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Kategorie: Fahrbericht

BMW-Modellreihe: F01N F02N F04N

22.07.2012
Der neue 7er (Facelift 2012) im Vergleich zu seinem Vorgänger: Erster Eindruck und Fahrbericht
 

Nicht ganz vier Jahre ist es her, da hat BMW die fünfte Generation seiner 7er-Reihe in Dresden vorgestellt. Damals war meine Begeisterung groß und das "will haben Gefühl" war die Konsequenz. Inzwischen bin ich seit zwei Jahren glücklicher Fahrer eines BMW 750Li der F02-Baureihe (umständehalber ist es doch nicht der Diesel geworden) und bin gespannt, wie BMW seine 7er-Reihe nun fit für ihren zweiten Lebenszyklus gemacht hat. Dazu bin ich der Einladung nach St. Petersburg gefolgt, wo die neue 7er-Reihe im Juli der Presse vorgestellt wird.

Äußerlich nur wenig Änderungen

Selbstverständlich habe ich schon aus den alltäglichen Erfahrungen mit der 7er-Reihe meine Erwartungen und bin gespannt, ob BMW auch an meine Wünsche und Bedürfnisse als Kunde gedacht hat. Schon bei meiner ersten Testfahrt in Dresden empfand ich die BMW-Niere des 7ers als zu groß und nun hat BMW sie immerhin in sofern geändert, als dass nur noch 9 statt 12 Nierenstäbe verbaut werden. Damit wirkt die Niere harmonischer (zumindest wenn man auf das aufpreispflichtige NightVision verzichtet, denn dann wird das Design der Niere dank Nachtsichtkamera stark ramponiert). Überhaupt ist die geliftete Front-Ansicht stimmig, denn einerseits wirkt der 7er dank neuer Frontschürze mit Chromband und modernen LED-Scheinwerfern (für 2.500 Euro Mehrpreis) moderner, und ein wenig breiter, aber andrerseits lässt es meinen Vorfacelfit-7er nicht alt aussehen, da die Änderungen insgesamt moderat ausfallen.

Testfahrt im BMW 750i (F01 LCI) auf den Straßen von St. Petersburg
Testfahrt im BMW 750i (F01 LCI) auf den Straßen von St. Petersburg

In der Seiten- und Heck-Ansicht sind die Änderungen noch weit weniger augenfällig. Der Seitenblinker ist endlich in den Spiegel gerückt, was zwangsläufig neue Spiegel bedingt, und am Heck gibt es nun ein durchgehendes Chromband auf dem Kofferraumdeckel zwischen BMW-Logo und Kennzeichen, sowie Rückleuchten mit "mehr Tiefe". Das war's bereits. Und das ist gut so. Denn das Design der 7er-Reihe stimmte, und da gab es nicht viel zu verbessern.

"Luxus bedeutet Tiefe und Sorgfalt im Detail. Das haben wir mit der Modellüberarbeitung umgesetzt" erklärt Adrian van Hooydonk, BMW Chef Designer, die nur wenigen Änderungen am Exterieur-Design des BMW 7er Facelift-Modells. Das auffälligste Merkmal des neuen 7ers sind die LED-Scheinwerfer, die aber auch andere Hersteller im Programm haben. Dazu van Hooydonk: "wir verwenden sie aber BMW typisch. Sie sind so konstruiert, dass Sie eigentlich gar nicht sehen, wo sich die LEDs befinden. Unaufdringlich, stilvoll - das unterscheidet uns."

Multifunktionales Instrumentendisplay

Auch im Innenraum hat sich nicht viel geändert. Aber das was sich geändert hat, hat es in sich. So bietet BMW nun gegen 600 Euro Mehrpreis ein "multifunktionales Instrumentendisplay" an. Dieses revolutioniert die Tacho-Instrumente mit einem 10,25 Zoll großer LCD-Bildschirm, der sich je nach gewählten Fahrmodus konventionell, unterkühlt blau oder feurig rot zeigt.

Multifunktionales Instrumentendisplay im ECO PRO Modus
Multifunktionales Instrumentendisplay im ECO PRO Modus

Im neuen ECO PRO Modus wird der Fahrer dabei unterstützt, effizienter zu fahren. Das Tacho färbt sich dabei blau und blendet Geschwindigkeitsbereiche von über 100 km/h aus, denn diese zu erreichen wäre ineffizient. Um bis zu 20% lässt sich nach Angaben von BMW der Verbrauch senken, wenn man das Gaspedal wie angezeigt nur streichelt. ConnectedDrive zeigt vorausschauend an, wann Gas wegnehmen sinnvoll ist, ohne zu viel Geschwindigkeit zu verlieren, z. B. vor dem Erreichen von Kreuzungen. D. h. Navigationsdaten werden aktiv einbezogen, und auch Höhenprofile berücksichtigt. Das Übrige steuert ein intelligentes Energiemanagement hinzu, das u. a. über eine reduzierte Leistung der Klima-Anlage und Außenspiegelheizung weitere Energie einspart. Wer den ECO PRO Modus anwählt wird mit einer spürbar angepassten Gas-Annahme konfrontiert, so dass sich die Freude am Fahren zur Freude am Sparen wandelt. In diesem "Spaßbremsenmodus" wird dem Fahrer angezeigt, wie viele Mehr-Kilometer er dank ECO PRO Modus für die aktuelle Tankfüllung bereits herausgefahren hat.

Multifunktionales Instrumentendisplay im Sport Modus
Multifunktionales Instrumentendisplay im Sport Modus

Im Sport-Modus kommt merklich mehr Fahrfreude auf und die Gänge des nun endlich in allen Motorvarianten serienmäßigen 8-Gang-Automatik-Getriebes von ZF werden weiter ausgefahren. Neben dem Getriebe werden auch Fahrwerk und Lenkung spürbar sportlicher eingestellt. Die Geschwindigkeit wird dabei in großen Ziffern und der Drehzahlmesser plastischer angezeigt.

Im Komfort-Modus, der standardmäßig aktiv ist, wird ein "konventionelles" Tacho eingeblendet, wobei die aktuellen Geschwindigkeits-Skalen vergrößert dargestellt werden:

Multifunktionales Instrumentendisplay im Komfort Modus
Multifunktionales Instrumentendisplay im Komfort Modus

Die Tacho-Anzeigen im ECO PRO und Sport Modus überzeugen; die Standard-Anzeige im Komfort Modus eher nicht. Denn diese kann dem serienmäßigen Tacho von der Plastizität und der Anmutung nicht das Wasser reichen. Es fehlt schlicht die dritte Dimension für den Zeiger, so dass das Tacho unharmonisch wirkt, auch wenn es optisch erheblich besser gelöst wurde, als es beispielsweise in der aktuellen S-Klasse von Mercedes der Fall ist, wo auch einen Monitor als Tacho zum Einsatz kommt.

