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Kategorie: Formel1 Werk 24.04.2008
Heidfeld fährt Formel 1 im BMW Werk München. Besuch am Band.
Theissen: „Interne Unterstützung hilft uns.”
München. 23. April 2008. Die Bänder standen still, die Belegschaft
versammelte sich gespannt vor den Hallen, und draußen röhrte Nick Heidfeld im
Formel-1-Fahrzeug über das Werksgelände: Mit einer spektakulären Fahraktion hat
sich das BMW Sauber F1 Team bei der Belegschaft im BMW Werk München am Mittwoch
für die Unterstützung in der Formel 1 bedankt. „Das war längst fällig und eine
tolle Aktion. Viele haben uns in der Aufbauphase des neuen Teams die Daumen
gedrückt und mitgefiebert. Also sollen sie auch teilhaben an unseren jüngsten
Erfolgen“, sagte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. Heidfeld, der nach drei
Rennen auf Platz zwei der Fahrerwertung liegt, ergänzte: „Es ist schön, den
Mitarbeitern etwas zurückgeben zu können.“

Nick Heidfeld auf dem Gelände
des BMW Werkes in München
Vier Tage vor dem Großen Preis von Spanien in Barcelona drehte nicht nur
Heidfeld vor über 5000 Mitarbeitern „Donuts“ auf engstem Raum, wobei er sich
sogar einen Frontflügel abfuhr. Auch Tourenwagen-Fahrer Jörg Müller war bei der
Ausfahrt der besonderen Art dabei, er pilotierte einen BMW 320si WTCC. David
Mengesdorf komplettierte das Aufgebot von BMW Motorsport mit einer
Demonstrationsfahrt im Nachwuchsfahrzeug Formel BMW.
„Wir wissen natürlich, dass in den verschiedenen Abteilungen mitgefiebert und
gewettet wird. Aber an der Rennstrecke ist es nicht möglich, die Belegschaft
einzubinden. Also mussten wir uns was Besonderes ausdenken“, sagte Theissen und
fügte hinzu: „Es ist großartig, zu spüren, wie die Mitarbeiter hinter dem Sport
stehen. Die interne Unterstützung hilft uns und motiviert uns zusätzlich. Wenn
wir alle gemeinsam so weiter machen, dann wird es auch mit dem angestrebten
ersten GP-Sieg 2008 klappen.“

Nick Heidfeld besucht das BMW Werk München
Heidfeld begann den Tag mit einem Rundgang durch die Produktion. „Die
Dimension der Anlagen ist beeindruckend, und der euphorische Empfang durch die
Mitarbeiter war es noch viel mehr“, sagte er, „ich weiß nicht, wie viele Hände
ich geschüttelt habe.“
Von 11.15 bis 12.30 Uhr wurde die Produktion dank flexibel gestalteter
Pausenzeiten angehalten, damit die Werker sich die Demofahrten anschauen und
Autogramme holen konnten. Nach der Mittagspause verbrachte Heidfeld eine weitere
Stunde in einer anderen Produktionsanlage. „Trotzdem war die Zeit fast zu kurz“,
fand er, „da wären noch hunderte Menschen gewesen, mit denen ich mich gerne
unterhalten hätte.“
Während sich Heidfeld und Mengesdorf heute noch nach Barcelona zum
Formel-1-Rennen bzw. zum Auftakt der Formel BMW Europa Saison begeben, steht
Müllers nächster Renneinsatz in der Tourenwagen-WM erst am 18. Mai in Valencia
auf dem Programm. „Ich bin sicher“, so Müller, „in Zukunft werden uns noch eine
ganze Menge mehr Daumen gedrückt.“
Quelle: BMW Presse-Information vom 23.04.2008
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