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Kategorie: BMWi

BMW-Modellreihe: I01 I12

29.07.2011
Vorstellung BMW i3 und i8: Inspirierendes Design.
 

BMW i steht für visionäre Automobile und ein neues Verständnis von Premiummobilität mit einer konsequenten Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Im inspirierenden Design der Fahrzeuge wird dies sichtbar und erlebbar.

"Das Design ist ein Qualitätsversprechen an den Kunden, dass sich im Produkterlebnis einlöst. Das Design zeigt auf den ersten Blick, was man mit dem Fahrzeug erleben kann." (Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design)

 BMW i3 und BMW i8 Concept Fahrzeuge   BMW i3 und BMW i8 Concept Fahrzeuge   BMW i3 und BMW i8 Concept Fahrzeuge

Die Designer hatten den Auftrag, für den Anspruch und die Werte von BMW i eine eigenständige Formensprache mit Erweiterungspotential zu entwickeln, die gleichzeitig eine starke Verbindung zur Muttermarke in sich trägt. Es galt, innovative Technologie authentisch zu visualisieren und Werte wie Leichtigkeit, Sicherheit und Effizienz auf die beiden Fahrzeuge BMW i3 Concept und BMW i8 Concept zu übersetzen. Diese Grundwerte drücken sich im Design der Fahrzeuge etwa durch große transparente Flächen und viel Licht im Innenraum, einen stabilen Stand und aerodynamische Elemente wie Anlaufflächen, Abrisskanten sowie durchströmte Elemente aus. Gleichzeitig schaffen die beiden Fahrzeuge BMW i3 Concept und BMW i8 Concept durch ihre eigene Interpretation bekannter BMW Designmerkmale eine klare Verbindung zur Muttermarke BMW.

Charakteristische BMW i Designmerkmale im Überblick.
Das BMW i Emblem.

BMW i steht für "next Premium", der Erweiterung des Premiumgedankens hinsichtlich der Anforderungen der Zukunft. Entsprechend wurde das BMW Emblem für BMW i um einen dreidimensionalen blauen Ring erweitert. Die Farbe Blau erfüllt hier zwei Funktionen. Sie ist einerseits traditionell mit dem BMW Emblem verbunden und wird andererseits mit Begriffen wie effizienter Dynamik, Sauberkeit und Emissionsfreiheit assoziiert. Somit vereint das Emblem von BMW i auch optisch die Muttermarke mit dem Markenanspruch der Erweiterung und visualisiert damit die Aussage der Submarke perfekt.

Das BMW i Signet.

Logo BMW iLogo BMW i

Das BMW i Signet wurde von BMW Design entwickelt, die Idee stammt von BMW Group DesignworksUSA. Das Signet drückt die Aspekte der Submarke in ihrer Gestaltung perfekt aus. Da das "i" der kleinste Buchstabe des Alphabets ist, wurde ihm in der Logogestaltung etwas mehr Körper gegeben. Der Buchstabe wurde dabei ausgespart und ist somit transparent. Dies passt zu der Grundidee von BMW i. BMW i steht für Offenheit und Transparenz. Der Kunde kann das Thema Nachhaltigkeit in allen Aspekten der Submarke bis hin zum Signet vorfinden und überprüfen.
BMW i Designmerkmale in der Front.

Der nierenförmige Kühlergrill ist ein wichtiges optisches Erkennungsmerkmal für die Marke BMW. Als BMW Ikone hat die Niere natürlich auch ihren festen Platz in der Front eines BMW i Fahrzeugs. Optisch weiterentwickelt und blau hinterlegt zeigt sich die Niere bei den Fahrzeugen der Submarke in einer individuellen und markanten Ausprägung. Aufgrund der innovativen Antriebskonzepte benötigen die beiden BMW i Fahrzeuge keine großen Luftdurchlasses in der Front für die Kühlung, sie ist deshalb geschlossen. Daneben interpretieren die charakteristisch angeformten LED-Scheinwerfer das BMW Leuchtendesign neu. Die LED hinterleuchteten Bögen sind U-förmig ausgeführt und formen damit neben der prägnant gestalteten Niere einen wichtigen Teil des markanten BMW i Gesichts. Die reduzierte Ausprägung bringt die Effizienz und Leichtigkeit der Fahrzeuge zum Ausdruck und verleiht ihnen einen sehr eigenständigen Auftritt.


BMW i3 und BMW i8 - Bilder aus Frankfurt von der Weltpremiere

Stream Flow.

Der aerodynamisch optimierte "Stream Flow" bezeichnet eines der markantesten Designthemen der BMW i Fahrzeuge. Diese neue Art der Gestaltung des C-Säulenbereichs besitzt ähnlich wie der Hofmeisterknick der Muttermarke einen hohen Wiedererkennungswert. Wie Luftfahnen im Windkanal laufen zwei horizontale Linien von oben und unten in einem dynamischen Schwung in der C-Säule aufeinander zu und visualisieren die ausgefeilte Aerodynamik der BMW i Fahrzeuge.

BMW i Designmerkmale im Heck

Für BMW i wurde die BMW typische L-Form der Heckleuchten neu interpretiert. Durch die Rückleuchtengestaltung zeigt sich eine klare Familienzugehörigkeit zur Muttermarke, gleichzeitig zeichnen sie das Heck auf individuelle Art und Weise und lassen sich dank ihrer charakteristischen Ausprägung auch bei Nacht eindeutig der Submarke zuordnen.

Die Designsprache der BMW i Konzeptfahrzeuge.
Das Exterieurdesign.

