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Kategorie: Formel1 02.05.2008
F1: GP Türkei 2008 - Vorschau
BMW Sauber F1 Team - GP Türkei - Vorschau
02.05.2008 Pressemeldung
9. – 11. Mai 2008
5. von 18 WM-Läufen
München/Hinwil, 2. Mai 2008. Auf der nächsten Station der
Formel-1-Weltreise pendelt der Tross täglich zwischen zwei Kontinenten: von
Hotels und Veranstaltungen auf der europäischen Seite der Millionenmetropole
Istanbul zur Rennstrecke auf der asiatischen Seite des Bosporus. Auf dem
anspruchsvollen Parcours des 2005 eingeweihten „Istanbul Park“ geht es darum, im
Dreikampf der Top-Teams möglichst gut abzuschneiden. In Barcelona war Ferrari
klar im Vorteil, das BMW Sauber F1 Team und McLaren Mercedes etwa gleichauf.
Testfahrten gab es zwischen dem Rennen in Barcelona und dem Großen Preis der
Türkei am 11. Mai keine. Dennoch werden wieder alle Teams mit
Detailverbesserungen antreten.
Nick
Heidfeld:
„Ich freue mich auf das Rennen in Istanbul, ganz besonders auf die Kurve
acht, die größte Besonderheit der Strecke. Sie ist direkt im ersten Grand Prix
berühmt geworden, weil sie so schwierig ist und es dort entsprechend viele
Ausrutscher und Manöver gab. Das ist eine lang gezogene und sehr schnelle Kurve
mit mehreren Scheitelpunkten. Für die lange Gerade mit dem Rechtsknick braucht
man einen guten Topspeed. Auch unabhängig von der Rennstrecke freue ich mich auf
Istanbul. Die Stadt ist eine riesige internationale Metropole mit einer
einzigartigen Lage. Es gibt dort viel mehr zu entdecken, als unser Zeitplan
zulässt.“
Robert
Kubica:
„Ich habe leider nicht die besten Erinnerungen an die Rennen im Istanbul
Park, denn sie verliefen weder im vergangenen Jahr noch 2006 besonders
erfolgreich für mich. Natürlich hoffe ich, dass es diesmal besser klappt und ich
ein starkes Rennen abliefern kann. Die Strecke selbst ist ziemlich interessant.
Insbesondere in Kurve acht kämpfen wir mit großen Fliehkräften. Der Istanbul
Park ist einer der Kurse, auf denen man die richtige Balance zwischen
Hochgeschwindigkeitskurven und langsamen Kurven finden muss.“
Mario
Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Unsere Ziele für den Großen Preis der Türkei sind klar: Wir wollen uns
weiter in der Spitzengruppe behaupten, in der Ferrari derzeit die Messlatte
darstellt. Auch für den fünften Lauf der Saison werden wir wieder
Detailverbesserungen am F1.08 vornehmen. Die Streckenführung des hochmodernen
Kurses auf der asiatischen Seite von Istanbul ist anspruchsvoll und gelungen.
Das Rennen ist aus dem Hochsommer auf diesen frühen Termin gerückt. Damit
dürften sich die Anforderungen für Mensch und Material ändern. Im Vorjahr hatten
wir am Renntag 36 Grad Lufttemperatur.
Eine internationale Großstadt wie Istanbul ist für die Formel-1-Teams und
ihre Partner eine hervorragende Bühne. Erstmals in der Saison 2008 haben wir den
BMW Sauber F1 Team Pit Lane Park im Gepäck. Dort können die Fans im Wortsinne
begreifen, was sie sonst nur aus der Distanz sehen können. Wir haben den Park
noch einmal erheblich erweitert. Er bietet nun noch mehr Besuchern Gelegenheit,
sich darin aufzuhalten. Es warten neue High-Tech-Exponate, mit denen sich
experimentieren lässt.“
Willy
Rampf, Technischer Direktor:
„Das Rennen in Barcelona hat gezeigt, dass sich die Reihenfolge an der
Spitze nicht verändert hat. Ferrari hat immer noch einen Vorteil, während
McLaren Mercedes und das BMW Sauber F1 Team praktisch gleichauf liegen. Es ist
so eng, dass die kleinsten Modifikationen das Pendel in die eine oder andere
Richtung ausschlagen lassen können. Deshalb werden wir mit Vollgas
weiterentwickeln.
Der Istanbul Park wird entgegen dem Uhrzeigersinn befahren und bietet auch
sonst Abwechslung pur. Er weist langsame Passagen auf, wo gute Traktion gefragt
ist. Aber es gibt auch die spektakuläre, aus vier Abschnitten bestehende Kurve
acht, die in einem Zug mit rund 250 km/h gefahren wird. Weil es lange und zum
Teil ansteigende Geraden gibt, darf der Luftwiderstand des Autos nicht zu hoch
sein. Deswegen wird in Istanbul mit einem um eine Stufe geringeren Abtriebslevel
als in Barcelona gefahren."