Multifunktionales Instrumentendisplay im Komfort Modus
das serienmäßige Standard-Tacho mit Black Panel Technik ist weiterhin die edelste Tacho-Instrumenten-Variante im 7er-BMW

Freikonfigurierbar ist das multifunktionale Tacho nicht, so dass an den Anzeigen nichts geändert werden kann. Dem standen laut Entwicklung enge gesetzliche Vorgaben entgegen. Aber vielleicht arbeitet BMW noch ein wenig an der Optik und schafft es ggf. einen 3D-Effekt für den Zeiger im Komfort-Modus zu simulieren. Weiterhin müssten die Zeiger für die beiden äußeren, kleinen Rundinstrumente für Benzin und Öl-Temperatur verlängert werden, da sie nur schwer ablesbar sind.

Insgesamt erscheint das multifunktionale Instrumenten-Display wie eine nicht benötigte Spielerei, und passt irgendwie nicht in ein Luxus-Auto - zumal die Serienvariante schon sehr ansehnlich ist. Andrerseits ist der 7er auch ein High-Tech Mobil, und chinesische 7er-Fahrer sind im Schnitt erst 38 Jahre alt und fordern "State of the Art" Technik. Da kommt das neue Tacho gerade recht - und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es nicht auch bestellen würde.

elektrisch ausfahrbarer Center-Speaker des neuen Bang u. Olufsen Sound-Systems

elektrisch ausfahrbarer Center-Speaker des neuen Bang & Olufsen Sound-Systems

 

Eine weitere Spielerei im neuen 7er ist der elektrisch ausfahrbare und illuminierte Center-Speaker des Bang & Olufsen Sound-Systems. Bang & Olufsen ist offenbar angesagt und inzwischen in vielen Premium-Automobilen wieder zu finden, u. a. auch bei BMW, wo es erstmals im neuen 6er Coupé zum Einsatz kam. Ausgefahren stört der an sich schick gestaltete Center-Lautsprecher etwas die Linie des Armaturenbretts, und man fragt sich, ob man das nicht hätte anders lösen können. Aber da u. a. auch bei Audi Lautsprecher von B&O verbaut werden und elektrisch ausfahren, musste es bei BMW offenbar auch sein. Nichts desto trotz überzeugt der Klang des 1.200 Watt-Systems mit 16 Lautsprechern voll und ganz. Endlich hört man auch mal den Unterschied zwischen CD und MP3; die Höhen sind klarer, die Bässe bombastisch! Vergessen sind die Zeiten des wenig klangvollen HiFi Systems Professional, das immer noch in der Aufpreisliste zu finden ist und auch in meinem Vor-Facelift 7er verbaut ist. Einer meiner wenigen Kritik-Punkte am bisherigen 7er ist damit ausgemerzt. Wäre da nicht der unverschämt hohe Aufpreis von rund 5.000 Euro, das System bekäme meine uneingeschränkte Empfehlung.

Eine weitere Änderung im Innenraum ist die angepasste ambiente Beleuchtung mit zusätzlichen Strahlern auf den B-Säulen, wobei nun zwischen heller (weißer) und roter Beleuchtung unterschieden wird. Außerdem ist der Sitzkomfort im Fond gesteigert worden, denn gerade die Klientel in China und Ländern wo im 7er vornehmlich hinten Platz genommen wird, verstand nicht ganz, weshalb der Fahrer besser sitzen sollte als man selbst. So gibt es nun neue Komfortsitze im Fond, die u. a. etwas mehr Seitenhalt bieten. Insgesamt sitzt man in der Tat einen Tick bequemer als zuvor. Auch wenn für den Fond die Komfortsitze bestellt werden, können drei Personen auf der Rückbank Platz nehmen. Das ist erwähnenswert, weil dies zu Beginn der F01-Modellreihe nicht selbstverständlich war, und es mich bis heute in meinem 7er ärgert: es fehlt schlicht der dritte Gurt für den mittleren Passagier, und das Auto ist nur als Viersitzer deklariert.

Fond-Entertainment-System mit nun glänzenden Bildschirmen

Fond-Entertainment-System mit nun glänzenden Bildschirmen, die nicht mehr in den Vordersitz eingepasst sind, sondern schlicht wie nachgerüstet montiert sind.

 

Das Fond-Entertainment-System wurde ebenfalls überarbeitet: die 9,2 Zoll großen Bildschirme sind nun nicht mehr in den Vordersitzen integriert, sondern "schweben" vor den Sitzen. Das Ganze wirkt so, als ob man die Bildschirme vergessen und in letzter Sekunde noch irgendwie nachgerüstet hätte. Vorteil der neuen Montage ist, dass die Bildschirme besser geneigt werden können. Die Monitore wirken wie Tablet-PCs und glänzen nun, womit die Brillanz der Widergabe deutlich verbessert ist. Ärgerlich: die Auflösung hat sich im Vergleich zum bisherigen System nicht geändert und ist damit weiterhin zu niedrig. Aus der Praxiserfahrung mit meinem Vor-Facelift-7er bleibt festzustellen, dass die Auflösung für Internet-Nutzung unzureichend ist, da bereits bei einer Standard-Breite von ca. 1.000 Pixeln (die beispielsweise hier auf 7-forum.com eingesetzt wird) seitlich gescrollt werden muss.

Neuer, größere iDrive Touch Controller

Neuer, größere iDrive Touch Controller, ab nächstem Jahr serienmäßig im 7er-BMW für Gestensteuerung und vereinfachte Buchstaben-Eingabe (hier ein Modell)

 

Nun muss ich zugeben, dass ich in meinem Vor-Facelift 7er fast nie Internet nutze, da die Bedienung über den iDrive Controller viel zu umständlich und die Übertragungsgeschwindigkeit per EDGE viel zu langsam ist. Immerhin letzteres hat sich nun geändert: Daten im neuen 7er werden nun endlich in UMTS-Geschwindigkeit über die fest im Auto eingebaute SIM-Karte übertragen, und LTE-Einsatz ist bereits in Vorbereitung. Auch die Bedienung ändert sich zumindest zukünftig: dank neuem iDrive Touch Controller (ab sofort in 7er-Modellen für den chinesischen Markt) können künftig Gesten, wie sie bisher von Smartphones und Notebooks bekannt sind, auch im Fahrzeug genutzt werden, was die Bedienung ganz erheblich verbessert. Auch Buchstaben können über den neuen, etwas größeren iDrive Touch Controller eingegeben werden, was sehr gut funktioniert, wie ich es anhand eines Modelles (siehe Foto), das den Journallisten im Rahmen der int. Presse-Präsentation in St. Petersburg vorgestellt wurde, selbst feststellen durfte. Nur leider sieht das vergrößerte iDrive doch recht klobig aus. Größenmäßig ist man damit wieder näher am Ursprung, also an der 7er-E65/E66-Modellreihe, in der das iDrive-System 2001 seine Premiere feierte.