BMW i8 Concept

Die Fahrzeuge von BMW i kennzeichnen sich vor allem durch ihren charakteristischen Grundaufbau, die LifeDrive-Architektur. Die Life-Module aus CFK bilden den Passagierbereich, während die Drive-Module beider Fahrzeuge alle fahrrelevanten Funktionen umfassen. Diese charakteristische Zweiteilung findet sich auch im Design wieder. Teilweise eingekleidet von seitlichen Paneelen sind die beiden Teile des Fahrzeugs bewusst erkennbar, dazwischen schaffen ausdruckstarke Flächen und präzise Linien einen harmonischen Übergang beider Module. Dieses Überlappen und Ineinandergreifen von Flächen und Linien, das so genannte Layering, bestimmt sowohl Exterieur- als auch Interieurdesign beider Fahrzeuge. Über das ausdrucksstarke Zusammenspiel von Linien und Flächen wird erkennbar, wie die einzelnen Strukturen miteinander in Verbindung stehen und um die Grundkörper der LifeDrive-Architektur angeordnet sind. Zudem zeigen verschiedene Farben die unterschiedlichen Funktionen der Schichten an. Die silberfarbene Außenverkleidung bildet die nach außen abgrenzende Ebene, während der schwarze Funktionslayer im Exterieur die Fenster sowie die Grundstruktur und Tragefunktion darstellt. Dazwischen setzen Flächen in dem hellen "Stream Blue" – wie im erweiterten BMW i Emblem – hochwertige Akzente. Die einzelnen Ebenen sind stark von einander abgesetzt, da auch die unteren Schichten bestimmte Funktionen erfüllen, wie beispielsweise die Luftführung. Durch die wahrnehmbaren Höhenunterschiede zwischen den Ebenen entsteht im Exterieur ein sehr dynamisches, dreidimensionales Erscheinungsbild.

Die Life-Module beider Konzeptfahrzeuge wirken durch große, transparente Flächen offen und hell. Die hohe Transparenz verleiht den Fahrzeugen eine luftige Anmutung und spiegelt gleichzeitig mit dem hohen Anteil an sichtbarem CFK die Leichtigkeit und die Effizienz beider Fahrzeuge wider. Durchsichtige Dächer öffnen die Fahrzeuge nach oben und erzeugen ein sehr offenes Fahrgefühl. Dadurch wird die filigrane CFK-Dachstruktur der Konzeptfahrzeuge sichtbar, die auch hier den Leichtbaugedanken der Fahrzeuge unterstreicht. Darüber hinaus erlauben die großzügigen Glasflächen einen optimalen Blick nach außen und lassen die Umgebung auch aus dem Fahrzeug heraus erleben. Gleichzeitig geben sie den Blick ins Innere des Fahrzeugs frei und machen das Interieur so zu einem Teil des Exterieurdesigns.
Aerodynamik und Design.

BMW i8 Concept, Aerodynamik

Aerodynamik ist ein wichtiger Bestandteil von effizienter Mobilität und damit von BMW i, da sie maßgeblich zu geringeren Verbräuche und höheren Reichweiten beiträgt. Dies spiegelt sich auch im Exterieurdesign der beiden Konzeptfahrzeuge wider. Der "Stream Flow", der prägnante Verlauf der Fenstergraphik in der C-Säule, steht sinnbildlich für die ausgefeilte Aerodynamik der Fahrzeuge und verleiht ihnen in der Seitenansicht eine hohe Dynamik. Zudem verbessert die strömungsgünstige Form des Stream Flow beim BMW i8 Concept die Aerodynamik signifikant, beim BMW i3 Concept erlaubt die Ausführung dieses Designelements eine verbesserte Rundumsicht. Darüber hinaus ist der Fahrzeugunterboden bei beiden Fahrzeugen vollständig verkleidet und glattflächig gehalten, um verbrauchserhöhenden Luftwirbel unter dem Fahrzeug entgegen zu wirken. Im Heck zeigen die Strukturen über den Heckleuchten sowie große Luftaustrittsöffnungen die ausgefeilte Senkung des Luftwiderstands im gesamten Fahrzeug. Ein weiteres Erkennungsmerkmal der BMW i Fahrzeuge sind die auffallend großen und verhältnismäßig schmalen Räder. Neben einem deutlich geringeren Luftwiderstand wirken die Fahrzeuge dadurch optisch sehr solide und dynamisch. Weitere aerodynamische Elemente sind die "AirCurtains" die für eine optimale Umströmung der Radhäuser sorgen sowie die sogenannten "Aeroflaps" im Schwellerbereich hinter den Vorderrädern. Beide Maßnahmen reduzieren den Luftwiderstandsbeiwert der Fahrzeuge deutlich und steigern so die Effizienz und damit auch die Reichweite im elektrischen Betrieb.

Innen wie außen – Layering und freie Formen im Interieur.

Wie auch im Exterieur ist das Gestaltungsprinzip im Interieur das Spiel von ausdruckstarken Flächen auf mehreren Ebenen definiert durch präzise Linien – das Layering. Drei unterschiedliche Ebenen definieren den Innenraum, geben Funktionalitäten frei und formen sie gleichzeitig. Die drei Ebenen weisen Funktion zu und zeigen über die Farbigkeit gleichzeitig welche Funktion sie haben. Damit findet das Layering-Konzept aus dem Exterieur seine Fortsetzung im Interieur und zeigt auch die gemeinsame Gestaltung von Interieur und Exterieur. Die äußere Ebene, der weiße Layer, bildet die Trägerstruktur sämtlicher Geometrien im Innenraum. Die von ihm dargestellten Elemente wirken beinahe wie gefaltet, muten leicht an und sind doch stabil. Der innere Layer ist die Funktionsebene und eröffnet beispielsweise Sitzflächen oder Ablagemöglichkeiten. In der Instrumententafel befindet sich eine zusätzliche schwarze Ebene zwischen innerem und äußerem Layer, die die Technik integriert. Dieser Technik-Layer durchzieht das gesamte vordere Interieur und verbindet die Instrumententafel, Lenksäule und Lenkrad mit Kombiinstrument, zentralem Informationsdisplay und die Bedienelemente auch optisch miteinander. In ihm befinden sich beispielsweise die Öffnungen für die Luftausströmer und auch die Anzeigen sowie das Radio-/Klimabedienteil entwickeln sich aus diesem Layer.

