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Alt 27.08.2019, 15:41   #12
gasi
um was gehts jetzt genau?
 
Benutzerbild von gasi
 
Registriert seit: 27.05.2002
Ort: Hanglage
Fahrzeug: E38-728iA (02.98), E61-545iA (06.04), beide schön orientblau :)
Standard

Zitat:
Zitat von DerJuergen Beitrag anzeigen
Meine Verdauung ist im normalen Bereich, auch Sessel sind für mich gebräuchliche Sitzmöbel.
OK, lassen wir das.

Du brauchst Gabel 32 und das Arretierwerkzeug für den Viskopropeller.
Das Arretierwerkzeug ist ein etwa 50cm langes Flacheisen mit gefrästen Aussparungen und mehreren Bohrungen. Den hält man mit der einen Hand so über die Riemenscheibe der WaPu, dass die Welle nicht mitdrehen kann während man die Mutter des Propeller mit der anderen Hand per Gabel 32 löst.

Geübte (hab da nur zugeguckt) bringen das auch ohne Arretierwekzeug hin.
Mit gezielt gesetzten, wohl dosierten Hammerschlägen UND natürlich wenn die Krümmung der Gabel in die richtige Richtung zeigt. Es muss dann eine nicht symmetrische Gabel sein, bei der das Maul etwas zu einer Seite gedreht ist.

Wenn der Visko kräftig fetsgezogen ist und jahrelang so drin sass, kann das schön zäh sein. Viel Vergnügen.

Dann ist die Mutter am Lüfter ein Linksgewinde, genau anders rum wie ein normales Gewinde, damit es sich im Lauf niemals selber lösen kann sondern tendenziell eher festgezogen wird.

Hier als Tipp, so wie ich das bei mir habe.
Ich habe beim Wiederzusammenbau die Mutter mit etwas Fett eingesprüht und seitdem den Viskolüfter beim Wiedereinbau nie mehr mit der Gabel festgezogen, sondern nur leicht handfest. Ich muss mich nie mehr mit dem blöden Arretierwerkzeug rumärgern. Und es ist null Risiko, dass da was passiert, wenn das nicht stark festgezogen wird. Es kann sich nicht lösen und abfallen.
Ich kann meinen Visko von Hand mit einem leichten Ruck lösen.
Das nur so am Rande bemerkt.

Dann der Lüfterzargen muss definitiv auch raus.

Und dann beides Zargen mitsamt dem losen Lüfter zusammen.
Das schlau rauszuheben und auszufädeln bräucht besser 3 Hände, hat aber nur Platz für 1 Person.

Mit dem losen Propeller aufpassen, dass man keine Macken in die Kühlerrippen macht.

Am Zargen muss der AUC Sensor ausgestöpselt werden.

Der Wasserausgleichbehälter und der Niveauschalterstecker daran muss gelöst werden und zur Seite geklappt werden. Dann der Stecker des Doppeltemperatursensors am Kühler muss auch abgesteckt werd, weil er sonst beim Zargen hochnehmen beschädigt wird.
Dann muss die vordere Unterbodenverkleidung runter, damit der Kühlerrücklaufschlauch , der unten quer durch die Zarge läuft, aus den 3 oder 4 Kunststoffhaken gelöst werden kann.
Ich mach das immer von unten, weiss gar nicht ob das von oben auch ginge...muss du schauen, vielleich hast du lange Arme und kannst dir Unterboden schenken. Wobei ich glaub er muss runter. Die Haken sind unter der Zarge. Die siehst von oben gar nicht.

Vor allem beim Hochheben des Zargens muss beachtet werden, dass man ihn nicht einfach waagerecht stehend in gerader Linie hochnehmen kann.
An den Seiten sind diverse Laschen die sich verhaken.

Man muss mit Gefühl so links recht hin und her drehend, sich stückwiese vorarbeiten. Es muss ohne Gewalt gehen. Ist einfach etwas fummelig.

Auch beim Wiederzsamenbauen. Dort muss dann noch speziell beachtet werden, dass die unteren beiden Ecken der Zarge auch tatsächlich in den Halteschlitzen sind und nicht daneben.



Damit ist die Baustelle für die eigentliche Arbeit freigelegt .
Des Sensorkabel wird nahe der Riemenscheibe um den Block geführt.


Dort hat es eine schwarze Plastikkabelführung bzw. -abdeckung.
Prüfe, ob die vorhanden und intakt ist. Wenn du da ne falsche Schraube am Sensor hast, war da mal schon wer Halbprofi dran.

Original ist diese Kabelführung durch 2 blöde Klemmringe fixiert. Diese stecken auf M5 Gewindestangen.
Klemmringe wegschmeissen, stattdessen für den Wiederzusammenbau 2 rostfreie M5 Stoppmuttern besorgen.

Das wärst schon fast.

Die Steckverbindung wo der Sensor unter der Ansaugbrücke mit dem Fahrzeug verbunden ist, ist noch so ne Sache.

Man sieht nicht recht dazu. Vor allem wenn man den Unterarm reinsteckt, sieht man gar nix mehr.
Die Verbindung sitzt etwa unter dem Plus Kontakt, eher etwas weiter hinten.
Blöde Stelle und man muss es rein mit Fühlen und Tasten machen.
Es hat 2 genau gleiche Steckverbindungen nebeneinader, die andere ist der Nockenwellensensor.
Musst also dem Kabel folgen und die richtige finden und dann die Verbindung nach oben aus einer Führung, aus Blech glaub hoch ziehen.
Entweder einfachhochziehen oder es hat noch so ne verrastzunge die man zur Seite drücken muss.
Da bin ich mir jetzt nicht mehr sicher. Das siehst dann schon.

Ja, und die Steckverbindung hat eine Metallverriegelung die man beachten muss. Und beim Wiederzusammenstecken muss es Klick machen.

Und dann alles in umgekehrter Reihenfolge wieder komplettieren. Fertig.

Bei dir kommt jetzt noch das Aluthermostatgehäuse dazu.
Ich würde Dir empfehlen auch gleich das Thermostat auf das vom 725tds zu tauschen.
Hab ich auch gemacht. Das ist auf 80 Grad geeicht und die Motortemperatur ist dadurch bei max 92 etwa. Das ist völlig ausreichend.
Und es gibt ncht mehr die hohen Drücke wenn es über 100 bis 105 geht wie ja orginal.
Für die gealterten Kustoffteile im Kühlkreis ist das viel besser mit dem andern 80 Grad Thermostat.

Wenn willst, kann ich Dir die Links fürs Gehäuse und für das Thermostat raussuchen.

Geändert von gasi (27.08.2019 um 16:36 Uhr).
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Stichworte
motorlauf, unruhig


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