um den eigentlichen Job der Blitzunterdrückung weiterzuverfolgen,
würde ich allein nur mit dem Kondensator C2 beginnen (wohlgemerkt nicht am Reglerausgang), also konkret ihn mit dem Pluspol ans IC-pin/Terminal 4 (Adjustment) und an die Kathode der LED (= Minus = Ground angenommen) löten.
Das hat den Sinn, die Ausgangsspannung des Reglers erst mit Verzögerung der hochspringenden Eingangsspannung folgen zu lassen.
Als Wert würde ich mit 22uF/12V beginnen, und wenn kein blitzmindernder Effekt da wäre, diesen Wert dann in Stufen
22uF, 47uF, 100uF, 220uF, 470uF, erhöhen.
Das gesamte erstmal über Verlängerungsdrähte machen und Vergleich mit dem nichtmodifizierten LED-Modul der anderen Seite.
Wenn der C-Wert dann gefunden ist, ggfs. einen mechanisch kleineren, aber elektrisch identischen zu nehmen, der dann auf die Platine gelötet wird (Tantal-Tropfen-Ausführung oder SMD).
Noch drei Dinge:
a) ist das Teil mit CWO drauf vielleicht ein Brückengleichrichter, der beliebige Einsteckpolung erlaubt ? Hat der Lieferant die Polung als wichtig oder als egal betont ?
b) wo ist nur die Orientierungsnasenausfräsung des TL317C auf den Fotos, um die Lage von Pin4 festzumachen ?,
wenn das Bild oben rechts des Datenblatts mit der Annahme aufrechter Schrift zusammengehen sollte, dann wäre das Terminal 4 an dem Pin, der die größte gemeinsame Entfernung zu den beiden Buchstaben C hätte !?
c) kann jemand (Carlton, Rubin) dann mit einfachen Verlängerungsdrähten und simplen (großen) Elkos obige Testreihe mal machen ?
Ich denke, einen Tropfen-Tantal-C bekommt man dann später noch hin.
Geändert von Sinclair (15.02.2009 um 15:02 Uhr).
|