Einheit von Exterieur und Interieur.

BMW i3 Concept

Insgesamt zeichnen Exterieur und Interieur beider Fahrzeuge ein sehr harmonisches Bild. Während des Designprozesses bestand eine sehr enge Verbindung zwischen den Designern und so nehmen Exterieur und Interieur an vielen Stellen Bezug aufeinander. Im Zusammenspiel der Flächen verschwimmen bei geöffneter Tür beispielsweise die Grenzen von innen und außen und schaffen eine harmonische Anbindung der Fahrzeugbereiche. Im klar gestalteten Einstiegsbereich gehen die Flächen von Exterieur und Interieur ineinander über. Selbst bei geschlossener Tür ist es möglich durch diese Flächen "auf das" respektive "in das" Interieur zu sehen.

Ebenso verbindendes Element von innen und außen ist der teilweise sichtbare Carbonrahmen. Öffnen sich die Türen, wird er sichtbar und stellt die Verbindung von Innenraum und Exterieur her. Das CFK besitzt in beiden Fahrzeugen eine sehr funktionale Optik, man sieht die Beschaffenheit und Struktur des Bauteils: Entgegen den sonst bekannten Sichtcarbonteilen mit dreidimensionaler Webstruktur, ist hier das tatsächlich tragende, zweidimensionale Gelege der CFK-Halbzeuge zu sehen.

Eine weitere Verbindung zwischen den Fahrzeugen sowie zwischen innen und außen schafft das Farb- und Materialkonzept. Dominierende Farben im Exterieur sind der helle Silberfarbton "Silver Flow" sowie "Highgloss Black". Der leicht bläuliche, helle Silber-Farbton bringt das technische, moderne Exterieurdesign der Fahrzeuge sehr gut zu Geltung und setzt sich stark von den schwarz lackierten Flächen ab. Er scheint wie in Bewegung, modelliert die expressiven Flächen und verleiht den Fahrzeugen dadurch eine große optische Tiefe. Kontrastierende Akzente in Stream Blue, einem hellen, kraftvollen Blauton visualisieren die Effizienz der Fahrzeuge in Exterieur und Interieur. Die Farbe findet sich außen im Emblem, der Niere, im Schweller und in der Heckschürze. In Kombination entsteht im Exterieur ein sehr hochwertiger Eindruck durch Hochglanzoberflächen und den Kontrast von Schwarz, Silber und Blau. Die Glasflächen unterstreichen diesen Kontrast zusätzlich.

BMW i8 Concept

Im Interieur dezenter eingesetzt, strahlt die Farbe Stream Blue aus dem Emblem im Lenkrad, von den Sitzen, sowie zwischen Belederung und den Strukturlayern des Lenkrads und den Anzeigen und Displays. Die blauen Doppelkappnähte auf den Sitzen zeichnen ein sehr ausdruckstarkes Nahtbild, unterteilen den Sitz und schaffen eine graphische Anbindung von der Lehne an die Tür. Die Farbwelt im Interieur ist deutlich wärmer und steht damit in angenehmem Kontrast zur technischen Kühle des Exterieur. Das gebrochene Weiß "Porcelain White" der Layer-Strukturen aus Kunststoff und der warme dunkelbraune Lederfarbton "Mocca Brown" erzeugen eine moderne, wohnliche Atmosphäre. Das weiche und hochwertige Leder ist natürlich und ohne Zusatzstoffe gegerbt. Zudem wird Leder in den Interieurs beider Fahrzeuge bewusst sehr reduziert eingesetzt. Es findet sich nur in Bereichen, die direkt mit den Passagieren in Verbindung stehen wie die Sitze oder die Innenseite der Instrumententafel.

Nachhaltigkeit im Interieur.

Das Interieur des BMW i3 Concept zeichnet sich durch den erstmalig sichtbaren Einsatz von nachwachsenden und natürlich behandelten Rohstoffen aus. Das Fahrzeug bringt damit den Anspruch der Marke an eine vollständig nachhaltige Wertschöpfungskette auch optisch zum Ausdruck. Der BMW i3 Concept setzt hinsichtlich der Verwendung nachhaltiger Materialien neue Maßstäbe. Neben dem großflächigen Einsatz von Naturfasern in der Bodenwanne und natürlich gegerbtem Leder bestehen 25 Prozent des Gewichts des im Innenraum verwendeten Kunststoffs aus recyceltem Material oder nachwachsenden Rohstoffen. Damit nutzt er weitere große Potentiale zur Einsparung von umweltschädlichen CO2-Emissionen.

BMW i3 Concept – kompakt, agil, nachhaltig.

Das Design des BMW i3 Concept offenbart die Qualitäten des Fahrzeugs auf den ersten Blick. Der BMW i3 Concept zeigt die dynamische Interpretation eines höchst funktionalen Fahrzeugs.

Die Proportionen – dynamisch kompakt.

