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BMW 7er, Modell E38 |
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Heute, 08:47
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#11
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Mitglied
Registriert seit: 25.10.2004
Ort: Bremen
Fahrzeug: E38-730D(10.98) / Ponitac Fiero 2.8 GT (6/85)
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Hallo Frank87,
vielen Dank für die Ausführlichen Erklärungen.
Vorab einige Infos zum Fahrzeug:
Km 265000 Getriebeölwechsel ZF Dortmund
Km 335000 Originalwandlerwechsel gegen regenerierten Wandler+G-Ölwechsel
km 523000 Symptome gemäß nachfolgender Beschreibung
Beim sanften Abbremsen kurz vor dem Stillstand ein ganz leichtes durchrutschen/ruckeln am Getriebe (kaum spürbar).Nur manchmal beim bremsen,eher selten.
Ca 1 Woche später nach einer Fahrt ca 180km mit diversen Unterbrechungen(wegen Einkaufs) der halt vor meiner Garage.
Hebelstellung auf P,Tor aufgeschlossen ,eingestiegen Hebel auf D und das Fahrzeug bewegte sich keinen cm mehr.
Hebelstellung D und R und mit der Steptronic kein Antrieb mehr möglich.
Motor abgestellt und neu gestartet.Keine Funktion.Diverse Male ausgeführt.
Nach erneutem Start und schalten in D etwas Gas gegeben,dann ein dumpfer Schlag (gesprochen "Dungk") und für 2 Sekunden ein metallisch schleifendes Geräusch.
D und R hatten wieder Funktion,Fahrzeug wieder in Garage abgestellt.
Am nächsten Morgen Fehlerspeicher ausgelesen mit Fehler Wandlerschlupf bei 502000Km Fehler 2xVorhanden,dann Fehlerspeicher gelöscht.
Fahrzeug wieder gestartet,D und R hatten wieder Funktion,dann 5 Runden (ca 500m) über den Parkplatz gefahren wobei das Getriebe die Gänge seidenweich schaltete ,wie bisher immer davor.Aufgrund der Örtlichkeit war es nur möglich bis in den 3.Gang zu schalten.
Fahrzeug dann wieder vor die Garage ,Hebel auf P ,dann wieder auf D und keine Funktion mehr auch in R.
Motor neu gestartet,keine Funktion.Mehrmals neu gestartet.
Motor abgestellt und in Garage geschoben.
Fehlerspeicher ausgelesen: Keinen Eintrag
Nächsten Tag motorgestartet, D und R wieder in Funktion.
Ich bin dann nicht mehr mit dem Fahrzeug gefahren.
Nach dem o.g. Schlag/Geräusch gab es keine weiteren Geräusche.
Ist es möglich,dass das Getriebe nach der Laufleistung am Ende ist?
Grüsse
Karl-Heinz
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Heute, 09:03
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#12
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Mitglied
Registriert seit: 25.10.2004
Ort: Bremen
Fahrzeug: E38-730D(10.98) / Ponitac Fiero 2.8 GT (6/85)
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Nachtrag:
Gänge 1 bis 5 schalteten sehr gut ,seidenweich , Gangwechsel kaum spürbar
kein Rucken beim abfahren und gas geben in D und R
keine Lagergeräusche ( bis auf wie vor beschrieben)
keine Unterschiede Warm/Kalt in D und R
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Heute, 13:11
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#13
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Neues Mitglied
Registriert seit: 29.01.2018
Ort:
Fahrzeug: E34 530iA V8
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Dass D noch nicht vollständig ausgefallen ist, bedeutet, dass die Hauptdruckkolbenbohrung und die A-Trommel (A-Drum) noch intakt sind oder zumindest noch ausreichend funktionieren, um das Fahrzeug anzutreiben.
Ich habe einen ähnlichen Fall bereits bei einem 5HP30 eines Kunden erlebt. Bei diesem Fahrzeug hatte sich ein Gleitlager aus seiner Bohrung gelöst und blockierte die Welle. Wenn man kräftig Gas gab und somit ein hohes Drehmoment auf die Welle brachte, setzte sich das Fahrzeug wieder in Bewegung. Wahrscheinlich wurde das Gleitlager durch das Drehmoment vorübergehend wieder in seine Position gedrückt, wenn auch nur locker.
Es handelt sich hierbei nicht um einen typischen Fehler. In der Regel verliert man nicht gleichzeitig D und R. Meist fällt entweder D aus (Hauptdruckkolbenbohrung) oder R (Gleitlager oder undichter Kolben).
Bei dieser Laufleistung würde es sich ohnehin lohnen, ein gut gewartetes Ersatzgetriebe einzubauen. Die meisten 5HP24 der Generation 1 erreichen etwa 300.000 km, während die Generationen 2 und 3 üblicherweise zwischen 300.000 und 450.000 km halten.
Solange die Ursache nicht eindeutig festgestellt wurde, würde ich dem Schaltgerät (Ventilkörper/Schalteinheit) nicht vertrauen. Falls beispielsweise ein Gleitlager aus seinem Sitz ausgeschlagen wurde, hängt dies häufig auch mit einer unzureichenden Schmierung zusammen. Die Schmierung wird über die Schmierdruckbohrung und die entsprechenden Ventile geregelt. Diese Komponenten könnten daher ebenfalls verschlissen oder beschädigt sein.
Da ohnehin eine umfassende Diagnose erforderlich ist, würde ich versuchen, das Fahrzeug noch einmal kurz in D oder R zu bewegen. Falls der Motor erneut hochdrehen muss und anschließend ein deutliches „BONK“ zu hören ist, bevor das Fahrzeug anfährt, könnte dies auf einen Riss im Schaltgerät/Ventilkörper hindeuten.
In diesem Fall wären D und R gleichzeitig eingelegt. In Stellung D setzt sich letztlich D gegen R durch, und in Stellung R setzt sich letztlich R gegen D durch.
Die Erklärung für das kurzzeitig auftretende metallische Geräusch ist, dass der Teil des Schaltgeräts/Ventilkörpers, der gerissen ist und sich gelöst hat, für einen Moment von den rotierenden Komponenten im Antriebsstrang mitgerissen wurde. Letztlich fällt dieses Bruchstück jedoch in die Ölwanne und bleibt dort liegen.
Wenn die Ölwanne demontiert wird, kann man mit einem Endoskop oberhalb des Schaltgeräts/Ventilkörpers nachsehen, ob ein gerissenes Ventilkörpergehäuse sichtbar ist.
Dabei handelt es sich um ein langes, schmales Gehäuse, das oberhalb der Magnetventile montiert ist. Ein Riss oder ein ausgebrochenes Stück kann unter Umständen bereits bei einer Sichtprüfung mit dem Endoskop erkannt werden.
Ein solcher Riss ist ein Hinweis auf einen erhöhten Hydraulikdruck im Getriebe. Möglicherweise bist du dann noch rechtzeitig dran und kannst weitere Folgeschäden verhindern.
In diesem Fall wird jedoch sehr wahrscheinlich ein überholtes Schaltgerät (Ventilkörper) benötigt. Wird die Ursache frühzeitig erkannt und behoben, lassen sich oft größere Schäden an den übrigen Getriebekomponenten vermeiden.
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