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BMW 6er Facelift
BMW 6er Cabrio (E64) und 6er Coupé (E63), Facelift 2007.
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Der neue BMW 6er (Facelift-Modell E63)
5. Der Antrieb: Überlegene Kraft in neuer Vielfalt

  • Top-Motorisierung: Achtzylinder mit 270 kW/367 PS.
  • Premiere: Reihensechszylinder mit High Precision Injection.
  • Erster Diesel im Segment: Variable Twin Turbo, 210 kW/286 PS.

Das Motorenportfolio des BMW 6er ließ schon bisher nur sehr wenige Wünsche offen. Einer wird jetzt erfüllt: Erstmals ist sowohl für das Coupé als auch für das Cabrio ein Dieselantrieb verfügbar. Wer die Qualitäten dieses Motorenkonzepts zu schätzen weiß, kann sich im neuen BMW 635d Coupé und im neuen BMW 635d Cabrio am kraftvollsten Reihensechszylinder-Dieselmotor der Welt erfreuen. Das 3,0 Liter-Aggregat mit Variable Twin Turbo erzeugt 210 kW/286 PS. Übertroffen wird diese Leistung nur vom 270 kW/367 PS starken Achtzylinder-Triebwerk mit 4,8 Litern Hubraum, das in seiner aktuellsten Version auch beim neuen BMW 6er die Top-Motorisierung darstellt. Ein weiteres Novum im Antriebssortiment ist der 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Benzinmotor mit Direkteinspritzung (High Precision Injection) im Magerbetrieb. Er leistet 200 kW/272 PS und übertrifft den Vorgängermotor damit um 10 Kilowatt.

Trotz dieses Leistungszuwachses können das neue BMW 630i Coupé und das neue BMW 630i Cabrio mit einem um bis zu 15 Prozent reduzierten Durchschnittsverbrauch aufwarten. Für ein noch höheres und in diesem Fahrzeugsegment bislang gänzlich unbekanntes Maß an Wirtschaftlichkeit sorgt der neue BMW 635d. Obwohl auch diese Modellvariante überlegene Fahrleistungen bietet, beläuft sich der durchschnittliche Kraftstoffkonsum des neuen BMW 635d Coupé im EU-Testzyklus auf 6,9 Liter (BMW 635d Cabrio: 7,2 Liter) je 100 Kilometer. Das Entwicklungsprinzip der effizienten Dynamik macht sich aber auch beim neuen BMW 650i bemerkbar.

Aufgrund zahlreicher effizienzfördernder Maßnahmen konnte der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch bei Coupé und Cabrio im Vergleich zu den Vorgängermodellen um bis zu 5 Prozent gesenkt werden. Die Benzinmotor-Varianten weisen in Verbindung mit dem neuen Sechsgang-Sportautomatikgetriebe im EU-Testzyklus identische oder sogar günstigere Verbrauchswerte auf als ihre jeweiligen Pendants mit Handschaltung.

Kraftvoll, souverän und noch effizienter: Der Achtzylinder-Motor.

V8-Benzinmotor mit Valvetronic (4.8 l - 270 kW / 367 PS, 4.0 l - 255 kW / 306 PS)

V8-Benzinmotor mit Valvetronic (4.8 l - 270 kW / 367 PS)

 

Das Achtzylinder-Triebwerk, das als Top-Motorisierung für den BMW 6er zum Einsatz kommt, erfüllt höchste Ansprüche an die Fahrkultur. Ein V8-Motor verheißt Prestige. Der Antrieb für das BMW 650i Coupé und das BMW 650i Cabrio rechtfertigt diese Assoziation mit anspruchsvoller Technik und beeindruckenden Leistungsdaten. Das hochmoderne Aluminiumtriebwerk ist mit der drosselfreien Ventilsteuerung VALVETRONIC, der variablen Nockenwellensteuerung Doppel-VANOS für die Einlass- und Auslassseite sowie mit einer in zwei Stufen schaltbaren Sauganlage ausgestattet.

Dank dieser technischen Highlights, einer neu abgestimmten Motorsteuerung und umfassender Maßnahmen zur Verbrauchsminderung beeindruckt der Achtzylinder nicht nur mit ausgesprochener Laufruhe, einem spontanen Ansprechverhalten und einer fülligen Drehmomentkurve, sondern auch mit günstigen Emissionswerten.

