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Genfer Salon 2006
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Neuheiten auf dem Genfer Salon 2006: Alfa bis Daihatsu

Alfa Romeo | Audi | BMW | Cadillac | Chevrolet | Chrysler/Dodge/Jeep | Daihatsu

 

Alfa Romeo: Die Italiener reisen mit zwei Premieren im Gepäck an: Während der 159 Sportwagon als klassischer Lifestyle-Kombi durchgeht, will der von Guigiaro gezeichnete Spider die lange Tradition offener Alfa wieder beleben. Die Gesamtlänge des Sportwagon von 4660 Millimetern ist identisch mit der Limousine. Hinten sorgt ein dezenter Dachkantenspoiler für eine sportliche Note. Die Größe des Kofferraums ließ Alfa noch offen - ein echter Lademeister wird aber auch der 159 wie sein Vorgänger 156 nicht sein. Der Kombi ist je nach Land in zwei oder drei Ausstattungsversionen, in zwölf Karosserielackierungen und mit fünf Innenraumfarben erhältlich. Wahlweise stehen drei Benzindirekteinspritzer-Motoren mit kontinuierlich variabler Ventilsteuerung (3.2 Liter V6 24v mit 191 kW/260 PS, 2.2 Liter Vierzylinder mit 136 kW/185 PS und 1.9 Liter Vierzylinder mit 118 kW/160 PS) sowie drei Multijet-Turbodieselmotoren (2.4 JTDM 20v Fünfzylinder mit 147 kW/200 PS, 1.9 JTDM 16v Vierzylinder mit 110 kW/150 PS und 1.9 JTDM 8v Vierzylinder mit 88 kW/120 PS) zur Verfügung. Alle Motoren sind mit neuen Sechsgang-Schaltgetrieben ausgestattet, einige Versionen bieten auch Sechsgang-Automatikgetriebe oder die automatisierte Selespeed-Schaltung.

Der neue Alfa Spider ist als klassischer Zweisitzer 1830 Millimeter breit, 4396 Millimeter lang und 1367 Millimeter hoch. Optisch ist er eindeutig an den Brera angelehnt. Vorne übernimmt er die schmalen Leuchten des Coupés, hinten sorgen breite Rücklichter und vier Auspuff-Endtöpfe für den sportlichen Auftritt. Je nach Version gehören eine automatische Zweizonen-Klimaanlage und Multifunktionstasten für die Bedienung des Radios im Lenkrad, das Fahrsicherheits-Assistenzsystem VDC und eine Cruise Control zur Ausstattung. Als Antrieb dient ein 2,2-Liter-Motor mit 136 kW/185 PS oder ein 3.2-Liter- Motor mit 191 kW/260 PS.

Audi: Die Ingolstädter schicken den A6 Allroad ins Rennen um solvente Kunden.

Audi A6 AllroadFoto: Audi A6 Allroad

 

Vom Vorläufer wurden immerhin rund 90 000 Einheiten verkauft. Das Fahrzeug soll die Vorzüge eines Avants mit denen eines Offroaders verbinden, auch dank des serienmäßigen permanenten Allradantriebs Quattro sowie die Luftfederung mit variabler Bodenfreiheit. Der Nachfolger wurde Anfang des Jahres im Rahmen der Studie "Allroad Quattro Concept" auf der Detroit Motor Show vorgestellt. Als Antrieb kann Audi auf die Motorenpalette des A6 zurückgreifen, die sowohl kräftige Benziner wie auch Selbstzünder bereithält.

BMW: BMW präsentiert auf dem Genfer Automobilsalon als Weltpremiere das Z4 M Coupé und das Z4 Coupé 3.0si sowie den 320si, der in einer limitierten Sonderauflage angeboten wird und als Basis für das Tourenwagen-WM Fahrzeug (WTCC) 2006 dienen soll. Darüber hinaus sind auch der Z4 Roadster sowie der Z4 M Roadster ausgestellt, die während der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit ihre Premiere feierten, erstmalig in Europa zu sehen. Die Preise beginnen bei 38 900 bzw. 55 900 Euro für den Porsche-Jäger M Roadster.

Außerdem können die Besucher der Ausstellung ein Bild davon machen, wie der Hersteller den scheinbaren Widerspruch zwischen Dynamik und Verbrauchsreduzierung lösen will. Neben bereits in Serien produzierten, effizienten Benzin- und Dieselmotoren stellt der Autobauer in Genf neue Entwicklungen auf diesem Gebiet vor. Eine weitere Weltpremiere präsentiert BMW auf dem Antriebssektor. Den ersten Reihensechszylinder-Motor mit Bi-Turbolader, der Benzin-Direkteinspritzung High Precision Injection und Vollaluminium-Kurbelgehäuse. Technische Daten ließen sich die Münchener noch nicht entlocken.

