mir mein Mechaniker geschickt hat, vom Radiomodul. Kann jemand von euch sagen, welches das is? Und wie man hier vielleicht den Fehler der Tonausfälle beheben kann?? Wäre euch - wie immer - super dankbar für Hilfe!