Zahlen und Fakten:
|
Strecke/Datum |
Istanbul Park / 11. Mai 2008 |
|
Startzeit (lokal/UTC) |
15:00 Uhr / 12:00 Uhr (14:00
MESZ) |
|
Runde/Renndistanz |
5,338 km/309,396 km (58 Runden)
|
|
Kurven |
6 Rechts- und 8 Linkskurven
|
|
Sieger 2007 |
Felipe Massa, Scuderia Ferrari
Marlboro, 1:31.36,230 Stunden |
|
Poleposition 2007 |
Felipe Massa, Scuderia Ferrari
Marlboro,1.27,329 Minuten |
|
Schnellste Runde 2007 |
Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari
Marlboro, 1.27,295 Minuten |
|
Bestehender Rundenrekord |
Juan Pablo Montoya, McLaren
Mercedes, 1.24,770 Min., 2004 |
|
Daten 2007 (Rennen):
|
Volllastanteil: 63 %
Topspeed: 315 km/h
Längste Volllastpassage: 16 sec / 1.200 m
Gangwechsel pro Runde: 42
Reifenverschleiß: mittel bis gering
Bremsverschleiß: mittel
Abtriebslevel: mittel bis hoch |
| Fahrer |
Nick Heidfeld |
Robert Kubica |
| Geburtstag |
10.05.1977 |
07.12.1984 |
| Geburtsort |
Mönchengladbach/Deutschland |
Krakau/Polen |
| Nationalität |
Deutscher |
Pole |
| Wohnort |
Stäfa, Schweiz |
Monaco |
| Familienstand |
Lebensgefährtin
Patricia Papen, Tochter Juni, Sohn Joda |
Ledig |
| Größe |
1,67 m |
1,84 m |
| Gewicht |
61 kg |
73 kg |
| F1-Debüt |
2000, Melbourne |
2006, Budapest |
| GP gestartet |
138 |
26 |
| Polepositions |
1 |
1 |
| Siege |
- |
- |
| Podiumsplätze |
8 |
3 |
| Schnellste Runden |
1 |
- |
| Bester WM-Platz |
5. (2007) |
6. (2007) |
| WM Punkte total |
156 |
64 |
| WM Punkte 2008 |
16 (Platz 5) |
19 (Platz 3) |
| Saison 2008 |
Nick Heidfeld |
Robert Kubica |
| |
Qualifying |
Rennen |
Punkte |
Qualifying |
Rennen |
Punkte |
| GP Australien |
5. |
2. |
8 |
2. |
Ausfall |
- |
| GP Malaysia |
7. (Grid 5) |
6. |
3 |
6. (Grid 4) |
2. |
8 |
| GP Bahrain |
6. |
4. |
5 |
1. |
3. |
6 |
| GP Spanien |
9. |
9. |
- |
4. |
4. |
5. |
| BMW Sauber F1
Team |
| Gründung |
01.01.2006 |
|
|
München (DE) und Hinwil (CH) |
| F1-Debüt |
2006, Melbourne |
| GP gestartet |
39 |
| Polepositions |
1 |
| Siege |
- |
| Podiumsplätze |
7 (4x3./3x2.) |
| Schnellste Runden |
1 |
| WM-Platzierungen |
5. (2006), 36 Punkte
2. (2007), 101 Punkte
2. (2008), 35 Punkte nach 4 GP |
Historie und Hintergrund:
2005
debütierte die vom Aachener Architekten Herman Tilke entworfene Berg- und
Talbahn im Formel-1-Kalender. Zuvor hatte es keinen Großen Preis der Türkei
gegeben. Dank der gelungenen Anlage und den Reizen der Stadt Istanbul erfreute
sich der Neuzugang umgehend großer Beliebtheit.
Istanbul umschließt den südlichen Bosporus und wird von ihm in ein
westlich-europäisches und ein östlich-asiatisches Gebiet geteilt. Das Goldene
Horn, eine nach Westen verlaufende Bosporusbucht, trennt den europäischen Teil
in eine südlich, zwischen Marmarameer und Goldenem Horn liegende Halbinsel mit
dem historischen Istanbul und die an das historische Galata anschließenden
nördlichen Stadtteile.
Das Stadtzentrum des einstigen Konstantinopel ist von Sakralbauten geprägt.
Die Stadtgrenzen umfassen eine Fläche von1.538,77 Quadratkilometern. Die
Metropolregion Istanbul hat eine Fläche von 5.220 Quadratkilometern. Die
Einwohnerzahl Istanbuls hat die Zehn-Millionen-Grenze überschritten.
Teamwork in Perfektion: 22 Mechaniker sind am Boxenstopp beteiligt und führen
in Sekundenbruchteilen eine höchst komplizierte Choreografie aus.
Das statistische Mittel der Höchsttemperatur im Mai beträgt 21 Grad Celsius.
Im August, dem Renntermin der vergangenen Jahre, liegt es um acht Grad höher.
Bei der absoluten Höchsttemperatur ist der Unterschied noch größer: 34 Grad im
Mai und 49 Grad im August.
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 02.05.2008
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