Multifunktionslenkrad mit neuer Taste 'LIM', über die ein Tempolimit festgelegt werden kann.

Multifunktionslenkrad mit neuer Taste "LIM", über die ein Tempolimit festgelegt werden kann.

 

Da BMW-Fahrer bekanntlich auch mal schneller unterwegs sind, und Geschwindigkeiten gerade im neuen 7er aufgrund der souveränen Leistungsentfaltung und geringen Fahrgeräusche oft unterschätzt werden, ist die neue Tempolimit-Funktion erwähnenswert. Über die neue Taste "LIM" im Multifunktionslenkrad (siehe Foto) kann nun eine Geschwindigkeitslimit manuell oder über die per ConnectedDrive automatisch bestimmte, aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit, festgelegt werden. Wird die eingestellte Geschwindigkeit erreicht, beschleunigt das Auto auch bei Treten auf das Gaspedal nicht weiter. Nur bei tieferem Tritt des Gaspedals in Richtung KickDown wird wieder beschleunigt. Somit lässt sich das eine oder andere Knöllchen womöglich zukünftig vermeiden. Die bisherige Funktionalität, bei der bei Überschreiten eine bestimmten Geschwindigkeit nur ein Warnhinweis erfolgt, ist somit deutlich verbessert worden.

Noch nie hat es bei einem LCI-Modell so viele Änderungen unter dem Blech gegeben

Soweit zu den direkt sichtbaren Neuerungen. Weitaus interessanter sind die vielen Änderungen unter dem Blech: "Noch nie hat es bei einem LCI-Modell so viele Änderungen unter dem Blech gegeben" erklärte BMW 7er Projektleiter Kistler bei der Vorstellung des Facelift 7ers in St. Petersburg. Im nächsten Jahr kommt die vollständig neue Mercedes S-Klasse auf den Markt und da genügte ein "einfaches" Lifting nicht. Bis auf den 760i/Li, über dessen Motor-Qualitäten wir bereits berichteten, kommen vollständig neue oder überarbeitete Motoren zum Einsatz, wie gewohnt einhergehend mit mehr Leistung und weniger Verbrauch. Dr. Christian Schwarz, Chef der BMW Motor-Entwicklung, erklärte: "Die Motoren sind im Schnitt um 10 kg leichter geworden. Der 730d insgesamt sogar um 25 kg". Diese Aussage zeigt, dass die Motoren nicht nur ein Fein-Tuning erhalten haben.

Dr. Schwarz, BMW Motoren Entwicklungschef, erklärte anhand eines Schnittmodelles den neuen BMW V8 Motor, der u. a. im neuen 750i/Li zum Einsatz kommt.

Dr. Schwarz, BMW Motoren Entwicklungschef, erklärte anhand eines Schnittmodelles den neuen BMW V8 Motor, der u. a. im neuen 750i/Li zum Einsatz kommt.

 

Anhand eines Schnittmodelles erläuterte Dr. Schwarz den neuen V8-Motor (namens "N63B44"), der sich vor allem durch seinen stufenlos variablen Ventilhub auf der Einlassseite (Valvetronic) von seinem Vorgänger unterscheidet. "Um 25% sind im 750i/Li die Verbrauchswerte zurück gegangen, und erstmals unterschreitet ein BMW V8-Auto damit die 200 g CO2 Marke" so Dr. Schwarz. Dr. Schwarz wollte sich nicht genau festlegen, aber die 25prozentige Verbrauchsminderung geht zu rund 2/3 auf das Konto des neuen Motors und zu rund 1/3 auf weitere Maßnahmen im Fahrzeug zurück.

Zu den weiteren verbrauchsmindernden Maßnahmen im LCI-7er zählt die nun in allen Motorvarianten serienmäßige Start/Stopp-Technik, eine Elektro-Lenkung (nicht bei xDrive), die nur Strom beim Lenken verbraucht, und eine optimierte Aerodynamik. Außerdem ist nun die 8-Gang-Automatik von ZF endlich in allen Motor-Varianten serienmäßig - ein Unding, dass die 7er-Reihe so lange darauf warten musste, obwohl das Getriebe doch längst in 5er und 3er Reihe Einzug gehalten hat. Kistler begründete die Zurückhaltung damit, dass die 7er-Kunden nicht verprellt werden sollten, indem bereits kurz nach Marktstart ein neues Getriebe in den 7er kommt: "Deswegen haben zunächst nur die jüngeren 7er-Motorvarianten 740d, ActiveHybrid und 760i das 8-Gang-Automatik-Getriebe erhalten" so Kistler. Meine Vermutung ist allerdings, dass der "Sicherheitsabstand" was den Sprit-Konsum betrifft, zwischen 750i und ActiveHybrid gewahrt bleiben sollte.

Die in den Werksangaben angegebenen Verbräuche beziehen sich übrigens auf den Komfort- und nicht auf den neuen ECO PRO Modus, wie Hr. Luthe, zuständig für BMW EfficientDynamics, bestätigt. Da im ECO PRO Modus eine Sprit-Ersparnis von bis zu 20% möglich sein soll, dürfte beispielsweise der 730d, der am meisten verkaufte 7er-BMW auf dem europäischen Markt, - rein theoretisch - nur 4,5 Liter je 100 km verbrauchen, ein wohl eher unrealistischer Wert. Aber auch so ist der 730d mit seinen angegebenen 5,6 Litern Dieselverbrauch und 148 g CO2 Ausstoss je 100 km im Drittelmix der sparsamste und umweltfreundlichste Luxus-Liner seiner Klasse. Im Vergleich zum Vor-Facelift 730d sinkt der Verbrauch um 17%, die Leistung dagegen steigt um 20 Nm und 13 PS. Ähnliche Effizienzsteigerungen haben (bis auf den V12) allen Motoren in der 7er-Reihe erfahren.

BMW 750d xDrive

BMW 750d xDrive (F01 LCI), TriTurbo 6-Zylinder Dieselmotor mit 381 PS

BMW 750d xDrive (F01 LCI), TriTurbo 6-Zylinder Dieselmotor mit 381 PS

 

Erwähenswert bei den Diesel-Modellen ist der völlig neue 750d xDrive, dessen Motor sich von denen aus dem 730d und 740d dadurch unterscheidet, dass eine dreistufige Turboaufladung zum Einsatz kommt. Der 740d kommt mit zwei Turbos aus und leistet 313 PS, der 730d hat nur einen Turbo und kommt auf 258 PS. 740 Newtonmeter Drehmoment, 280 kW/381 PS und 6,4 Liter Durchschnittsverbrauch lauten die Eckdaten für den TriTurbo-Diesel - es gibt weltweit keinen stärkeren Dieselmotor in dieser Größe und BMW bezeichnet ihn deshalb als den "innovativsten und sportlichsten Dieselmotor der Welt". Um den sportlichen Anspruch zu unterstreichen, wird der Motor z. B. in der 5er-Reihe als "M550d xDrive" vermarket. In der 7er-Reihe passt das "M" dagegen nicht ins Luxus-Konzept, und so darf nur der Motor versteckt unter der Haube das M-Symbol tragen. "Die 7er-Reihe benötigt kein M-Modell" so BMW 7er Projektleiter Kistler. "Nichts destotrotz wollten wir unseren 7er-Kunden den TriTurbo-Dieselmotor nicht vorenthalten."