Der 4,8 Liter-Motor mobilisiert eine Leistung von 270 kW/367 PS und ein maximales Drehmoment von 490 Newtonmetern. Daraus resultieren Fahrleistungen, die sowohl das Coupé als auch das Cabrio auf das Niveau eines Sportwagens heben. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h gelingt dem BMW 650i Coupé in 5,1 und dem BMW 650i Cabrio in 5,5 Sekunden.

Die Höchstgeschwindigkeit wird bei beiden Modellen elektronisch auf 250 km/h limitiert. Doch nicht nur die Dynamik, auch die Wirtschaftlichkeit des Achtzylinders erreicht ein in dieser Motorenklasse herausragendes Niveau. Der im EU-Testzyklus ermittelte Durchschnittsverbrauch beträgt 11,7 Liter je 100 Kilometer beim Coupé sowie 12,6 Liter beim Cabrio. Die Steigerung der Effizienz wurde auch bei der Entwicklung der neuen Automatikgetriebe für die BMW 6er Reihe berücksichtigt. In Verbindung mit dem neuen Sechsgang-Automatikgetriebe sinkt der Verbrauch des BMW 650i auf 10,5 Liter (Coupé) beziehungsweise 10,9 Liter (Cabrio).

Faszinierender Fortschritt: Reihensechszylinder-Motor mit High Precision Injection im Magerbetrieb.

BMW strahlgeführte Mager-Direkteinspritzung „High Precision Injection”

BMW strahlgeführte Mager-Direkteinspritzung "High Precision Injection"

 

Der dynamische und zugleich überaus progressive Charakter des neuen BMW 6er zeigt sich auch darin, dass ihre Antriebseinheiten den neuesten Stand der BMW Motorenentwicklung repräsentieren. So zeigt sich bereits die Basismotorisierung als überaus zeitgemäßes Triebwerk. Im neuen BMW 630i Coupé und im neuen BMW 630i Cabrio bringt der 3,0 Liter große Reihensechszylinder-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung im Magerbetrieb die Vorzüge der effizienten Dynamik auf besonders faszinierende Weise zum Ausdruck. Die neue Antriebseinheit verhilft beiden Modellen zu nochmals gesteigerten Fahrleistungen und überzeugt dabei zugleich mit erhöhter Wirtschaftlichkeit gegenüber dem Vorgängermotor.

Bei der von BMW als High Precision Injection bezeichneten Benzin-Direkteinspritzung der zweiten Generation sorgen Piezo-Injektoren für eine besonders präzise Einspritzung, die den Kraftstoff sparenden Magerbetrieb in einem besonders breiten Betriebsbereich ermöglicht. Diese neuartigen Injektoren sind zwischen den Ventilen angeordnet und spritzen den Kraftstoff in unmittelbarer Nähe zur Zündkerze ein. Diese Positionierung, die von den BMW Motorenentwicklern trotz der beengten Bauraumsituation realisiert werden konnte, bildet die Voraussetzung für das neue, strahlgeführte Brennverfahren. Damit werden die bei herkömmlichen Verfahren mit einer Wandbenetzung einhergehenden Kraftstoff-Streuverluste vermieden. Dank dieser Technik gewährleistet die High Precision Injection auch im Alltagsbetrieb deutliche Verbrauchsvorteile. Die typischen Qualitäten des BMW Reihensechszylinders – dynamische Leistungsentfaltung, hohe Drehfreude und vorbildliche Laufruhe – bleiben davon unberührt.

Direkteinspritzung der zweiten Generation: Effizienz durch Präzision.

Die neuen Piezo-Injektoren befördern den Kraftstoff mit einem Druck von bis zu 200 bar in die Zylinder und gewährleisten eine besonders feine Gemischaufbereitung. Die Einspritzmengen werden präzise dem jeweiligen Leistungsbedarf angepasst, einschließlich einer optimierten Vor- und Nacheinspritzung. Mit dieser Innovation steigern die Ingenieure nicht nur die Effizienz des Motors, sondern verbessern auch sein Ansprechverhalten. Die Direkteinspritzung im Magerbetrieb verhilft dem neuen Sechszylinder-Motor des BMW 630i zu vorbildlicher Wirtschaftlichkeit. Die auch als Schichtladung bezeichnete Magereinspritzung ermöglicht es, mit geringenKraftstoffmengen eine hohe Motorleistung zu erzielen. Im Magerbetrieb bilden sich im Brennraum unterschiedlich zusammengesetzte Schichten des Kraftstoff-Luft-Gemisches. Nur unmittelbar im Bereich der Zündkerze steht eine Gemischschicht zur Verfügung, die hinreichend fett und daher zündfähig ist. Sobald sie entflammt ist, verbrennen auch die mager zusammengesetzten Schichten, die sich in größerer Distanz zur Kerze befinden. Durch diese neuartige Technologie verringert sich der Kraftstoffverbrauch im EU-Testzyklus um rund 10 Prozent gegenüber dem bereits sehr effizienten Vorgängermotor mit vollvariablem Ventiltrieb. Im Gegensatz zur Benzin-Direkteinspritzung der ersten Generation, die bei BMW aufgrund ihrer systembedingten Nachteile nicht zum Einsatz kam, ermöglicht die High Precision Injection den verbrauchsgünstigen Magerbetrieb in einem breiten Lastbereich und auch bei höheren Motordrehzahlen.