Cadillac: Die Amerikaner stellen den neuen Escalade vor. Cadillac wird seinen Luxus-SUV ab Herbst 2006 in einer überarbeiteten Version auch in Deutschland anbieten. In den USA beginnt Escalade-Fahren bei 55 000 Dollar (2WD), in Europa wird der komplett ausgestattete Escalade mit Allradantrieb sicher 65 000 Euro Kosten. In den USA wird das Fahrzeug bereits seit 1998 vertrieben und gilt als luxuriösestes Fullsiz-SUV.

Cadillac EscaladeFoto: Cadillac Escalade

 

Der Motor leistet 298 kW/400 PS und ein maximales Drehmoment von 564 Nm. Die Kraft wird von einer Sechsgangautomatik übertragen. Zur Serienausstattung gehören unter andrem drei Sitzreihen mit sieben Plätzen in Leder, sechs Airbags, ein Reifendruckkontrollsystem, eine Audioanlage, Regen- und Lichtsensoren, eine Dreizonen-Klimaautomatik, ein beheizbares Lenkrad und eine Einparkhilfe. Als Siebensitzer verfügt der Escalade über 518 Liter Kofferraum, bei fünf Passagieren steigt das Ladevolumen auf gigantische 2000 Liter. Allerdings ist das SUV mit einem Leiterrahmenchassis technisch nicht ganz auf der Höhe.

Chevrolet: Die GM-Tochter mit Produktion in Korea wartet mit zwei Premieren auf. Wichtigster Vertreter ist sicher der Captiva. Auf den Markt kommt das neue SUV im Sommer 2006. Das Auto wurde 2004 auf dem Pariser Autosalon erstmals als S3X-Konzept präsentiert. Der Captiva (Länge 4639 mm, Breite 1849 mm, Höhe 1726 mm) wird bei einem Radstand von 2707 mm als Fünf- und Siebensitzer erhältlich sein. Die Kunden haben die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb. Die Plattform teilt sich das Auto mit dem kommenden Opel-SUV Antara.

Chevrolet CaptivaFoto: Chevrolet Captiva

 

Erstmals wird ein SUV der GM-Tochter auch mit einem in Korea gefertigten Diesel erhältlich sein. Der Zweiliter soll 110 kW/150 PS leisten und über ein maximales Drehmoment von 310 Nm bei 2000 U/min verfügen. Er soll sich mit 7,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern zufrieden geben. Der Captiva wird zudem als erstes europäisches Chevrolet-Modell mit ESP ausgestattet sein. Der Schleuderschutz verfügt über zusätzliche Funktionen wie einen hydraulischen Bremsassistenten (Hydraulic Brake Assist, HBA), eine Bergabfahrtskontrolle (Hill Descent Control, HDC) und einen Überrollschutz (Anti-Rollover Protection, ARP). Die Basismotorisierung ist ein 2,4-Liter-Vierzylinder-Reihenmotor, der 104 kW/142 PS bei 5200 U/min. leistet und sein maximales Drehmoment von 220 Nm bei 4000 U/min. erreicht.

Als erstes Mittelklassemodell für den europäischen Markt bietet Chevrolet den neuen Epica mit zwei quer eingebauten Sechszylinder-Reihenmotoren an. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Evanda, hat die frontgetriebene Mittelklasselimousine in den Außenmaßen (Länge 4805, Breite 1810, Höhe 1450 mm) deutlich zugelegt. Der Radstand beträgt 2700 mm. Optisch fällt an dem Viertürer vor allem seine aufsteigende, keilförmige Silhouette mit markanter Linienführung im oberen seitlichen Bereich auf. Ein breiter Chromkühlergrill und großen, in Richtung Windschutzscheibe gezogenen Frontscheinwerfer sollen die Blicke auf sich ziehen. Zur Standardsicherheitsausstattung des Epica gehören ABS, Fahrer- und Beifahrer-Airbags sowie Seiten- und Kopf-Airbags. ESP ist allerdings nicht verfügbar und vorerst dem SUV Captiva vorbehalten.

Der Epica wird zunächst mit zwei Sechszylinder-Benzinmotoren mit einem Hubraum von 2,0 und 2,5 Litern angeboten, die 106 kW/144 PS bzw. 115 kW/157 PS leisten. Voraussichtlich Ende des Jahres wird der Epica auch mit einem der neuen Common-Rail-Dieselaggregate von Chevrolet erhältlich sein. Die Preise sollen auf dem Niveau des Vorgängers liegen - das würde für den Zweiliter etwa 18 000 Euro bedeuten.