Auch einen M7 hat Kistler definitiv ausgeschlossen, da es mit dem Alpina B7 bereits ein extra sportliches 7er-Modell gibt, das auf dem selben Band im BMW Werk Dingolfing zusammengebaut wird, wie alle anderen 7er-Modelle, allerdings mit von Alpina entwickelten und angelieferten Komponenten. "In den USA verkaufen wir den Alpina B7 unter der Marke BMW. In Europa würde das keinen Sinn ergeben, da Alpina bereits einen guten Ruf als sportlicher Kleinserienhersteller hat. Es besteht also kein Bedarf für einen M7" so Kistler.

BMW ActiveHybrid 7

BMW ActiveHybrid 7 (F04 LCI), Typ-Bezeichnung auf der C-Säule

Der sparsamste 7er mit Benzin-Motor ist der neue ActiveHybrid 7. In diesem Modell hat BMW die größten Änderungen vorgenommen: statt wie bisher ein V8-Aggregat mit Mild-Hybrid, kommt nun der aus dem ActiveHybrid 3 und ActiveHybrid 5 bekannte Antrieb mit Reihensechszylinder-Benziner und 55 PS starkem Elektro-Motor zum Einsatz, womit im Gegensatz zum Vorgänger rein elektrisches Fahren (Voll-Hybrid) möglich wird. Aufgrund platzbedingt besserer Luft-Führung, so erklärte es ein BMW-Experte in St. Petersburg, leistet der 6-Zylinder-Benziner 14 PS mehr als in der 3er und 5er-Reihe, so dass der ActiveHybrid 7 auf eine Systemleistung von 354 PS kommt. Das sind über 100 PS weniger als zuvor im Vor-Facelift ActiveHybrid 7, aber dafür sinkt auch der Preis um rund 16%. Mit 89.300 Euro Grundpreis liegt der ActiveHybrid 7 um 8.600 Euro über dem 740i; berücksichtigt man die serienmäßigen Mehr-Ausstattungen Navigationssystem (2.760 Euro) und Klimaautomatik mit 4-Zonen-Regelung (870 Euro) im ActiveHybrid 7 liegt der ausstattungsbereinigte Mehrpreis ggü. dem 740i bei 4.970 Euro, also ungefähr auf Niveau des Mehrpreises für das B&O Soundsystem.

"Der V8-Motor mit Mild-Hybrid war der erste Schritt. Nun sind wir einen deutlichen Schritt weiter, denn der Kunde möchte in einem Hybrid-Fahrzeug auch rein elektrisch fahren können" so BMW-Hybrid-Experte Heidenreich. "Natürlich macht es wirtschaftlich Sinn, den gleichen Antrieb in 3er, 5er und 7er-Reihe anzubieten" erklärte Heidenreich den Sprung zurück vom V8-Motor zum R6-Motor. "Die bisherigen Erfahrungen mit dem ersten ActiveHybrid 7 sind gut. Nennenswerte Batterie-Probleme sind mir nicht bekannt" so Heidenreich weiter.

Der neue ActiveHybrid 7 "denkt" mit und berücksichtigt Navigations-Daten, um den Elektro-Antrieb so effizient wie möglich einzusetzen. Steht z. B. ein längeres Stück Stadtfahrt bevor wird die Batterie rechtzeitig voll geladen, um in der Stadt ein längeres Stück rein elektrisch fahren zu können. Umgekehrt wir der Elektro-Antrieb auch außerordentlich unterstützend eingesetzt, wenn eine längere Bergabfahrt auf der Route liegt, auf der die Batterie wieder geladen werden kann. Die zur Verfügung stehende, begrenzte Energie aus dem Lithium-Ionen-Batteriespeicher wird damit intelligent eingesetzt - ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger. Auch das "Segeln" hat das Auto gelernt, d. h. das Ausschalten des Verbrennungsmotors im Schubbetrieb bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 160 km/h. Dieses Segeln können übrigens auch die anderen 7er-Modelle im ECO PRO Modus (außer 760i/Li), wobei hier aufgrund des fehlenden Batterie-Speichers noch der Motor auf Sparflamme weiter laufen muss, um Bremskraftverstärkung und sonstige Energieversorgung aufrecht zu erhalten.

BMW ConnectedDrive

neues HeadUp-Display, das nun mehr Farben und Inforamtionen darstellt als bisher

das Head-Up-Display kommt in der jüngsten Generation mit mehrfarbiger Darstellung zum Einsatz und zählt auch zu ConnectedDrive

 

Das "Mitdenken" im ActiveHybrid 7 gehört zu den Funktionalitäten von BMW ConnectedDrive. Auch in diesem Bereich hat sich im neuen 7er viel getan. "Connected bedeutet Vernetzt. Alle Dienste und Funktionen bei denen äußere Umstände oder Daten hineinspielen zählen zu ConnectedDrive" erklärt BMW-Expertin Eva Heidel. Gleich eine ganze Armada von neuen ConnectedDrive Funktionen kommen im neuen 7er erstmals zum Einsatz: eine neue Generation des Navigationssystems Professional, u. a. mit schnellerem Prozessor (1,3 Ghz statt bisher 0,6 Ghz), optimierten Menüs und verbesserter 3D-Anzeige/Navigation. Das BMW Night Vision kann nun dank Dynamic Light Spot am Wegesrand gefundene Personen oder Tiere direkt anstrahlen, und damit direkt die Aufmerksamkeit des Fahrers an die richtige Stelle lenken. Der neue blendfreie LED-Fernlichtassistent blendet auch teilweise auf und ab, ohne den Gegenverkehr zu blenden und ohne das ein Eingreifen des Fahrers nötig wäre. Der BMW Park Assistant erkennt Parklücken und hilft beim Parken. Der Driver Assistant Plus erkennt dank Radar und neuer Kamera im Innenspiegel vorausfahrende Autos und Verkehrssituationen besser, und kann die Geschwindigkeit entsprechend komfortabler und sicherer regeln und falls erforderlich bis zum Stillstand abbremsen. "Active Protection" ist ein System das Mercedes als "PreSafe" schon lange im Programm hat, und vorausschauend bei möglichen Unfällen bereits im Vorfeld u. a. die Gurte strafft, sowie Fenster und das Schiebedach schließt, und das Auto nötigenfalls abbremst. Auch mahnt Active Protection zu einer Kaffeepause, falls der Fahrer als müde eingestuft wird. Neue Office-Funktionen ermöglichen es, e-Mails und SMS-Nachrichten über ein "Cloud-System" (ähnlich wie es beim iPhone bei SIRI der Fall ist) frei zu diktieren. Bei dieser Diktierfunktion werden die gesprochenen Daten zum externen Dienstleister Nuance per Mobilfunk übertragen, ausgewertet und als Text zurück in das Auto gesendet.