BMW i3 Concept

Die agilen und kompakten Proportionen visualisieren die Wendigkeit des Fahrzeugs und den dynamischen Antritt des Elektroantriebs. Die graphische Linienführung innerhalb der Proportionen unterstreicht dies nochmals. In der Seitenansicht formen viele Elemente gemeinsam eine dynamische Keilform, die das Fahrzeug bereits im Stand nach vorne drängen lässt: Die großzügigen Fensterflächen verjüngen sich in Richtung Heck und betonen gemeinsam mit den zum Heck hin ansteigenden Schwellern die dynamische Ausrichtung. Darüber formt der Stream Flow eine dynamische Abwärtsbewegung aus dem Dach kommend und unterstützt das optische Vorwärtsstreben nochmals. Gleichzeitig lassen die fließende Silhouette und der lange Radstand das außergewöhnlich großzügige Raumangebot im Interieur bereits von außen erahnen, während kurze Überhänge in Front und Heck das Parken in kleinen Parklücken erleichtern. Die Funktionalität wird außerdem durch die Coach-Doors unterstrichen. Die gegenläufig öffnenden Türen schaffen einen neuartigen Zugang zu dem großzügigen Innenraum.

"Das Design zeigt den Fahrspaß, den man mit Elektromobilität erleben kann. Und dazu kommt der große und gut nutzbare Innenraum." (Benoit Jacob, Leiter BMW i Design)

Großzügige Glasflächen sowie schwarz gehaltene Elemente wie die Fensterumrahmungen oder der Schweller lassen das Fahrzeug leicht erscheinen und bringen gemeinsam mit den sichtbaren Carbonstrukturen das niedrige Fahrzeuggewicht zum Ausdruck. Gleichzeitig sorgt der Verzicht auf eine B-Säule für einen nahtlosen Übergang zwischen den beiden Türen. So entsteht eine große, homogene Glasfläche, die die Seite sehr transparent wirken lässt. Die großen und schmalen 19"-Räder tragen zum dynamischen Eindruck der Seite bei. Durch ihre geringe Breite reduzieren sie einerseits den Luft- und Rollwiderstand des Fahrzeugs, andererseits ragen sie kaum in den Innenraum hinein, wovon das Raumangebot für die Passagiere profitiert.

Markant – die Front.

BMW i8 Concept, Designskizze

Die Front des BMW i3 Concept ist sehr klar und reduziert gestaltet. Dominierendes Element ist hier die markant ausgestaltete Niere. Sie ist BMW i typisch blau hinterlegt und aufgrund des elektrischen Antriebs des Fahrzeugs vollständig geschlossen. Zudem verfügt die Niere über eine prägnante Sicke, die den Abschluss der Frontklappe aufgreift und weiterführt. Unterhalb der Niere formt der silberfarbene Außen-Layer die skulptural ausgeführte Frontschürze. Zur Seite hin begrenzt das Frontschürzenelement das Fahrzeug mit präzisen, senkrecht abfallenden Kanten und unterstreicht damit den stabilen Stand auf der Straße. Schwarze Flächen zeigen die funktionalen Bereiche der Front wie die Frontlademöglichkeit unter der Frontklappe oder die Lufteinlässe an.

Die prägnanten LED-Scheinwerfer interpretieren das BMW Leuchtendesign neu. Die LED hinterleuchteten Bögen sind U-förmig ausgeführt und formen damit neben der prägnant gestalteten Niere einen wichtigen Teil des markanten BMW i Gesichts. Die reduzierte Ausprägung als Einzelscheinwerfer unterstreicht die Effizienz und Leichtigkeit des Fahrzeugs und verleiht dem BMW i3 Concept einen sehr eigenständigen, weltoffenen und seriösen Auftritt.

Funktional – das Heck.

Die Heckpartie zeigt die hohe Funktionalität des BMW i3 Concept. Die große, öffnende Heckscheibe bietet optimalen Zugang zum Gepäckabteil, die Dachholme stehen aufrecht, um möglichst viel Volumen im Innenraum zur Verfügung zu stellen. Durch den hohen Glasanteil bietet die große Heckscheibe zudem beste Übersicht nach hinten. In der Heckscheibe sitzen außerdem die analog zur Front U-förmig ausgeführten Heckleuchten: Sie scheinen in der Glasfläche zu schweben. Hinter der Heckscheibe befindet sich der vielseitig nutzbare Kofferraum, dessen Volumen sich durch das Umklappen der hinteren Sitze weiter vergrößern lässt.

BMW i3 Concept, Designskizze

Der breit ausgeführte, silberne Heckdiffusor schließt das Fahrzeug nach unten hin ab und macht die ausgefeilte Aerodynamik des Fahrzeugs erlebbar. Eingefasst von einem blauen Layer verjüngt sich das Element stark nach unten und scheint sich unter dem Fahrzeug fortzusetzen. Durch seine Form unterstreicht der Heckdiffusor den stabilen Stand des Fahrzeugs. In einer sportlicheren Ausprägung findet sich dieses Element auch im BMW i8 Concept und schafft so eine Verbindung zwischen den Fahrzeugen.

Freitragend und leicht – das Interieur.

Die spezifische Ausprägung der LifeDrive-Architektur beim BMW i3 Concept eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten zur Innenraumgestaltung. Da sich der Energiespeicher vollständig im Boden des Drive-Moduls befindet, steht das komplette Life-Modul als Innenraum zur Verfügung – ein weiterer Vorteil des Purpose Built Design. Kein Mitteltunnel teilt den Innenraum, das Interieur wirkt sehr frei, offen und luftig. Gleichzeitig ist die Innenraumgestaltung sehr modern und reduziert: straffe Linien, starke Konturen und kleine Radien bestimmen die geometrischen Formen. Drei unterschiedliche Layer definieren auch hier die Trägerstruktur in Porcelain White, die schwarze Technikebene und den Komfort-Layer mit Leder in Mocca Brown.

