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Kategorie: Formel1 21.06.2008
F1: GP von Frankreich 2008 - Qualifying
Wetter: trocken und sonnig, 23-27°C Luft, 33-45°C Asphalt
Magny-Cours (FR). Das BMW Sauber F1 Team musste sich in Magny-Cours mit einem
bescheidenen Qualifying-Ergebnis begnügen: Nick Heidfeld wurde Zwölfter, sein
Teamkollege Robert Kubica schaffte gerade so eben den Sprung ins
Top-Ten-Qualifying und wurde letztlich Siebter.
Robert Kubica:
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 7., 1.17,037 min (3. Training: 14., 1.16,617 min)
„Es sieht so aus, als hätten wir hier ein schwieriges Wochenende. Schon nach dem
gestrigen freien Training habe ich damit gerechnet, dass wir hier zu kämpfen
haben. Die Balance des Autos ist nicht so wie ich sie haben will, und ich habe
insgesamt zu wenig Grip. Unser Rückstand zu den Spitzenteams scheint gleich
geblieben zu sein, aber zwischenzeitlich haben andere Teams anscheinend einen
großen Schritt nach vorn gemacht. Mein Ziel ist es jetzt, morgen so viele Punkte
wie irgend möglich zu holen, es wird sicher kein leichtes Rennen.”
Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Qualifying 12., 1.15,786 min (3. Training: 18., 1.16,687 min)
„Die Rennstrecke hier in Magny-Cours hat einen völlig anderen Charakter als die
in Montréal, und wir waren hier von Anfang an nicht so gut unterwegs. Trotzdem
haben wir uns vom Qualifying natürlich mehr erhofft. Ich als Zwölfter, und
Robert gerade so reingerutscht ins Top-Ten-Qualifying, das ist natürlich nicht
das, was wir als BMW Sauber F1 Team von uns erwarten. Wenn ich jetzt mal nur auf
mich selbst schaue, dann kann ich einen deutlichen Fortschritt feststellen. Ich
war hier im Qualifying deutlich näher dran, das Maximale aus dem Auto
herauszuholen. Es lagen nur ein paar Hundertstelsekunden zwischen Roberts und
meiner Rundenzeit. Ich werde als Elfter starten, weil Lewis Hamilton
zurückversetzt wird und kann meine Sprit-Strategie frei wählen. Zwar macht einen
auch die beste Strategie nicht schneller, aber wir wollen ein gutes Rennen
abliefern.“
Nick Heidfeld beim F1-Qualifying in Magny Cours, Frankreich
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Mit dem Resultat des Qualifyings sind wir natürlich nicht zufrieden. Wir
haben allerdings schon gestern und heute Morgen gesehen, dass unser Auto hier
nicht so stark ist wie sonst. Nick hatte heute Pech. Obwohl er nur sechs
Hundertstel langsamer war als Robert, verpasste er den Einzug ins
Top-Ten-Qualifying. Auch bei Robert lief es alles andere als perfekt. Wir haben
bei ihm von harten auf weiche und dann wieder auf harte Reifen gewechselt und
letztlich die zweite Startreihe um einen Wimpernschlag verpasst. Wir gehen von
den Positionen sechs und elf ins Rennen. Was diese wert sind, werden wir erst
nach den ersten Boxenstopps sehen.“
Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war ein sehr schwieriges Qualifying, das sich zu einem Reifenpoker
entwickelte. Wir wechselten hin und her zwischen der weicheren und der härteren
Mischung, aber so richtig gut hat keine funktioniert. Die weicheren Reifen
hatten mehr Haftung, dafür jedoch weniger Stabilität und umgekehrt. Natürlich
hatten wir uns ein besseres Resultat ausgerechnet. Nick lag nur knapp hinter
Robert, hatte aber das Pech, dass er den Sprung ins Q3 dennoch nicht schaffte.“
Quelle: BMW-Pressemitteilung vom 21.06.2008
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