Apropos "Cloud": das sinnvolle Aktualisieren von Navigationskartenmaterial per Mobilfunk ist bei ConnectedDrive leider noch nicht vorgesehen, aber BMW arbeitet daran. Offenbar erfordert die Übertragung ein neues Datenformat, an dem noch gearbeitet wird, erklärte Melina Aulinger von BMW.

Dass die Navigationsdaten im 7er noch nicht online aktualisiert werden, durfte ich gleich bei meiner ersten Testfahrt im neuen 7er erfahren. Es lag ein Roadbook für mich bereit, da eine jüngst fertig gestellte Brücke, die es zu überfahren galt, noch nicht im Navigations-Kartenmaterial berücksichtigt ist. Ich bekomme den jüngsten BMW mit der neusten Navigations-Technik bereit gestellt, und darf in einem Roadbook blättern? Um mein Glück vollständig zu machen, sabotierten die Russen meine Testfahrt mittels Baustelle. Auch gutes Zureden half nichts - das ausgedruckte Roadbook führte mich einfach nicht um den entstandenen Stau herum... Staumeldungen im Fahrzeug? Diktieren von Nachrichten? Nein, das funktioniert bei ConnectedDrive in Russland (noch?) nicht. Aber beginnen wir von vorne:

Testfahrt im ActiveHybrid 7

Nach der Vorstellung der neuen BMW 7er-Reihe durch BMW-Projektleiter Johann Kistler, darf ich am zweiten Tag meines Aufenthaltes in St. Petersburg endlich Platz am Steuer eines neuen Facelift-Siebeners nehmen, zunächst in einem BMW ActiveHybrid 7 L. Ich drücke erwartungsvoll den Start-Knopf - und was passiert? Nichts! Der Motor springt nicht an - und das ist wenig überraschend, denn der ActiveHybrid 7 will elektrisch los fahren. Das funktioniert allerdings nur, weil der Motor noch warm ist. Bei kaltem Motor wird immer zunächst mit dem Benziner gestartet. "Dies ist aus gesetzlichen Gründen, was die Emissionen betrifft, nicht anders möglich" erklärt BMW-Entwickler Heidenreich im BMW Press-Club in St. Petersburg. Ein Journalisten-Kollege ist sich sicher, dass Porsche Hybrid Fahrzeuge auch mit kaltem Motor elektrisch starten können. Der Widerspruch konnte leider nicht aufgeklärt werden.

Testwagen in St. Petersburg: BMW ActiveHybrid 7 (F04 LCI)

Testwagen in St. Petersburg:
BMW ActiveHybrid 7 (F04 LCI)

 

Der ActiveHybrid 7 L rollt also elektrisch los - und erzielt den gewünschten Aha-Effekt in mir. Das ist wirklich etwas Besonderes, in einem so großen und exklusiven Auto lautlos von dannen zu gleiten! Freilich fährt der 7er nicht lange elektrisch (max. 4 km), und sobald man etwas mehr Gas anfordert springt der 6-Zylinder Benziner an - und das völlig ohne Vibrationen, wenn man es nicht übertreibt mit dem Gas-Geben. Wie ich später noch feststellen werde, bedarf es stets eines Blickes auf den Drehzahlmesser, denn zwischendurch "segelt" der ActiveHybrid dahin und schaltet dabei den Benziner ab - stets ohne dass man es hören oder sonst wie mitbekommen würde, so leise arbeitet der Benziner bei niedrigen Drehzahlen.

Die Hybrid-Start-Stopp Funktion arbeitet also wie schon im Vorgänger hervorragend, denn ohne Anlasser und dank Elektro-Motor geschieht das Starten des Motors jederzeit praktisch unmerkbar. Dass das nicht selbstverständlich ist, zeigt später noch der 750i mit der "normalen" Auto Start Stopp Funktion.

"Uns war der Komfort im ActiveHybrid ganz besonders wichtig" erklärte Heidenreich und man muss BMW zugestehen, dass das Ziel erreicht wurde - solange man mit Chauffeur--Geschwindigkeit unterwegs ist. Fordert man allerdings die 320 Pferde-Stärken des Benziners heraus, indem man das Gaspedal bis zum Anschlag durchtritt, heult der Motor laut auf, und alle Gelassenheit ist vergessen. Es gibt zwar kein unangenehmes Turboloch und der 6-Zylinder müht sich redlich die zwei Tonnen schwere Limousine zu beschleunigen, aber von souveräner Leistungsentfaltung bei niedrigem Geräuschniveau kann keine Rede sein. Wenn sich der Motor bei hoher Drehzahl wenigstens gut anhören würde! Aber nein, das tut er nicht wirklich, denn die Schalldämpfer sind selbstredend nicht auf sportlichen Sound, sondern auf max. Dämmung getrimmt. Als V8-Fahrer bin ich sicher verwöhnt, und mein Klagen geschieht auf hohem Niveau, aber so ein Motorgeräusch passt einfach nicht in den 7er. Da war der Vorgänger doch um Welten erhabener, aber der hatte schließlich noch den V8-Motor verbaut.

Testwagen in St. Petersburg: BMW ActiveHybrid 7 (F04 LCI)

Der Sinn des neuen ActiveHybrid 7 liegt sicher nicht im sportlichen Fahren, sondern vielmehr im genussvollem Sparen. Auf dem Papier spart der ActiveHybrid 14%, oder 1,1 Liter je 100 km im Vergleich zum 740i ein. Bei einem angenommenen Kraftstoffpreis von 1,50 Euro je Liter rechnet sich der effektive Mehrpreis von knapp 5.000 Euro zum BMW 740i, der mit gleichem Benzin-Motor aber ohne Hybrid-Komponenten ausgestattet ist, erst nach rund 300.000 km. Also doch nicht Sparen? In Europa sicher nicht, denn selbst der Top-Diesel mit 381 PS fährt erheblich günstiger als der ActiveHybrid 7. Kein Wunder also, dass die Diesel-Varianten der 7er-Reihe die Top-Seller in Europa sind. In Deutschland beträgt der Diesel-Anteil satte 83%. Hier ist der ActiveHybrid also mehr ein Vorzeige-Auto nach dem Motto "seht her, wir können es doch!", d. h. BMW rechnet nicht mit hohen Stückzahlen beim ActiveHybrid in Europa. Vielmehr sind es die Märkte in den USA und China, die interessant für den Hybrid sind, da dort Diesel nicht verbreitet bzw. akzeptiert ist.