BMW i8 Concept, Interieur, Designskizze

Im großzügigen Life-Modul des BMW i3 Concept sitzen die Passagiere erhöht. Diese so genannte Semi-Command-Position sorgt für eine gute Übersicht im hektischen Stadtverkehr und erleichtert gleichzeitig den Einstieg zu den Sitzen. In diesem leicht anmutenden Innenraum schafft je eine durchgehende Sitzbank vorne und hinten ein neuartiges, verbindendes Raumgefühl für die Passagiere. Die Sitzbänke spannen sich wie Brücken quer durch den Innenraum, wodurch nun die Passagiere nicht mehr strikt voneinander getrennt sitzen. So lässt sich leicht die Seite wechseln und falls nötig auf nur einer Seite bequem aussteigen – gerade in engen Parklücken und schwer zugänglichen Parksituationen ein großer Komfortgewinn. Über der vorderen Sitzbank zeigen filigrane Sitzlehnen den Fahrer- und Beifahrersitz an. Die schlanken Lehnen visualisieren authentisch den konsequenten Leichtbau und schaffen gleichzeitig mehr Beinfreiheit für die hinteren Passagiere. Die Lehnen sind lediglich zur Mitte hin mit der Sitzbank verbunden. Nach außen hin scheinen sie frei zu schweben, was den luftigen Interieurcharakter weiter unterstreicht. Als besonderes Gestaltungselement ziehen die blauen Gurte hinter dem Sitz diagonal über die Lehne und bieten so eine weitere funktionale Ablagemöglichkeit.

Charakteristisches Element in dem leicht anmutenden Innenraum ist die freistehende Lenksäule, alle anderen Elemente gruppieren sich um sie herum. Durch das reduziert gestaltete Umfeld ragt die Lenksäule prominent in Innenraum hinein, während Durchbrüche in der Lenksäule die Luftigkeit des Interieurs unterstreichen. Alle die Fahrt betreffenden Bedienelemente wie Kombiinstrument, Start-Stopp-Schalter und auch der Gangwahlhebel befinden sich auf der Lenksäule. Der Gangwahlhebel ist als Drehknopf ausgeführt, der sich nach vorne und nach hinten stellen lässt und so die gewählte Fahrstufe anzeigt: Das Fahrzeug fährt in die Richtung, in die er zeigt. Durch die Verlagerung der Bedienelemente an die Lenksäule kann beim BMW i3 Concept auf eine Mittelkonsole verzichtet werden, Fahrer und Beifahrer werden nicht voneinander getrennt. Der iDrive-Controller ist in die Sitzbank integriert. Ein funktionales Detail ist der Cup-Holder, der links vom Fahrer in den Lüftungsschlitz integriert ist. Durch diese clevere Lösung bleibt das Getränk im Winter warm, im Sommer wird es von der Klimaanlage gekühlt.

Kontraste als bewusstes Gestaltungselement.

BMW i3 Concept, Interieur, Designskizze

Insgesamt steht das Interieur mit wärmeren Farben in angenehmem Kontrast zum eher kühlen und technisch anmutenden Exterieur. Im Detail finden sich viele weitere Kontraste. Hinter der Lenksäule durchzieht die Instrumententafel als sehr filigranes, aber flächiges Element den Innenraum. Sie beginnt an den Luftausströmern links neben dem Lenkrad, zieht in einer Linie um die Lenksäule, bringt Radio- und Klimabedienelement hervor, und setzt sich weiter zum Beifahrer fort. Kurz vor der Beifahrertür zeichnet sie dann einen Gegenschwung nach oben, läuft zurück zur Mitte und endet dort im Monitor des zentralen Informationsdisplays (CID) über dem Bedienelement für Radio und Klimafunktionen. "Connectivity", die Anbindung an Außen- und Datenwelt, spielt beim BMW i3 Concept eine große Rolle. Dies wird auch über das Interieurdesign stark adressiert. So vollführt die Instrumententafel im Bereich der Anzeigen eine beinahe kalligraphische Flächengestaltung, bei der eine große breite Fläche in einem markanten Schwung in eine schmalere und feinere übergeht, und später wieder in einer breiten Fläche endet. Damit setzen CID und Bedieneinheit einen reizvollen Kontrast zu den klaren, präzisen Kanten der Instrumententafel.
Auch der Bereich um die Instrumententafel herum, die Türen und der Bodenbereich des BMW i3 Concept leben vom Spiel mit kontrastierenden Materialien. Der gesamte untere Bereich im Innenraum des BMW i3 Concept besteht aus nachwachsenden Rohstoffen. Das hochfeste Material aus gepressten und folierten Pflanzenfasern in dunklem Anthrazit zeigt seinen natürlichen Ursprung und bringt dadurch die hellen und hochwertig gestalteten Elemente des Innenraums optimal zur Geltung. Durch den dezenten Hintergrund können einzelne Elemente wie Instrumententafel oder Türtaschen optimal wirken, gleichzeitig wird ihre Funktion unterstrichen.

Auch das dunkelbraune Leder in der Farbe Mocca Brown kontrastiert angenehm mit den porzellanweißen Trägerstrukturen von Sitzbank und Instrumententafel und bringt einen wohnlichen Lounge-Charakter ins Fahrzeug. Auf dem Boden rundet eine große, hellgraue Wollfilzmatte mit blauem Akzent die warme, wohnliche Raumanmutung ab. Einen weiteren Kontrast zur klaren und reduzierten Gestaltung des Innenraums bildet die Trägerstruktur im Dach. Sehr organisch und verzweigt mutet sie wie ein Straßennetz an.

Interfacedesign für intelligente Mobilität.