BMW Reihensechszylinder Ottomotor mit High Precision Injection (strahlgeführte Mager-Direkt-Einspritzung der zweiten Generation)

BMW Reihensechszylinder Ottomotor mit High Precision Injection (strahlgeführte Mager-Direkt-Einspritzung der zweiten Generation)

 

Im neuen BMW 630i Coupé und im neuen BMW 630i Cabrio leistet der 3,0 Liter große Reihensechszylinder-Benzinmotor sportliche 200 kW/272 PS, also 10 kW mehr als der Vorgängermotor mit herkömmlicher Gemischaufbereitung. Sein maximales Drehmoment beträgt 320 Newtonmeter.

Für den Spurt von null auf 100 km/h genügen dem Coupé 6,2 Sekunden, das BMW 630i Cabrio kommt mit 6,7 Sekunden aus. Bei beiden Fahrzeugen wird die Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Der im EU-Testzyklus ermittelte Kraftstoffverbrauch des BMW 630i liegt mit 7,9 Litern je 100 Kilometer für das Coupé beziehungsweise 8,3 Litern für das Cabrio um bis zu 15 Prozent unter den Werten der Vorgängermodelle.

Einzigartige Kombination: Reihensechszylinder-Diesel im BMW 6er.

Ein außergewöhnlicher Motor für zwei ganz besondere Fahrzeuge: Die Erweiterung des Motorenangebots für die BMW 6er Reihe führt zu einer einzigartigen Kombination. Erstmals wird in diesem Fahrzeugsegment ein Dieselantrieb zur Auswahl gestellt. Und dabei handelt es sich um ein Triebwerk, das dem Charakter des Coupés und des Cabrios gleichermaßen entspricht. Der Reihensechszylinder-Dieselmotor mit Variable Twin Turbo (VTT) verkörpert das Entwicklungsprinzip der effizienten Dynamik auf höchstem Leistungsniveau. Er ist das weltweit stärkste und sportlichste Serientriebwerk seiner Art und kombiniert sein herausragendes fahrdynamisches Potenzial mit zeitgemäßer Wirtschaftlichkeit.

Darüber hinaus bietet er aufgrund der für BMW Reihensechszylinder-Motoren typischen Laufkultur eine weitere in diesem Fahrzeugsegment hochgeschätzte Eigenschaft. Das außergewöhnliche Triebwerk unterstreicht die herausragende Kompetenz, die BMW auch auf dem Gebiet der Entwicklung von Dieselmotoren auszeichnet. Dabei sind die technischen Details der Antriebseinheit ebenso faszinierend wie die Leistungsdaten. Mit seinem Vollaluminium-Kurbelgehäuse, der VTT Aufladung und einer Common-Rail-Einspritzung der neuesten Generation mobilisiert der Motor 210 kW/286 PS sowie ein maximales Drehmoment von 580 Newtonmetern. Mit einem DIN-Gewicht von 194 Kilogramm wiegt der Hochleistungsdiesel rund 50 Kilogramm weniger als ein in der Leistung vergleichbarer Achtzylinder – ideale Voraussetzungen, um die sowohl beim Coupé als auch beim Cabrio typische Agilität zu gewährleisten.

Optimierte Turbolader-Technik, beispiellose Durchzugskraft.