Wer in Europa den ActiveHybrid 7 kauft, dem kann es also nicht ums Sparen gehen, sondern vielmehr um das gute Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun (wobei die spätere Entsorgung der Batterie auch nicht ganz ohne sein dürfte), und auch darum, zumindest ein paar Kilometer lautlos rein elektrisch fahren zu können. Letzteres dürfte den Hauptausschlag für den Hybriden geben. Denn das rein elektrische Fahren dürfte den Nachbarn schon beeindrucken. Und sind wir mal ehrlich: um's Beeindrucken geht es in dieser Klasse schließlich auch.

Zurück zu meinen Fahreindrücken: Das Gleiten auf der Landstraße und Autobahn erfolgt auf traumhaft hohem Niveau. Der Abrollkomfort ist nun - dank neuer Dämpfer, neuer Gummilager und nun auch in der Kurzversion serienmäßiger Luftfederung - sehr gut, so dass man im Komfort-Modus über die Straßen fast zu schweben scheint. Den Motor hört man bei niedrigen Drehzahlen fast überhaupt nicht, bzw. wird er von den nur wenig in den Fahrgastraum eindringenden Wind- und Abrollgeräusche übertönt. Es geht also noch ein Stück leiser im ActiveHybrid 7 zu als bisher.

Testwagen in St. Petersburg: BMW ActiveHybrid 7 (F04 LCI)

Die Rekurperation beim Gas-Wegnehmen ist gefühlt weniger stark ausgeprägt als beim Vorgänger, d. h. der Brems-Effekt durch das Laden der Batterie fällt geringer aus. Bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 160 km/h entfällt der Rekurperation sogar teils komplett, wenn der ActiveHybrid 7 in den neuen Segel-Modus wechselt. Ansonsten hat sich im Fahrzeug nicht viel geändert: die Anzeigen für das Nutzen des Hybrid-Systems sind ähnlich wie zuvor. Neu ist, dass der Ladezustand der Batterie direkt im Tacho angezeigt wird, und man beim rein elektrischen Fahren sehen kann, wie die Prozentwerte fast im Sekundentakt purzeln.

Auf die Komfort-Features Dynamic Drive und Hinterradlenkung muss man im ActiveHybrid 7 auch weiterhin verzichten. Diese Fahrdynamik-Features sind aber sicher verzichtbar, denn will man Fahrdynamik, so greift man besser zum 750i. Immerhin kann nun die aktive Geschwindigkeitsregelung mit dem neuen Ausstattungspaket "Driving Assistant Plus" geordert werden, die den Fahr-Komfort beim Kolonnen-Fahren auf der Autobahn spürbar erhöht und dank neuer Technik noch besser und komfortabler als zuvor funktioniert.

Trotz reichlich Stop&Go Verkehrs dank voller Straßen und Baustelle in St. Petersburg steht nach rund dreistündiger Testfahrt ein Wert von 10 Litern Verbrauch je 100 km auf dem Bord-Computer - ein sicher respektabler Verbrauchswert.

Testfahrt im BMW 750i

Am Nachmittag werden die Fahrzeuge gewechselt, und ich steige in einen mineralweissen BMW 750i. Nun gilt es, den neuen V8-Motor in Kombination mit dem 8-Gang-Getriebe zu testen. Das Auto interessiert mich natürlich besonders, denn hier kann ich direkt mit meinem Privat-Auto, dem Vorgängermodell vergleichen.

BMW 750i (F01 LCI) nach der Testfahrt am Katharinenpalast

Beim Fahren macht sich das neue 8-Gang-Automatik-Getriebe sofort positiv bemerkbar. Es schaltet noch sanfter als bisher, und die vielen Gangwechsel bis in den 8. Gang sind praktisch nicht spürbar. Die Drehzahl des Motors geht bei normaler Fahrweise nie über 2.000 Touren. Entsprechend ruhig geht es im Auto zu, noch ruhiger als im Vorgänger, und auch noch ein wenig ruhiger als im zuvor gefahrenen ActiveHybrid 7. Die Ausstattungsliste verrät den Grund: das Auto ist mit Klimakomfort-Verbundverglasung ausgestattet, die für noch mehr Schalldämmung im Fahrzeug sorgt.

Das Motor-Geräusch in meinem Vorfacelift 750Li empfinde ich gerade bei ca. 2.000 U/Min. irgendwie als blechern. Das scheinen die BMW-Ingenieure im neuen 750i in den Griff bekommen zu haben. Der Motor ist insgesamt ruhiger, und beim Beschleunigen kerniger. Das Beschleunigungsverhalten ist bereits aus dem unteren Drehzahlbereich wie erwartet souverän, und dank des enger gestuften Automatik-Getriebes und der 10%igen Mehrleistung zieht das Auto auch spürbar besser an. Dieser Motor passt in den 7er - und ist kein Vergleich zum zuvor gefahrenen Sechszylinder-Motor im Active Hybrid 7. Da scheinen Welten zwischen dem R6- und V8-Motor zu liegen. Der V8-Motor wird nie auch nur annährend so laut wie der R6-Zylindermotor. Und laut werden muss der V8-Motor sowieso nie, da stets genug Leistung bereits im unteren Drehzahlbereich zur Verfügung steht.

Unterhalb der Start-Stopp-Taste kann die neu im 750i eingeführte Start-STopp-Technik deaktiviert werden

Unterhalb der Start-Stopp-Taste
kann die neu im 750i eingeführte
Start-Stopp-Technik deaktiviert werden

 

Neu ist, dass auch im 750i eine Start-Stopp-Technik zur Verfügung steht. Diese hatte ich mir bereits meiner ersten Testfahrt im Vorfacelift Active Hybrid 7 gewünscht, wo sie mir äußerst positiv auffiel. Wie eingangs erwähnt durfte ich aufgrund einer Baustelle viel Stop&Go-Verkehr in St. Petersburg über mich ergehen lassen - und da musste die Start-Stopp-Technik im neuen 750i ihr Können unter Beweis stellen. Ja, sie funktioniert, und der Motor geht im Stand aus. Und ja, der Motor geht beim Loslassen der Bremse wieder an - und das auch recht zügig, so dass man ohne Einschränkung weiterfahren kann. Nun kommt das große Aber: der Start-Stopp-Vorgang geht mit leichten Vibrationen einher! Und genau die möchte ich im 7er nicht haben. Im Gegensatz zum ActiveHybrid steht kein E-Motor zur Verfügung, und der Motor muss über einen "normalen" Anlasser gestartet werden, und das funktioniert leider nicht vibrationsfrei. Im Stop&Go Verkehr, in dem mehrmals kurz hintereinander die Start-Stop-Technik zum Einsatz kommt, frage ich mich, ob es wirklich gut für den Motor sein kann, dass dieser ständig an und ausgeschaltet wird. Laut den BMW-Experten vor Ort sei das überhaupt kein Problem, und würde die Lebensdauer des Motors nicht beeinträchtigen. Ganz glauben kann ich es nicht, und so bleibt in mir ein komisches Gefühl, dem Motor im Stop&Go Verkehr ein ständiges Ein- und Ausschalten des Motors zuzumuten.