BMW i8 Concept, Central Information Display

Im BMW i3 Concept stellen drei große Displays die Schnittstellen zwischen Fahrzeug, Außenwelt und Passagieren dar. Sie schaffen den Zugang zu Fahrzeug- und Umweltinformationen wie beispielsweise den aktuellen Fahr- oder Ladezustand, die Routenführung oder die nächsten Ladestationen. Direkt vor dem Fahrer entwickelt sich das freistehende Kombiinstrument aus der Lenksäule. Mit 6,5" (16,5 cm) Bildschirmdiagonale bringt es alle fahrrelevanten Informationen in das Blickfeld des Fahrers. Durch die freistehende Ausführung lässt es den Fahrerbereich nach oben sehr offen und frei wirken. In der Mitte wölbt sich das zentrale, 8,8" (22,4 cm) große Informationsdisplay aus dem schwarzen Technik-Layer des oberen Teils der Instrumententafel auf die Passagiere zu. Es fügt sich nahtlos in die schwarze Umgebung ein, es ent-steht eine sehr hochwertige, durchgehende schwarze Fläche, die das Display noch größer erscheinen lässt. Darunter greift das ebenso durchgängig schwarz gehaltene Audio-/Klimabedienteil die Form des zentralen Informationsdisplays (CID) auf. Die homogene Touch-Oberfläche wölbt sich ebenso wie das zentrale Informationsdisplay den Passagieren entgegen und gibt mit einem weiteren Display zusätzliche Informationen zu den Inhalten des CID.

Die insgesamt sehr technisch anmutende Anzeigegraphik von Kombiinstrument und CID visualisiert auf einer weiteren Ebene das elektrische Antriebskonzept des BMW i3 Concept. Sämtliche Informationen werden dabei BMW typisch sehr hochwertig und optisch ansprechend zur Anzeige gebracht. Die Verwandtschaft zur Muttermarke ist auch hier deutlich erkennbar, die Graphiken formen jedoch eine eigene graphische Welt für BMW i und sind bewusst eigenständig und reduziert ausgeprägt. Sämtliche Anzeigen sind dreidimensional ausgeführt. Um die digitale Geschwindigkeitsanzeige in der Mitte des Kombiinstruments herum ist die Effizienzanzeige in Form einer nach oben offenen Ellipse angeordnet. Sie zeigt je nach Ausschlag, ob momentan Energie aus dem Energiespeicher entnommen oder durch Rekuperation zugeführt wird. Weiterhin kann der Fahrer hier Informationen zur verbleibenden Reichweite sowie dem aktuell gewählten Fahrmodus entnehmen. Wechselt der Fahrer in den reichweitenerhöhenden ECO PRO Modus ändert sich auch das gesamte Anzeigebedienkonzept. Die Ellipse im Kombiinstrument wird flacher, die Reichweitenanzeige erhöht sich und eine Anzeige zur effizienzoptimalen Fahrpedalstellung komplettiert das neue Anzeigeformat. Auch das Klimabedienelement zeigt die geänderte Funktion im ECO PRO Modus optisch an. Dadurch wird der Fahrer in jedem Betriebsmodus optimal informiert und unterstützt.

Effizient und dynamisch – der BMW i8 Concept.

BMW i8 Concept

Das Design des BMW i8 Concept ist so besonders wie sein Fahrzeugkonzept, es verkörpert die perfekte Synthese aus Technik und Ästhetik. Seine gestreckte Linienführung und die flache Silhouette verleihen dem Fahrzeug bereits im Stand eine besondere Dynamik. Straff gespannte Flächen und präzise Kanten formen eine sehr skulpturale und organische Oberflächensprache. Der BMW i8 Concept scheint wie aus einem Guss gefertigt: Front, Seite, Heck und Dach gehen fließend ineinander über. Dynamische Flächen und Formen erzeugen reizvolle Licht- und Schatteneffekte, die den leichten und sportlichen Charakter des Fahrzeugs auf emotionale Weise unterstreichen. Große, transparente Fensterflächen schaffen eine besondere Leichtigkeit im Exterieur und bringen die besondere Effizienz des Fahrzeugkonzepts zum Ausdruck. Kurze Überhänge vorne und hinten komplettieren den sportlichen Gesamteindruck. Innerhalb seiner dynamischen Erscheinung bietet der 2+2-Sitzer Platz für vier Personen und verfügt damit über eine sehr hohe Funktionalität und Alltagstauglichkeit.

Wie auch beim BMW i3 Concept ist das Layering das zentrale Gestaltungsmotiv in Interieur und Exterieur. Die unterschiedlichen Fahrzeugteile sind auch von außen gut zu erkennen, die schwarz und transparent gehaltene Life-Zelle setzt sich deutlich gegenüber den umgebenden, silberfarbenen Karosserieteilen ab. Die übereinander geschichteten Flächen und gezielt angeordnete Fugenverläufe ermöglichen dabei eine Reduzierung der Bauteile und damit gleichzeitig auch eine Gewichtsoptimierung. So können beispielsweise aerodynamische Anforderungen ohne zusätzliche Karosserieelemente allein durch die für die Luftführung optimale Struktur der Flächen erfüllt werden. Das Layering verleiht dem BMW i8 Concept eine sehr technische und moderne Anmutung.

Dynamische Seitenansicht.

BMW i8 Concept, Designskizze

Die präzise Linienführung in der Seite und der BMW i typische "Stream Flow" schaffen eine starke Vorwärtsbewegung bereits im Stand. Weiterhin konnten die Designer durch den kompakt bauenden Elektromotor über der Vorderachse eine sehr flach verlaufende und aerodynamisch günstige Fahrzeugfront gestalten. Die Schwenktüren des BMW i8 Concept öffnen flügelartig nach oben und verleihen dem BMW i8 Concept eine sehr emotionale und sportliche Note. Die hochfeste Fahrgastzelle aus Carbon erlaubt einen großen Türausschnitt und schafft damit gleichzeitig Zugang zu Front- und Fondsitzen. Ebenso wie das restliche Exterieur ist auch der Aufbau der Türen von der Überlagerung mehrerer Materialschichten geprägt. Unterhalb der Türen formt der silberfarbene Layer aus dem Schweller heraus eine starke Keilform in der Seite, die sich zum Heck hin öffnet. Ein blauer Akzent hebt die dynamische Bewegung des Schwellers hervor. Gemeinsam unterstreichen Motorhaube und Schwellergestaltung die Vorwärtsbewegung im Fahrzeug und verleihen dem BMW i8 Concept durch die fließende Gestaltung Leichtigkeit.