BMW 6-Zylinder-Dieselmotor mit Aluminium-Kurbelgehäuse und „Variable Twin Turbo”-Technologie

BMW 6-Zylinder-Dieselmotor mit Aluminium-Kurbelgehäuse und "Variable Twin Turbo"-Technologie

 

Der Sechszylinder-Diesel für die BMW 6er Reihe ist eine Weiterentwicklung des Aggregats, das seit seiner Premiere im BMW 535d weltweit als Maßstab für das Leistungsvermögen moderner Dieseltriebwerke gilt. Die Neuerungen beschränken sich nicht allein auf die Verwendung eines Aluminium-Kurbelgehäuses. Der in der neuen Version dieses Motors nochmals gesteigerte Wirkungsgrad ist vor allem auf Optimierungen am Variable Twin Turbo zurückzuführen. Bei der VTT Aufladung wird bei niedrigen Motordrehzahlen zunächst ein kleiner Lader aktiv. Dank seines geringen´Trägheitsmoments entfaltet er seine leistungsfördernde Wirkung schon bei der leichtesten Bewegung des Fahrpedals spontan und ohne jede Verzögerung. Mit steigender Drehzahl nimmt auch der zweite, größer dimensionierte Lader seine Arbeit auf. Bereits bei 1.750 min–1 wird so das maximale Drehmoment von 580 Newtonmetern erreicht. Das Zusammenwirken der beiden Lader wird über eine besonders leistungsfähige Motorelektronik gesteuert.

Mit ihren Fahrleistungen werden auch die Diesel-Varianten der BMW 6er Reihe den in diesem Segment gestellten Anforderungen gerecht. Mehr noch: Die einzigartige Durchzugskraft des Hochleistungsdiesels ist eine zusätzliche, höchst faszinierende Facette im dynamischen Charakter der BMW 6er Reihe. Das BMW 635d Coupé spurtet in 6,3 Sekunden von null auf 100 km/h (BMW 635d Cabrio: 6,6 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit wird jeweils elektronisch auf 250 km/h limitiert. Beeindruckend – und gerade in dieser Fahrzeugklasse bisher ohne Beispiel – ist auch die Effizienz, mit der diese Fahrleistungen erzielt werden. Das BMW 635d Coupé kommt im EUTestzyklus auf einen Durchschnittsverbrauch von 6,9 Litern je 100 Kilometer, das BMW 635d Cabrio begnügt sich mit 7,2 Litern. Damit gelingt es beiden Modellen, in ihrem Segment neue Bestwerte zu etablieren. Ihre zeitgemäße Wirtschaftlichkeit hat obendrein einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Reisekomfort. Schließlich lässt sich die Zahl der Tankstopps auf langen Strecken spürbar reduzieren. So kommt etwa das neue BMW 635d Coupé auf eine Reichweite von bis zu 1015 Kilometern, beim neuen BMW 635d Cabrio sind es bis zu 970 Kilometer.

Motorraum BMW 635d

Motorraum BMW 635d

 

Ein weiteres Ergebnis der BMW Diesel-Kompetenz ist die für Motoren dieser Bauart außergewöhnliche Laufruhe, die auch den 3,0 Liter-VTT Antrieb auszeichnet. Darüber hinaus wird die für Dieselmotoren typische Tonart beim BMW 635d Coupé und beim BMW 635d Cabrio mit gezielten Akustikmaßnahmen weiter gedämpft. All dies führt dazu, dass Unterschiede zu Benzinern von weniger geübten Fahrern oder bei fehlender Gewöhnung an das Fahrzeug – zum Beispiel bei Mietwagen – kaum noch wahrgenommen werden können. Das neue BMW 635d Coupé und das neue BMW 635d Cabrio sind deshalb mit einem Fehlbetankungsschutz ausgestattet, der an der Tankstelle ausschließlich die Verwendung einer Diesel-Zapfpistole zulässt.

Zur Optimierung des Emissionsverhaltens verfügt der neue Hochleistungsdiesel über einen Partikelfilter der neuesten Generation und einen Oxidationskatalysator, die in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind. Die Abgasreinigungseinheit ist direkt am Motor platziert. Sie erreicht schon unmittelbar nach dem Start ihre Betriebstemperatur und erzielt daher ihre vollständige Wirkung besonders früh. Der Partikelfilter arbeitet wartungsfrei und regeneriert sich durch Verbrennung der Dieselpartikel selbsttätig. Die Filterfunktion ist in allen Drehzahl- und Lastbereichen ohne Einfluss auf Motorleistung und Verbrauch gewährleistet.

Effizient: Brake Energy Regeneration und Schaltpunktanzeige.