BMW 750i (F01 LCI) nach der Testfahrt am Katharinenpalast in St. Petersburg

Gut also, dass man die Start-Stopp-Technik auch deaktivieren kann. Der neue V8-Motor läuft auch im Stand so ruhig, dass man ihn praktisch nicht hört. Der Trumpf "elektrisches Fahren" des ActiveHybrid 7 sticht hier also nicht wirklich, denn der akustische Unterschied zum elektrischen Fahren ist kaum hörbar - zumindest, wenn man im Auto sitzt.

Die neue elektrische Lenkung sorgt für weitere Sprit-Ersparnis im 750i, denn die Servo-Unterstützung wird immer nur dann aktiviert, wenn tatsächlich gelenkt wird. Das Lenkgefühl ist dabei im Vergleich etwas entkoppelt, auch wenn es sich hier um Nuancen handelt. Positiv ist die Hinterradlenkung, die das Abbiegen und das Wenden gerade im Vergleich zum langen ActiveHybrid 7 spürbar verbessert. Ansonsten ist der Fahrkomfort wie schon im ActiveHybrid bestens. Der 750i profitiert von einer Luftfederung an der Hinterachse, die bis dato der Langversion vorbehalten war.

Während der Fahrt meldet der 750i "Auffahrwarnung deaktiviert. Bei zu dichtem Auffahren wird keine Warnung ausgegeben. Sensor ist verschmutzt. Bitte reinigen, siehe Betriebsanleitung". Hier scheint das neue "Driving Assistant Plus" Paket offenbar noch einen Fehler zu haben, denn die gleiche Meldung war zuvor auch im ActiveHybrid 7 erschienen, und auch ein Journalisten-Kollege berichtete von dieser Meldung - also kein Einzelfall. Schmutzig war an den Testfahrzeugen jedenfalls nichts. Auch das Koppeln meines iPhones mit dem Auto funktionierte nicht ganz wie gewünscht. Der MP3-Player konnte nicht im vollem Umfang per Bluetooth genutzt werden. Bei meiner Testfahrt im 6er Cabrio funktionierte das noch einwandfrei. Dagegen konnten problemlos zwei Mobiltelefone gleichzeitig im Auto angemeldet werden, und auf alle Adressen in beiden Telefonen über den iDrive Controller zugegriffen werden. Warum die Musik-Übertragung nicht vollumfänglich funktionierte erklärte Eva Heidel von BMW ConnectedDrive später damit, dass das Problem bei Apple läge, weil kein einheitliches Übertragungsprotokoll angeboten wird. Es könnte also am aktuellen Software-Stand meines iPhones gelegen haben.

BMW 750i (F01 LCI) während der Testfahrt in St. Petersburg

Am Ende der Testfahrt zeigt der Bord-Computer 12,3 Liter je 100 km an. Ein guter Wert, den mein Vor-Facelift-750Li bei gleicher Fahrweise nicht erreich hätte.

 

Fazit: BMW hat ganze Arbeit geleistet und das Gute noch besser gemacht. Der 7er geht deutlich verbessert in seinen zweiten Lebensabschnitt - und das ohne den bisherigen 7er alt aussehen zu lassen. Der neue V8-Motor im 750i/Li ist ein Sahnestück und die Effizienz-Verbesserungen bahnbrechend. Der neue 750i unterschreitet sogar den Verbrauch seines Vorgängers mit aufwändiger Hybrid-Technik. Komfort und Laufruhe haben weiter zugelegt, mehr aktive und passive Sicherheit ist eingezogen, und auch multimedial was Musik-Anlage, Navigation und ConnectedDrive betrifft ist der 7er "State of the Art".

Auch wenn der ActiveHybrid 7 in Europa wirtschaftlich wenig Sinn ergibt, so ist hier doch ein tolles Ingenieurstück gelungen. Der Effekt des rein elektrischen Fahrens ist ihm nicht zu nehmen, und wer sparsam unterwegs sein möchte, und den 6-Zylinder entsprechend eher im niedrigeren Drehzahlbereich bewegt, der erhält ein einzigartiges und sehr komfortables Auto. Also der ideale Chauffeurswagen für Fernost.

An meinem Vor-Facelift-7er stören mich vor allem das veraltete 6-Gang-Getriebe, der insgesamt zu hohe Verbrauch, das unschöne Motorgeräusch bei ca. 2.000 U/Min., der fehlende dritte Gurt auf der Rückbank, die langsame Datenübertragung per EDGE und das vergleichsweise wenig klangvolle Sound-System. All' diese Kritik-Punkte gehören im neuen 750i der Vergangenheit an. BMW hat also auf Kundenkritik reagiert - so sollte es auch sein.

 

Mehr zur BMW Presse-Veranstaltung anlässlich der BMW 7er Präsentation in St. Petersburg:

interner Link Das "Rundherum" beim internationalen Press Launch mit Bildern aus St. Petersburg
interner Link Die Preise der neuen 7er-Reihe inkl. Preis-Entwicklung
interner Link Modellgeschichte BMW 7er, Modell F01
interner Link Technische Daten
interner Link BMW-Galerie mit Video: der BMW 750i in St. Petersburg
interner Link BMW-Galerie mit Video: der BMW 750Li in St. Petersburg
interner Link BMW-Galerie: der BMW ActiveHybrid 7 in St. Petersburg

 

weitere Fotos von den Testautos

BMW ActiveHybrid 7 (F04 LCI), Einstiegsleiste
BMW ActiveHybrid 7 (F04 LCI), Einstiegsleiste
Multi-Instrumenten-Display im BMW 750i (F01 LCI), Sport Modus, Navi-Anzeige zwischen den Instrumenten bei abgeschaltetem HeadUp-Display
Multi-Instrumenten-Display im BMW 750i (F01 LCI), Sport Modus, Navi-Anzeige zwischen den Instrumenten bei abgeschaltetem HeadUp-Display
Multi-Instrumenten-Display im BMW 750i (F01 LCI), Eco Pro Modus, recht wird angezeigt, dass man doch besser den Fuß vom Gas nehmen möge
Multi-Instrumenten-Display im BMW 750i (F01 LCI), Eco Pro Modus, recht wird angezeigt, dass man doch besser den Fuß vom Gas nehmen möge
Multi-Instrumenten-Display im BMW 750i (F01 LCI), Anzeige von Fahrzeugsymbolen bei aktiver Geschwindigkeitsregelung zwischen den Rundinstrumenten
Multi-Instrumenten-Display im BMW 750i (F01 LCI), Anzeige von Fahrzeugsymbolen bei aktiver Geschwindigkeitsregelung zwischen den Rundinstrumenten
Fehler in beiden Testwagen des Tages
Fehler in beiden Testwagen des Tages
Christian Schütt mit seinem Testfahrzeug BMW 750i (F01 LCI) in St. Petersburg
Christian Schütt mit seinem Testfahrzeug BMW 750i (F01 LCI) in St. Petersburg
BMW 750i (F01 LCI) vor dem Katharinenpalast
BMW 750i (F01 LCI) vor dem Katharinenpalast
BMW 750i (F01 LCI) vor dem Katharinenpalast
BMW 750i (F01 LCI) vor dem Katharinenpalast
BMW 750i (F01 LCI) vor dem Katharinenpalast
BMW 750i (F01 LCI) vor dem Katharinenpalast
Technik in Videoform erklärt - im elektronischen Handbuch
Technik in Videoform erklärt - im elektronischen Handbuch
   