Markante Front.

Auch in der Frontansicht zeigt sich der dynamische Sportwagencharakter des BMW i8 Concept. Viele Ebenen interagieren in der Frontgestaltung miteinander, skulpturale Luftein- und Durchlässe erzeugen eine große Tiefenwirkung. Die ausdruckstarke Flächenbehandlung vermittelt Dynamik und visualisiert das sportliche Potential des Fahrzeugs. Die breit ausgeführte Niere und die flachen Scheinwerfer betonen die niedrige Höhe und den sportlich breiten Stand des Fahrzeugs. Die Voll-LED-Scheinwerfer des BMW i8 Concept zeigen die BMW i typischen U-Form mit zwei nebeneinander liegenden Bögen. Die beiden Scheinwerfer sind leicht nach hinten versetzt, werden von einem U-förmigen Rahmen umgeben und verleihen dem Fahrzeuge einen sportlichen und weltoffenen Eindruck.

In der Motorhaube, kurz hinter der Niere, entspringt ein schwarzes, leicht transparentes "V", öffnet sich in Richtung Windschutzscheibe und gibt dabei den Blick auf den darunterliegenden E-Antrieb frei. Dieses "V" bildet außerdem den optischen Ursprung des CFK-Moduls, zieht wie ein schwarzes Band weiter bis ins Heck und verbindet die Fahrzeugteile so optisch miteinander.

Sportliches Heck.

BMW i3 Concept

Analog zur Front ist auch das Heck sehr niedrig, horizontal und skulptural ausgeprägt. Die silberfarbenen Seitenteile bilden ein prägnanten vertikalen Rahmen für das Heck, definieren den Heckbereich mit einer präzisen Linie zur Seite hin. Diese Linie fungiert auch als Abrisskante und betont die besondere Aerodynamik im Heckbereich. Dazwischen, in der Mitte der Heckpartie zitiert der silberfarbene und blau umrahmte Heckdiffusor die Form des Heckdiffusors des BMW i3 Concept und gibt sie in einer sehr breiten und flachen Interpretation wieder. Der Heckdiffusor zeigt so die Verwandtschaft zum BMW i3 Concept in einer sehr sportlichen Ausprägung.

Die besondere Sportlichkeit des Fahrzeugs findet hier ihren Ausdruck in der sehr breitenbetonenden Linienführung, den dreidimensional gestalteten Luftaustrittsöffnungen und den schwebend anmutenden, durchströmten Rückleuchten. Ebenfalls sehr horizontal gestaltet integrieren sich die Heckleuchten in den oberen Heck-Layer und zeigen die typische U-Form der BMW i Leuchten.

BMW i8 Concept: die Dynamik in Aerodynamik.

Die ausgefeilte Aerodynamik des BMW i8 Concept zeigt sich in vielen Details. Im gesamten Fahrzeug dienen zahlreiche Karosserieelemente als Luftleitelemente. Schmale Öffnungen im Bereich der Frontschürze leiten die einströmende Luft gezielt in zwei geschlossene Kanäle, die so genannten AirCurtains. Diese führen an der Innenseite der Frontschürze zu den Radhäusern, wo die Luft beim Wiederaustritt durch eine sehr schmale Öffnung mit hoher Geschwindigkeit knapp an den äußeren Radflanken vorbeigelenkt wird. Der austretende Luftstrahl legt sich wie ein Vorhang seitlich über die Vorderräder und reduziert die Verwirbelungen in diesem Bereich auf ein Minimum. Darüber hinaus ist der Fahrzeugunterboden vollständig verkleidet und glattflächig gehalten, um verbrauchserhöhenden Luftwirbel unter dem Fahrzeug entgegen zu wirken. In der Seite bringt der charakteristische Stream Flow die optimierten Luftströmungen und Luftführung zum Ausdruck. Im Heck zeigen die Strukturen über den Heckleuchten sowie große Luftaustrittsöffnungen die ausgefeilte Senkung des Luftwiderstands im gesamten Fahrzeug.

Maßgeschneidertes Interieur.

BMW i8 Concept, Interieur

Durch die transparenten Flächen in Türen und Dach scheinen Exterieur- und Interieurdesign des BMW i8 Concept ineinander über zu gehen. Die klaren Formen des Innenraums bilden dabei einen reizvollen Kontrast zum dynamisch fließenden Exterieur und verleihen dem Interieur eine besondere Leichtigkeit und Dynamik. Das Farbkonzept und der grundlegende Aufbau des Interieurs des BMW i8 Concept sind ähnlich ausgeführt wie im BMW i3 Concept. Drei unterschiedliche Layer definieren auch hier die Trägerstruktur in Porcelain White, die schwarze Technikebene und den Komfort-Layer mit Leder in Mocca Brown. Akzente in Stream Blue auf Mittelkonsole, Instrumententafel und den Sitzen visualisieren die Effizienz und den nachhaltigen BMW i Charakter im Innenraum. Natürlich gegerbtes Leder und warme Farben unterstreichen im BMW i8 Concept die leichte, hochwertige und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Atmosphäre im Innenraum. Ein leichter Filz mit dreidimensionaler Netzstruktur bedeckt den Boden und unterstreicht die dynamische Ausrichtung des gesamten Interieur.