Mit einer Vielzahl von effizienzfördernden Maßnahmen im Motorenumfeld wird nicht nur beim BMW 635d, sondern auch bei den Benzinmotor-Varianten der neuen BMW 6er Reihe für ein besonders günstiges Verhältnis zwischen Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit gesorgt. So wird etwa mit der Brake Energy Regeneration bei allen Motorvarianten ein intelligentes Energiestrommanagement betrieben, das die Erzeugung von Strom für das Bordnetz auf die Schub- und Bremsphasen konzentriert. Auf diese Weise wird die Fahrzeugbatterie geladen, ohne dass dazu auf die Motorleistung und damit auf die im Kraftstoff enthaltene Energie zugegriffen werden muss. Während der Zugphasen des Motors bleibt der Generator dagegen im Regelfall abgekoppelt. Neben einer besonders effizienten Stromgewinnung führt dies auch dazu, dass beim Beschleunigen mehr Antriebskraft zur Umsetzung in Fahrdynamik zur Verfügung steht.

Um eine wirtschaftliche Fahrweise zu fördern, sind die handgeschalteten Modelle der neuen BMW 6er Reihe außerdem mit einer Schaltpunktanzeige ausgestattet. Die Motorelektronik errechnet dazu abhängig von der Fahrsituation den unter Verbrauchsgesichtspunkten optimalen Zeitpunkt zum Hochschalten. Über ein im Instrumentenkombi aufleuchtendes Pfeilsymbol mit Angabe der optimalen Fahrstufe wird der Fahrer auf den idealen Moment zum Gangwechsel hingewiesen.

BMW 6er Cabrio (Faceliftmodell 2008)

Mechanische Abkoppelung von Nebenaggregaten spart Energie. Weitere Maßnahmen zur Kraftstoffeinsparung entfalten ihre Wirkung ohne Einfluss des Fahrers. So ist der Riemenantrieb des Klimakompressors mit einer Kupplung versehen. Wird die Klimaanlage ausgeschaltet, erfolgt eine automatische Abkopplung des Kompressors. Auf diese Weise wird das Schleppmoment des Kompressors auf ein Minimum reduziert. Über die elektrische Kühlmittelpumpe passt das Wärmemanagement des Sechszylinder-Aggregats im BMW 630i die Kühlleistung unabhängig von der Motordrehzahl dem jeweiligen Bedarf an. Während konventionelle Pumpen bis zu 2 kW verbrauchen, reduziert sich die Leistungsaufnahme bei der bedarfsorientierten Regelung auf 200 Watt. Dadurch und weil der Motor schneller seine Betriebstemperatur erreicht, ergibt sich ein erheblicher Verbrauchsvorteil. Mit der Varioserv-Lenkhilfepumpe, über die alle Modelle der neuen BMW 6er Reihe verfügen, werden durch eine druck- und volumenstromabhängige Verstellung des Kurvenrings die mit der Motordrehzahl steigenden Antriebsverluste vermieden. Außerdem wird in der Servolenkung dieser beiden Modelle eine Hydraulikflüssigkeit mit geringerer Viskosität verwendet. Dadurch wird die Reibung im Innern des Lenksystems verringert. Zur Reduzierung von Reibungsverlusten trägt auch ein spezielles Leichtlaufgetriebeöl beim BMW 650i bei. Darüber hinaus sorgt bei allen

Modellen der neuen BMW 6er Reihe ein optimiertes Wärmemanagement für das Hinterachsgetriebe nach dem Start des Fahrzeugs dafür, dass der Reibungswiderstand schneller sinkt. Auch durch die Reduzierung des Luftwiderstands wird beim BMW 6er ein Beitrag zur Verbrauchsminderung geleistet. Mit Kühlluftklappen, die je nach Fahrsituation geöffnet oder geschlossen sind, wird beim BMW 635d Coupé und beim BMW 635d Cabrio neben dem Geräuschkomfort vor allem die Aerodynamik optimiert.

Neue Sportautomatik: Mehr Dynamik, mehr Komfort.