Text/Fotos: Christian Schütt/7-forum.com


 

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Kommentare zur Meldung

 Kommentare zur Meldung: 12
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01.08.2012 22:55
sunsetatcdm
Der neue 7er (Facelift 2012) im Vergleich zu seinem Vorgänger: Erster Eindruck und Fahrbericht

Vielen Dank für Deine ausführlich beschriebenen Eindrücke. Da freue ich mich sowohl auf den nächsten Wechsel und bin dennoch nicht traurig, dass dieser erst in ca. zwei Jahren stattfinden wird.
01.08.2012 23:22
esau Schöner Bericht. Insbesondere der 750i hat ja offensichtlich den Abstand zum 760i erheblich verringert. Und hoffentlich bekommt BMW bis zum Serienstart die Kinderkrankheiten in den Griff.
Der Hybrid ist wahrscheinlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber der Reiz des bisherigen Hybrid - V8 mit Boost und gleichzeitiger erheblicher Spriteinsparung - ist offenbar ein wenig kastriert worden. Die zukünftigen Hybrid Fahrer werden vermutlich aus einer anderen Zielgruppe als bisher rekrutiert werden.
02.08.2012 11:35
bommelmann Wieder mal sehr gute Fotos!

Besonders gefällt mit die Verlegung des A-OFF-Buttons unter den Motor-Startknopf. Den drücke ich beim VFL öfter mal versehentlich, wenn ich nach dem Kaffeebecher in der Mittelkonsole greife.
02.08.2012 13:52
Geius Mahlzeit Allseits,


der Einsatz der hinteren Luftfederung zeigt m. E. wohin beim nächsten 7er der Weg insgesamt federungsseitig führt. Vom Park-System hätte ich etwas mehr erwartet. Bitte sofern ein erstes Praxiserlebnis erfolgt ist um einen Bericht über das NiVi-Hotspotsystem.


Viele herzliche Grüße


Günter
02.08.2012 19:09
JRAV Hi Christian,

Das ist ein wirklicher toller Bericht! Sehr informativ und angenehm zu lesen!

Zu schade, dass sie den V8 Hybrid eingestellt haben - der wäre mit dem neuen V8 wohl das perfekte Auto gewesen.

Viele Grüße,

Johannes
02.08.2012 20:01
Waisenhaustune Netter Bericht, und mit dem Tacho bin ich absolut deiner Meinung.

Und die Amis haben keinen Alpina ????

Steht dort nirgends Alpina oder B7 auf diesen Modellen ???

Welche Modellbezeichnung trägt er dort ???
02.08.2012 20:36
christianblau Super Bericht! Liest sich sehr gut! Danke!

Freu mich auf den neuen auch wenn es noch ein bisschen dauert!

Viele Grüsse
Christian
02.08.2012 23:09
Captain_Slow Autsch, Blinker in den Spiegel

Warum Lautsprecher beleuchtet sein müssen, verstehe ich nicht, wahrscheinlich auch für die Chinesen ?
03.08.2012 07:03
Christian
Zitat:
Zitat von Waisenhaustune Beitrag anzeigen
Und die Amis haben keinen Alpina ????
Doch natürlich. Nur wird Alpina dort als "BMW Alpina" vermarket und beim BMW-Händler verkauft. Aber das ist ja auch hier nicht viel anders. Auch in Deutschland gibt es ausgewählte BMW-Händler, die Alpina mit vertreiben, so etwa unser Forums-Partner, das AH Cuntz.

Die Alpines sehen dort - so weit ich weiß - dann auch genauso aus wie hier, d. h. es steht auch B7 drauf.

Gruß,
Chriss
03.08.2012 16:01
Martin106
Zitat:
Zitat von Christian Beitrag anzeigen
Doch natürlich. Nur wird Alpina dort als "BMW Alpina" vermarket und beim BMW-Händler verkauft. Aber das ist ja auch hier nicht viel anders. Auch in Deutschland gibt es ausgewählte BMW-Händler, die Alpina mit vertreiben, so etwa unser Forums-Partner, das AH Cuntz.

Die Alpines sehen dort - so weit ich weiß - dann auch genauso aus wie hier, d. h. es steht auch B7 drauf.

Gruß,
Chriss
Richtig, auch in den USA gibt es den B7 - ist auch der einzige Alpina, der da angeboten wird.
Allerdings haben die Alpina B7 eine ganz normale BMW Fgst. Nr.! Außerdem steht hinten nur "ALPINA B7" drauf und nicht wie hier "ALPINA B7 BITURBO" (sofern mit bestellt), weiterhin sind diverse Individualisierungen wie bspw. das edle Lavalina-Leder in den USA nicht bestellbar.
29.10.2012 19:54
rofra11 Toller Bericht

Klasse informationen und Meinungen welche ich vollumfänglich teile.

Wenn ich mir erlauben dar auf einen kleinen Fehler hinzuweisen.

Zitat:
und am Heck gibt es nun ein durchgehendes Chromband auf dem Kofferraumdeckel zwischen BMW-Logo und Kennzeichen
Zitat Ende

Der ´álte´´7er hatte diese Chromleiste auch schon.
Der neue hat eine Chromleiste ´´zwischen´´den unteren Reflektoren.

Ich fahre zwar seit 5 Jahren nur einen alten e32 den ich mit viel Geld als rollende Restauration bewege ,aber seit dem F01 bin ich wieder völlig mit dem neuem Design einverstanden.
Und wer weiß ,die F01 kommen auch in die Jahre.........

Zudem arbeite ich bei FORD in der Entwicklung und habe schon einige Presse Events unserer Firma begleitet.

Dabei denke ich immer ,Motorjournalist muß ein echter Traumberuf sein.

Umworben von den Konzernen ,immer in bestem Ambiente ,an den schönsten Orten der welt etc.

Sicher es wird auch in diesem Beruf Schattenseiten geben,aber bei einer Fahrt im 6er Cabrio an der Südafrikanischen Küste..........vergißt man diese sicherlich SOFORT.

Gruss aus Köln
07.11.2012 11:12
Unregistriert Klasse Bericht.
Die einzige Angabe die ich vermisse ist die Speicherkakapizät der HV-Batterie. Gibt es dazu nähere Informationen?
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