Ebenso weist die Anordnung von Ausströmern, Bedien-Panels und Displays Ähnlichkeit mit dem BMW i3 Concept auf und zeigt damit die Familienzugehörigkeit. Insgesamt ist die Ausprägung dieser Merkmale jedoch sportlicher gehalten und deutlich mehr auf den Fahrer ausgerichtet. Mit einer Fahrerorientierung wie in keinem Fahrzeug der BMW Group bisher ermöglicht es der BMW i8 Concept vollständig in das einzigartige Fahrerlebnis einzutauchen. Der maßgeschneiderte Fahrerlebnisplatz ist stark auf den Fahrer ausgerichtet und macht alle Informationen und Bedienelemente optimal zugänglich. Die dreidimensional gestalteten Anzeigen sind optimal ablesbar und machen je nach Fahrsituation die relevanten Informationen sichtbar. Gleichzeitig sitzen die Passagiere im BMW i8 Concept sehr integriert und tief, zwischen ihnen trennt der Energiespeicher den Innenraum in der Längsrichtung. Diese Trennung in der Längsrichtung betont den sportlichen und vorwärtsorientierten Charakter des BMW i8 Concept im Innenraum. Wie eine Überlandkarte über den Passagieren spiegelt die organische, längs ausgerichtete Dachstruktur im transparenten Dach die Inspiration zu dem Fahrzeug ebenso wider, wie seine besondere Ausrichtung auf ein dynamisches Fahrerlebnis.

Layering im Interieur.

BMW i3 Concept

Die Fahrerorientierung findet ihren Ausdruck vor allem auch über das ausgeprägte Layering im Interieur. Flächen, Ebenen und Fugen formen Funktionsbereiche und trennen sie voneinander ab. So ist auch der Fahrerbereich durch das Zusammenspiel zahlreicher Ebenen sehr dreidimensional gestaltet und deutlich vom Beifahrerbereich abgetrennt. In einer klar umfassenden Gestik laufen alle den Fahrer umgebenden Linien in der Hutze zusammen und formen einen sehr konzentrierten Fahrerlebnisplatz. Fahrrelevante Funktionen wie Gangwahlschalter, Start/Stopp-Taster oder die Parkbremse sind auf der Mittelkonsole um den Fahrer herum angeordnet und auch graphisch sehr stark auf den Fahrer ausgerichtet.

Daneben definiert der Fahrererlebnisplatz eine zweite Ebene, die für beide Frontpassagiere gleichermaßen zu erreichen ist. Hier sitzen der iDrive-Controller mit Touchoberfläche sowie die Klimabedieneinheit. Über der Instrumententafel thront das zentrale Informationsdisplay. Freistehend ausgeführt wirkt es besonders filigran und hochwertig. In der Instrumententafel integrieren sich die Tasten für Audio- und Klimabedienung beinahe nahtlos in die umgebende Fläche. Sie werden von hinten mit LEDs angestrahlt und wirken dadurch wie ein puristisches Touchbedienfeld. Durch die Ausführung als Tasten geben sie jedoch bewusst eine haptische Rückmeldung bei Betätigung und unterstreichen so den sportlicheren Charakter des BMW i8 Concept.

Weiterhin führt das Layering zu einer neuartigen Verknüpfung von Funktionalität und stilvoll reduzierter Formgebung. Einzelne Elemente, wie beispielsweise die zentralen Lüftungsausströmer, dienen nicht nur allein zur Komfortsteigerung, sondern sind außerdem Teil des Cockpitträgers. Gleichzeitig findet über das Layering auch das Leichtbauprinzip im Innenraum seine optische Umsetzung und betont gemeinsam mit den zahlreichen Sichtcarbonteilen im Life-Modul das geringe Gewicht des Fahrzeugs. Im Fond sind die am Boden verankerten Sitze scheinbar frei schwebend angeordnet und lassen diesen Bereich leicht und modern wirken.

Optimale Information.

BMW i8 Concept, Central Information Display

Zwei große Displays machen dem Fahrer je nach Situation die jeweils relevan-ten Informationen zugänglich und unterstützen ihn bei der Nutzung von Connectivity-Anwendungen. Neben dem 8,8" (22,4 cm) großen zentralen Informationsdisplay fungiert ein eben so großes Display als Kombiinstrument. Hochwertig eingefasst wirkt es in der Hutze deutlich größer. Im normalen Fahrmodus visualisieren zwei Ellipsen die beiden Antriebe und geben Auskunft über deren jeweilige Aktivität. Ebenso werden hier weitere Informationen wie Reichweite und Tankinhalt angezeigt. Dazwischen erhält der Fahrer bei Bedarf dreidimensional dargestellte Navigationshinweise als Ergänzung zu den anderen Anzeigen. Auch dort sind die Anzeigen BMW i typisch hochwertig, modern und puristisch dargestellt. Im ECO PRO Modus färben sich die Anzeigen blau und visualisieren so den geänderten Funktionsumfang, eine Effizienzanzeige informiert den Fahrer über die Reichweite und zeigt dem Fahrer die effizienzoptimale Stellung des Gaspedals an. Schaltet der Fahrer in den Sportmodus färbt sich das Display orange, die Ellipsen drehen sich und orientieren sich in Fahrtrichtung. Zwischen den Ellipsen wird groß die aktuelle Geschwindigkeit in digitaler Form dargestellt. Diese sehr dynamische Darstellung visualisiert das emotionalere Fahrerlebnis und unterstützt durch die sehr reduzierte Anzeige den Fokus auf die Fahraufgabe. In jedem Fahrmodus macht das Anzeigebedienkonzept stets die Information sichtbar, die der Fahrer aktuell benötigt, um die Fahraufgabe optimal zu erledigen.

Quelle: BMW Presse Mappe vom 29.07.2011


 

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