Beim neuen BMW 630i und beim neuen BMW 650i erfolgt die Kraftübertragung serienmäßig über ein Sechsgang-Handschaltgetriebe. Alternativ dazu steht ein neu entwickeltes Sechsgang-Sportautomatikgetriebe zur Wahl, das bei der Coupé- und der Cabrio-Variante des neuen BMW 635d zur Serienausstattung gehört. Es erfüllt höchste Komfortansprüche, darüber hinaus aber auch den Wunsch nach einer dynamischen Umsetzung der Motorleistung in Fahrvergnügen. Eine weiterentwickelte Hydraulik, ein neuartiger Drehmomentwandler und eine erheblich leistungsfähigere Software ermöglichen nicht nur spontanere Reaktionen auf jede Bewegung des Gaspedals, sondern auch eine extrem schnelle Wahl der optimalen Fahrstufe.

Auch das Zurückschalten um mehr als eine Fahrstufe nimmt dank direkter Zielgangfindung keine zusätzliche Zeit in Anspruch. Daher führt etwa ein Kickdown-Signal, bei dem der Fahrer mit einem kraftvollen Tritt auf das Fahrpedal den Wunsch nach höchster Dynamik anzeigt, zu einer unverzüglichen Rückschaltung um bis zu vier Fahrstufen. Insgesamt geht das Fahrzeug nun in weniger als einer Sekunde vom komfortablen Cruisen in den beherzten Spurt über. Beim Fahrer entsteht der Eindruck einer intuitiven Reaktion der neuen Sechsgang-Automatik – und obendrein ein sehr sportliches Fahrgefühl.

Die dynamische Charakteristik, die das neue Automatikgetriebe vermittelt, ist darüber hinaus vor allem der direkten Motoranbindung zu verdanken. Möglich wird dies aufgrund einer neuen Drehmomentwandlertechnik mit integriertem Torsionsdämpfer, die unnötigen Schlupf und damit Leistungsverluste vermeidet. Die Wandlerkupplung wird unmittelbar nach dem Anfahren geschlossen. Auf diese Weise entsteht ein Fahreindruck, der dem Charakter der Kraftübertragung bei handgeschalteten Fahrzeugen entspricht. Auch auf die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs wirken sich die Vorzüge der neuen Getriebeautomatik positiv aus.

Elektronischer Gangwahlschalter und Schaltwippen am Lenkrad.

Die Bedienung des Sportautomatikgetriebes erfolgt über einen elektronischen Gangwahlschalter. Das Schaltschema entspricht der üblichen Anordnung. Dabei fährt der neue Schalter nach der Betätigung in seine Ausgangsposition zurück. Die Steuerung des Getriebes wird nicht mechanisch, sondern über elektrische Signale vorgenommen. Der neue Gangwahlschalter ermöglicht kurze und ergonomisch günstige Hebelwege. Die Parkposition wird entweder durch Drücken der P-Taste auf dem Gangwahlschalter oder aber automatisch beim Ausschalten des Motors eingelegt.

BMW 6er Coupé (Faceliftmodell 2008)

Um die manuelle Fahrstufenwahl zu aktivieren, genügt eine kurze Bewegung des Schalters aus der Position D heraus nach links. In der Folge können die Gänge entweder mit dem Gangwahlschalter oder mit Schaltwippen am Lenkrad von Hand sequenziell geschaltet werden. Ein Display im Schalter und eine Anzeige im Instrumentenkombi weisen auf die aktuell gewählte Fahrstufe hin. Alternativ lässt sich der manuelle Schaltmodus auch durch Zugriff auf eine der Schaltwippen aktivieren. So kann der Fahrer den Wunsch nach manueller Schaltarbeit jederzeit höchst spontan temporär in die Tat umsetzen, ohne dazu eine Hand vom Lenkrad nehmen zu müssen. Durch Druck auf eines der beiden Paddles wird zurück-, mit einer Zugbewegung hochgeschaltet.

Hat der Fahrer die hinter dem Gangwahlhebel platzierte Sporttaste gedrückt, kommt er in den Genuss noch schnellerer Fahrstufenwechsel. Die Schaltbefehle werden nun noch spontaner umgesetzt. Außerdem wird nach Betätigung der Sporttaste auch die Fahrpedalprogression sowie die Kennlinie für die Servotronic der serienmäßigen Lenkung verändert, um optimale Bedingungen für dynamische Beschleunigungsvorgänge zu schaffen. Neben den außergewöhnlich kurzen Schaltzeiten spürt der Fahrer bei jedem Fahrstufenwechsel eine klare Rückmeldung. Entsprechend spontane Bewegungen des Zeigers im Drehzahlmesser sind dann ein weiterer Beleg für einen besonders temperamentvollen Beschleunigungsstil.

 

Quelle: BMW Presse-Information vom 26. Juni 2007

 
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