Chrysler/Dodge/Jeep: Chrysler verbaut den 6,1-Liter-Hemi-V8 jetzt auch im 300 Touring. Der SRT-8 wird mit 317 kW/425 PS sicher zu den schnellsten Kombis auf unseren Straßen gehören. Weiter zu sehen: der frisch überarbeitete PT Cruiser und die Studie Imperial, die in Detroit für Aufsehen sorgte. Noch einmal deutlich größer als das Erfolgsmodell 300C rollt der Imperial unter anderem auf 22-Zöllern, LED-Blinker und die aufgesetzte Kofferraumhutze sorgen für optische Akzente. Motorentechnisch setzen die Amerikaner standesgemäß mindestens auf acht Zylinder wie den Hemi aus dem Werksregal mit runden 425 PS. Das soll den Imperial zum rasenden Luxus-Panzer machen: 257 km/h Spitze und ein Spurt von Null auf 100 in 5,5 Sekunden sollen möglich sein. Zwei gegenläufig öffnende Türen an A- und C-Säule erleichtern den Zugang zum Passagierraum, eine B-Säule fehlt. Innen schwelgen Fahrer und Passagiere in Holz und Leder, das zusätzlich mit Applikationen im Metall-Look kombiniert wurde.

Chrysler PT CruiserFoto: Chrysler PT Cruiser

 

Darüber hinaus präsentiert Dodge in Genf die Europa-Version des Caliber, der im Sommer als erstes Modell der Marke in Europa Einzug hält, wenn man von der Viper einmal absieht. Er soll im Goplf-Revier wildern. Ein extrovertiertes Design und Motoren bis zu 300 PS sollen ein junges Publikum ansprechen. Sportliche Sperrspitze wird der SRT-4. Die Abteilung "Street and Racing Technology" hat dem Kompakt SUV ein sehr aggressives Äußeres verpasst.

Das Design des ebenfalls gezeigten fünfsitzigen Nitro soll Kunden ansprechen, die nach Angaben von Dodge "Style, Leistung und hohen Nutzwert suchen". Mit einem 3,7-Liter V6 (210 PS) soll er knapp 180 km/h Spitze erreichen und unter zehn Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Der Nitro ist 4,54 Meter lang und 1,76 Meter hoch und soll die in diesem Segment übliche Flexibilität bieten. Ein Diesel wird zur Markteinführung Mitte 2006 ebenfalls zur Verfügung stehen, er leistet 100 kW aus zwei Litern Hubraum.

Jeep zeigt den Grand Cherokee ebenfalls als SRT-8-Version mit dem bärenstarken Hemi-V8 und den Compass, der ab Herbst zu den Händlern rollt. sowie das kompakte SUV Compass, das im Herbst an den Start gehen soll. Der Compass trägt die Jeep-typischen Merkmale wie sieben Lüftungsschlitze im Grill, runde Front-Scheinwerfer, große Nebelleuchten sowie trapezförmige Radhäuser. Anders als seine offensichtlich aufs Gelände zugeschnittenen Brüder setzt er auf Design. Als Antrieb dienen vorerst ein 2,4-Liter-Benziner und ein Zweiliter-Diesel, ein Dreiliter V6 soll folgen. Ein CVT-Getriebe wird als Option angeboten. Zur kompletten Ausstattung gehören 19-Zoll-Räder, ein hochwertige Hifi-Anlage oder ein dicker Doppelrohr-Auspuff.

Daihatsu: Die Toyota-Tochter Daihatsu stellt den neuen Terios vor. Das Kompakt-SUV ist nur 4,06 Meter lang, hat aber einen Allradantrieb an Bord. Als Antrieb dient zur Markteinführung im Mai ein 77 kW/105 PS starker 1,5-Liter-Benziner, die Preis beginnen knapp unter 18.000 Euro. Der Mini-Roadster Copen wird als Linkslenker sein Debüt feiern.

Daihatsu TeriosFoto: Daihatsu Terios

 

Mutig erscheint die Markteinführung des Kleinwagens Trevis in Europa. Der 3,40 Meter kurze Mini ist dank seines Retro-Designs in Japan als "Mira Gino" bereits ein großer Erfolg. Den Antrieb übernimmt ein 1,0-Liter-Dreizylinder.

Der Sirion feiert in einer Allradversion Premiere am Lac Leman, die in Deutschland im April zu Preisen ab 13 290 Euro zu haben sein wird. Die Antriebskraft wird mit Hilfe einer Visko-Kupplung permanent an alle vier Räder übertragen.

 
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